Nackt schlafen: Was spricht dafür und was dagegen

am 19.03.2013 um 16:14 Uhr

So ein Pyjama oder ähnliche Sachen, die Frau zum Schlafen trägt, können manchmal nicht nur ziemlich unsexy sein, sondern außerdem auch zu schlaflosen Nächten führen. Denn Hosenbeine und überlange T-Shirts entwickeln über Nacht ein Eigenleben, ziehen sich hoch und rutschen runter, so lange, bis es irgendwo kneift und ziept. Spätestens dann ist es vorbei mit der wohl verdienten Nachtruhe, weshalb so manch einer es vorzieht, lieber ganz auf störende Textilien zu verzichten.

Abgesehen vom befreienden Gefühl des Nacktschlafens, ranken sich aber auch um diese Form des Schlafes einige Mythen und die Geister scheiden sich: Während die einen propagieren, es gäbe nichts Gesünderes als nackt zu schlafen, warnen die anderen vor dem Verzicht auf Schlafbekleidung.

Nackt schlafen: Dafür spricht…

Wer gut schlafen will, braucht eine kühlere Umgebung als in anderen Wohnräumen – weshalb also nicht gleich beim eigenen Körper anfangen? Außerdem störe das zu warme Schlafen Studien zufolge den Ausschuss von Melatonin und der Wachstumshormone – darin enthalten: ihre wichtigsten Anti-Aging-Hormone. Eine kühlere Umgebung sorgt also nicht nur für besseren Schlaf, sondern auch für straffere Haut und strahlendes Haar.

Und es wird noch besser: Auch ein paar ungeliebte Pölsterchen an Ihrem Bauch verschwinden durch den gesunden Nacktschlaf. Denn durch die ungestörte Nachtruhe sinkt das Stress-Hormon Cortisol und Energie und Hunger werden in Schach gehalten, so haben sie am Morgen nicht gleich das Gefühl, ordentlich zuschlagen zu müssen. Aber ein Verzicht auf Wäsche im Bett hat noch einen Vorteil, vor allem, wenn sie oft unter Pilzen und Bakterien im Intimbereich leiden. Denn deren Wachstum wird durch eine warme Umgebung nur noch angeregt.

Nackt schlafen: Dagegen spricht…

Im Tiefschlaf ist der Körper nicht nur wie gelähmt, sondern auch die Körpertemperatur sinkt zunehmend und die Temperaturregelung funktioniert anders als im Wachzustand. Deshalb könnte fehlende Kleidung oder im Sommer gar der Verzicht auf Decken im Extremfall zur Unterkühlung führen. Aber vielleicht gibt es ja jemanden in Ihrem Nachtlager, an dem sie sich im Schlaf wärmen können!?

Ein weiterer Nachteil des Nacktschlafens ist die Tatsache, dass der Mensch besonders in der Nacht vermehrt schwitzt und somit nicht nur die Bettwäsche öfter gewaschen werden muss, sondern auch die Matratzen schneller gereinigt werden sollten.

Für welche Form des Schlafes Sie sich auch immer entscheiden, die Hauptsache ist, dass Sie sich am nächsten Morgen frisch und fit fühlen. Falls das bisher nicht der Fall sein sollte, probieren Sie den Verzicht auf Schlafanzüge & Co. doch einfach einmal aus.

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