My Beauty Career

My Beauty Career: Auf dem Weg zur Promi-Haar-Stylistin

am 24.02.2014 um 17:19 Uhr

Sie nennen sich Artist, Trainer, Stylist oder Colorist und dennoch verbindet sie alle die Leidenschaft für Haare. Friseur nennt sich in der Welt der Anglizismen kaum noch jemand, dabei ist der Werdegang einiger oftmals spannender als zunächst angenommen. Wir trafen Nadine Brönner, die talentierte Assistentin an der Seite von André Märtens, dem „Head of Hair“ der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow alles über Nadines ungewöhnlichen Werdegang, die Zusammenarbeit mit prominenten Gesichtern wie Guido Maria Kretschmer und wie auch andere mit „My Beauty Career“ in diesem toughen Business Fuß fassen können.

Die Kampagne „My Beauty Career“ ist eine Initiative von L’Oréal Professionnel und dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks für Nachwuchsfriseure. Hintergrund dessen ist das mangelnde Interesse am Friseurberuf, obwohl dieser so einiges mehr zu bieten hat als Dauerwellen und Haare waschen. Im Interview mit Nadine Brönner machen wir Schluss mit dem negativen Image des Berufes und zeigen, dass mit der richtigen Salonwahl und kreativer Leidenschaft hier selbst aus einer einstigen Jura-Studentin eine erfolgreiche Star-Friseurin werden kann.

Zur Gesellin beim Meister

ER hatte sie schon alle. Toni Garrn und Milla Jovovich sind nur wenige von unzähligen Frauen, deren Haare Friseurmeister André Märtens schon in seinen talentierten Händen hatte. Als Mitglied des „Atelier Artistique“, einem exklusiven Kreis kreativer L’Oréal Professionnel Friseure, war es durchaus kein Zufall, dass die junge Nadine bei ihrer Suche im Internet auf den „Head of Hair“ der Berliner Modewoche stieß. „Ich habe mich im Internet ein wenig umgeschaut und bin dort auf André aufmerksam geworden. Ich war auf der Suche danach, wer was macht und wer gut ist.“

Gut? Wir bevorzugen sensationell, denn als Botschafter für L’Oréal Professionnel war der kreative Kopf bereits hinter Theaterkulissen, bei TV-Shows und Fotoshootings tätig und gehört seit 2007 zum festen Bestandteil der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin. Nebenbei führt André außerdem seinen eigenen exklusiven Salon. Selbstverständlich hat nicht jeder die Chance an der Seite des bekannten Promi-Haar-Stylisten zu arbeiten. „Es hat schon seine Zeit gebraucht“, berichtete uns Nadine. „Man muss sich auf jeden Fall beweisen und ihm zeigen, dass man das wirklich will. Am besten ist es, Eigeninitiative zu zeigen und sich dadurch hervorzutun.“

Von den Paragraphen zu den Promis

„Man könnte sagen, dass ich das erste Staatsexamen bereits hinter mir hatte“, berichtete uns Nadine Brönner im Interview in der Berliner L’Oréal Professionnel Académie. Doch warum hat sich Nadine eigentlich für diesen Weg entschieden, wo sie doch eigentlich mitten in ihrem Jura-Studium steckte? „Ich war damit überhaupt nicht glücklich und wusste, dass ich die Weichen umstellen muss“, verriet sie uns entschlossen.

„Inspiriert von meiner Mutter, einer gelernten Friseurin, hatte ich schon immer eine Affinität für Mode, Styling, Haare und Beauty und wollte unbedingt etwas mit Menschen machen. Etwas Kreatives, wo ich auch mit eigenen Händen etwas schaffen kann. Also bin ich raus aus dem Jura-Studium und direkt rein in die Friseur-Karriere.“ Mutig verließ Nadine Österreich und gab sich dem pulsierenden Flair Berlins hin. Mit einer aussagekräftigen Bewerbung und einem persönlichen Aufsatz schaffte es die sympathische Blondine ungeachtet ihrer juristischen Vorgeschichte in die nächste Runde und meisterte das Vorstellungsgespräch trotz großer Aufregung im Salon von André Märtens. „Dort gilt es, dann auch mit der Persönlichkeit zu überzeugen“, rät die 28-Jährige und hat mittlerweile sogar schon ihre Fashion-Week-Favoriten auserkoren: „Ich freue mich immer auf den Look von Guido, das ist immer ein tolles Gesamtpaket.“

So weit angekommen an ihrem Ziel, hat Nadine dennoch Träume: „Wenn ich fertig bin mit der Ausbildung möchte ich danach noch meinen Meister machen. Normalerweise geht die gesamte Ausbildung drei Jahre, doch durch mein Studium konnte ich die Ausbildungszeit verkürzen. Ein weiterer Traum ist es, neben dem Meister vielleicht sogar noch ein Colorations-Diplom zu machen.“

Entdecken Sie Nadine und die andere Seite des Friseurberufes in unserer Bildergalerie.

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