Guter Style kennt keine Größe: No Size Zero und trotzdem schön

am 02.03.2013 um 12:23 Uhr

„Nichts schmeckt so gut, wie sich schlank sein anfühlt“, sagte Model-Ikone Kate Moss einst in einem Interview und sorgte damit einmal mehr für eine flächenbrennende Diskussion um die berühmt-berüchtigte Size Zero. Denn gerade das Model-Business sorgt stets und ständig dafür, dass sich Frauen jenseits dieser utopischen Kleidergröße mit und in ihrem Körper unwohl fühlen.

Es ist paradox: Im direkten Vergleich mit der Größe 0 empfinden sich selbst Frauen in Kleidergröße 38 schon zu dick. Ein Modediktat, das immer mal wieder versucht wird zu brechen, doch auf den Laufstegen der Fashion Shows sieht man eher selten Frauen mit Kurven. Auf den roten Teppichen dagegen immer häufiger: Vor allem „Mad Men“-Beauty Christina Hendricks besticht trotz oder gerade wegen weiblicher Rundungen durch jede Menge Sex-Appeal. Wir geben Ihnen ein paar hilfreiche Tipps, wie auch Sie trotz eventueller Rundungen stylish und gut aussehen können.

Stehen Sie zu Ihren Kurven!

Ja, so einfach ist es! Verstecken Sie sich nicht hinter bzw. unter zeltartigen Blusen und Styles, die sie nur der Bequemlichkeit halber anziehen, weil Sie mal wieder nicht in die 36 passen. Das, was Sie denken so zu verhüllen, drängen sie durch Oversize-Kleidung nur noch weiter in den Vordergrund. Seien Sie selbstbewusst und setzen Sie Ihre Kurven in Szene. Dazu zählt vor allem auch die Einsicht, dass Sie nicht jedem Trend folgen müssen. Knackige Hot Pants mit Flatterblüschen sind gerade angesagt? Schön, aber das heißt nicht, dass dieser Trend auch etwas für Sie ist. Nicht jeder neue Style steht auch jeder Figur. Es gibt so viele unterschiedliche Figurtypen, dass es für Sie wichtig ist zu wissen, was Sie tragen können und was nicht.

Das Augenmerk liegt auf der Taille

Bei kurvigen Frauen denkt jeder sofort an die Silhouette einer Sanduhr und genau die sollten Sie bei Ihrer Kleiderwahl im Hinterkopf haben. Greifen Sie zu Figur umschmeichelnden Kleidern, die eine schöne Taille formen – entweder in Form eines weichen Gürtels oder anhand ihres Schnittes. Wickelkleider aus fließenden Stoffen, wie zum Beispiel die Klassiker von Diane von Fürstenberg, eignen sich hervorragend, um die richtigen Zonen zu betonen und ungeliebte Polster zu verstecken.

Einen ähnlichen Effekt können Sie jedoch auch mit einem entschärften Colour-Blocking erreichen: Greifen Sie zu Kleidern, die optisch aus zwei Teilen bestehen – kommt der Rock in einem zarten Zimton daher und das Oberteil in einem kräftigen Lila, gibt das nicht nur einen tollen Kontrast, sondern die Stelle, wo sich die zwei Farben treffen, sorgt automatisch für eine tolle Form. Auch hier sollten Sie aber darauf achten, dass das Kleid nicht zu weit und nicht zu A-Linienförmig geschnitten ist, denn das trägt wieder unnötig auf.

Falls Sie sich in Kleidern immer noch unwohl fühlen, sollten Sie sich einfach mal mit der Shapewear anfreunden – Figur formende Wäsche, die Ihre Silhouette wunderbar modelliert und schon lange nicht mehr aussehen muss, wie bei Oma aus der Schublade stibitzt.

Jeans sind kein Tabu!

Haben Sie das Gefühl, dass der Griff zur Jeans alles nur noch schlimmer macht? Das könnte vielleicht daran liegen, dass Sie wieder einmal einem Trend folgen, der nichts für Sie ist. Skinny-Jeans in Bonbonfarben? Kein Wunder, dass man jedes einzelne Polster sieht. Gut sitzende Jeans sind das A und O, nur leider schwer zu finden. Dem kann jedoch Abhilfe geleistet werden, denn es gibt einen neuen Jeans-Helden auf dem Markt: Not your daughter’s jeans, kurz NYDJ, und dieser Name spricht Bände: Ab einem gewissen Alter kann frau einfach nicht mehr dieselben Jeans tragen wie ihre Teenager-Tochter. Die Jeans von NYDJ haben nicht nur einen tollen Schlankmacher-Effekt, sondern bestechen zudem durch ihren komfortablen Sitz und absolutes Wohlfühl-Denim.

Ansonsten lassen Sie sich doch einfach durch die Damen auf den Red Carpets inspirieren – Kim Kardashian, Jessica Simpson oder eben Christina Hendricks zeigen dort immer wieder, wie toll Kurven sein können.

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