New York Fashion Week: Victoria Beckham zeigt Amerika den Brit-Chic

am 12.02.2013 um 17:29 Uhr

Wenn Schauspieler plötzlich singen oder Models plötzlich schauspielern oder Sängerinnen plötzlich designen, dann hat wahrscheinlich jeder diverse Klischees im Kopf. Obwohl Victoria Beckham schon zu „Spice Girls“-Zeiten als Posh Spice dem Trend immer ein Stück voraus war, hatten doch viele damit zu kämpfen, die Sängerin jetzt unter die Designer gehen zu sehen. Doch Victoria zeigt allen den imaginären Stinkefinger und verursacht mit ihren Kollektionen stets wohlwollende bis überschäumend positive Reaktionen.

Seit letzten Dienstag heißt es in New York auch wieder: Der Catwalk lebt. In der großen Modemetropole findet derzeit die New York Fashion Week statt und auch Victoria Beckham ließ es sich nicht nehmen, ihre neueste Kollektion vorzustellen. Mit Ehemann David Beckham in der Front Row, gleich neben Vogue-Chefin Anna Wintour, legte sie eine Show der Extraklasse hin und überzeugte sämtliche Kritiker. Noch 2009 sah das anders aus, als sie nur ausgewählten Pressemitgliedern ihre ersten Designs zeigte. Doch heute ist sie erwachsener geworden und besann sich mit ihrem neuesten Geniestreich ihrer alten Heimat England.

Brit-Chic von der Landsmännin

Der Brit-Chic hat Einzug gehalten und auch Victoria setzte dies, in ihrer gewohnt sexy und doch sehr eleganten Art, perfekt um. Tweed, Pelz, Kord, Wolle und das alles in dunklem Blau, Braun und Schwarz. Röcke, die nie kürzer waren als knielang, geradlinige Schnitte, figurbetonte Kleider und weite Mäntel bestimmten ihren Laufsteg. Trotzdem wirkten die Looks keineswegs zugeknöpft, denn die 38-Jährige lockerte alles mit einem hohen Beinschlitz oder einem tieferen Ausschnitt wieder auf. In jedem einzelnen Stück sieht man Victoria Beckham. Die Lieblinge der Redaktion: der schwarze Blazer mit Armschlitzen und das graue Etuikleid. Absolute Hingucker!

Neuer Beckham’scher Taschentrend

Zweiter, klar erkennbarer Trend: Die großen, kastigen Ledertaschen, die ihre Kollektion bestimmten, werden nun nicht mehr am Arm getragen, sondern unter dem Arm wie eine Clutch. Das sieht nicht nur gut aus, sondern hat einen enormen Vorteil. So kann man endlich auch die große Tasche mit auf eine Party oder ein Abend-Event nehmen und muss nicht mehr alles in die kleine Clutch zwängen.

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