Trend-Textil

Trend-Textil der Stunde: Neopren-Stoff wird jetzt auch an Land getragen

am 10.06.2014 um 16:50 Uhr

„Maritim“ bedeutet in dieser Saison nicht etwa nur klassisches Streifen-Shirt, Segelschuhe und Farben wie Dunkelblau, Rot und Weiß, nein, die Designer gehen einen Schritt weiter und holen den Neopren-Stoff von seinem Tauchgang hoch. Wie das genau aussieht und wie der Trend in der City funktioniert, erfahren Sie hier und in unserer Bildergalerie.

Chloropren-Kautschuk, Scuba- oder Neopren-Stoff, das robuste Material, was üblicherweise für Taucheranzüge und sonstiges Unterwasser-Equipment verwendet wird, hat viele Namen und erlebt in diesem Sommer seinen zweiten Frühling. Denn Designer und Labels von Alexander Wang bis Kenzo finden offenbar, dass dieses Taucher-Textil nicht länger nur unter, sondern eben auch über Wasser getragen werden sollte und entwerfen kurzerhand Kleidchen, Jumpsuits, ausgestellte Röcke und Co. aus dem futuristisch-anmutenden Stoff. Wie auch Sie zur modernen Bade-Nixe werden und was Sie bei diesem Trend besser beachten sollten, erfahren Sie in unseren Dos and Don’ts.

Don’t: Den alten Badeanzug als Top tragen

Natürlich lässt sich der Trend rund um den robusten Neopren-Stoff auch mit bereits vorhandenen Styles wie einem Badeanzug oder Bikini-Top ausprobieren. Wesentlich spannender sind hier allerdings die neuen Silhouetten und Styles der Designer. Denn durch diese wird der Stoff erst ultra-modern. Schnörkellose Schnitte und strukturierte Oberflächen treffen bei diesem Trend auf schrille Neon-Farben und grafische Prints. Die Scuba-Favoriten auf dem Laufsteg: Kurze Falten-Röcke, Trikot-Tops, Leggings mit prägnanten Nähten, Mini-Kleider, Oversize-Sweater, kragenlose Kastenjacken, asymmetrische Oberteile oder Peplum-Shirts.

Do: Ein Workout dranhängen

Zugegeben, die meisten Styles aus Neopren sind wie der originale Taucheranzug entweder hauteng oder figurbetont im Sport-Chic mit coolen Cut-Outs, tiefen Reißverschlüssen, Netz-Einsätzen und schulterfreien Partien versehen. Ein durchtrainierter Körper kommt hier gut zur Geltung, ein weniger aber eben leider auch. Eine Extrarunde Übungen für Oberarme, Bauch und Beine zahlt sich bei diesem Trend also in jedem Fall aus.

Don’t: Mit Badelatschen tragen

Bloß nicht übertreiben! Ein „Kopf bis Fuß“-Look eignet sich bei diesem Trend nicht unbedingt. Wählen Sie lieber nur ein It-Piece aus Neopren aus und kombinieren Sie dieses mit kontrastreichen Partnern wie einer feinen Bluse, ultra-hohen Heels in Silber einer Zigarettenhose oder einem femininen Bleistiftrock. Hier gilt: Gegensätze ziehen sich an und die passenden Badelatschen bleiben lieber zu Hause.

Do: Das Make-up anpassen

Immer schön „cool“ bleiben ist das Motto für den modernen Unterwasser-Look. Zu den angesagten Neopren-Lieblingen dürfen also auch Haare und Make-up abgestimmt werden. Die Haare können Sie mit einer ordentlichen Portion Wet-Gel elegant zurücklegen oder mit Hilfe von Sea-Salt-Spray zu strukturierten Beach-Wellen formen. Die Farben des Meeres können Sie mit Lidschatten und Eyeliner aufgreifen oder Ihre Wimpern in aufregendem Stahlblau tuschen. Hauptsache der Look ist etwas edgy und unkonventionell.

Entdecken Sie in unserer Bildergalerie die aufregendsten Styles aus Neopren und klicken Sie sich durch die Laufsteg-Looks der Designer.

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