Beauty-SOS

Nie wieder ölige Haut: Das sind die wirksamen Beauty-Helfer!

am 02.10.2014 um 16:26 Uhr

Ein schöner Glanz auf Haar und Nägeln kann ja entzücken, aber Glanz auf Ihrer T-Zone? Das sorgt wohl eher für Frust. Wer ölige Haut hat, kennt das Problem nur zu gut: Gleich nach dem Waschen, fettet die Haut sofort wieder nach. Häufige, exzessive Reinigung oder zu aggressive Hautpflege, löst aber das Problem nicht, sondern schadet nur und bringt letzten Endes das empfindliche PH-Verhältnis Ihrer Haut durcheinander. Wir erklären Ihnen hier und in unserer Bildergalerie, was wirklich gegen ölige Haut hilft und mit welchen effektiven Beauty-Mittelchen Sie dem unschönen Glanz sogar vorbeugen können.

Eigentlich ein typisches Teenagerproblem: Die hormonelle Umstellung der Pubertät lässt die Talgdrüsen auf Hochtouren laufen und beschert einem nicht selten Unzufriedenheit und schlechte Laune beim ersten Blick in den Spiegel. Heute gibt es aber immer mehr Menschen über 30, die ebenfalls über ölige, unreine Haut klagen. Mögliche Ursachen für die fettige Haut können veränderte Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüsse wie Stress, schlechte Ernährung oder die Antibaby-Pille sein. Die Hauptursache liegt jedoch in der erblichen Veranlagung: Menschen mit einem öligen Hauttypen haben einfach fleißigere Talgdrüsen, die im Vergleich zu anderen Hauttypen mehr Sebum (Hautfett) produzieren. Aber, einen Trost gibt es: Ölige Haut hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber trockener Haut! Sie ist weniger empfindlich und vor allem robuster gegen äußere Einflüsse, dadurch auch viel weniger anfällig für Hautalterung und Falten. Frauen mit öliger Haut sehen im Alter tatsächlich um einiges jünger aus. Sie sehen, es gibt also gar keinen Grund mit seinem Hauttypen auf Kriegsfuß zu stehen, sie müssen nur lernen, ihre Haut richtig zu pflegen und individuell zu versorgen.

Erster Schritt: Talgfluss bremsen und verstopfte Poren vermeiden

Da fettige Haut meist genetisch bedingt ist, lässt sich die Talgproduktion nur bis zu einem gewissen Grad von außen beeinflussen. Trotzdem kann man mit der richtigen Pflege Abhilfe schaffen und zumindest einige Auslöser für ölige Haut vermeiden. Wichtig ist, dass Sie ihre Haut nicht zu heiß waschen, da dies die Sebumproduktion fördert. Noch wichtiger ist, dass Sie ihre Haut nicht zu häufig waschen. Eine gründliche, sanfte Reinigung zweimal am Tag ist zwar eines der obersten Gebote bei fettiger Haut, aber übertreiben Sie es auf gar keinen Fall. Die gefährliche Mischung aus überschüssigem Hautfett, Make-up-Resten und Schmutz sollte abends und morgens mit dem richtigen Cleanser entfernt werden – das ist vollkommen ausreichend. Zu aggressive Reinigung ist nur schädlich und bewirkt, dass die Haut noch stärker nachfettet als zuvor.

Zweiter Schritt: Reinigung und der richtige Cleanser

Entgegen einer reichhaltigen Palette an Angeboten, verwenden Sie bitte nicht die aggressiven Anti-Pickel-Waschgels oder Akne-Produkte. Ganz im Gegenteil, vermeiden Sie zu ätzende Mittel, die den natürlichen Säureschutzmantel Ihrer Haut angreifen. Ein mildes Waschgel tut ebenso wirksam seinen Dienst und lässt die Haut in ihrem natürlichen Gleichgewicht. Nach der Reinigung braucht fettige Haut einen klärenden Toner, der Rückstände des Cleansers oder kalkhaltiges Wassers entfernt. Auch hier sollten Sie darauf achten, einen milden Toner, bestenfalls ohne Alkohol, zu verwenden. Nur wenn Sie tatsächlich mit starken Hautunreinheiten zu kämpfen haben, können Sie drei bis vier Mal die Woche Produkte mit Alkohol (Ethanol), Zink, Betaine oder Triclosan verwenden. Sobald Sie aber bemerken, dass sich Ihre Haut rötet oder spannt, wechseln Sie das Produkt, dann ist es nämlich zu aggressiv für Ihre Haut.

Außerdem sollten Sie zusätzlich zu Ihrer täglichen Beauty-Routine ca. einmal die Woche ein Peeling anwenden, um abgestorbene Hautschüppchen sanft zu entfernen. Dafür gibt es eigens für ölige oder Mischhaut entwickelte Produkte, die klärend und reinigend gegen verstopfte Poren vorgehen (mehr dazu in unserer Bildergalerie).

Dritter Schritt: Die richtige (fettfreie) Pflege

Bei öliger Haut, aus Angst vor noch mehr fettigem Glanz, gänzlich auf Cremes zu verzichten, ist keine gute Idee. Ihr spezieller Hauttyp braucht zwar kein zusätzliches Fett von außen, aber nichtsdestotrotz viel Feuchtigkeit: Fettfreie Gelcremes mit mattierenden Inhaltsstoffen sind hier genau die richtige Wahl. Wichtig ist, dass Sie beim Kauf Ihrer Creme auch Ihr persönliches Alter berücksichtigen: Die ölige Haut einer reiferen Frau braucht eine andere Pflege, als die junge Haut einer Jugendlichen. Das Gute hierbei ist, dass es mittlerweile viele Produkte für ölige Haut gibt, die zusätzlich mit Anti-Aging-Wirkstoffen versehen sind.

Hilfreiche Hilfsmittelchen: Setting Spray und Blotting Papers

Haben Sie schon einmal von Setting Sprays und Blotting Papers gehört? Nein? Dann verraten wir Ihnen jetzt eine ultimative und vor allem wirksame Wunderwaffe gegen glänzende Haut im Alltag: Ein Setting Spray wie zum Beispiel das „De-Slick-Oil-Control“-Spray von Urban Decay (mehr Infos dazu in unserer Bildergalerie) verhindert unerwünschten Glanz, fixiert Ihr Make-up den ganzen Tag über und kann auch immer wieder zwischendurch aufgesprüht werden, um den Teint zu erfrischen und zu mattieren. Auch Blotting Papers gehören eigentlich in jede Handtasche: Die mattierenden, puderfreien Blättchen wirken wie Löschpapier fürs Gesicht, absorbieren überschüssigen Glanz und sorgen für ein mattes Finish. Und sollte sich doch einmal am Nachmittag ein unschöner Glanz auf die T-Zone schleichen, dann haben Sie mit den Blotting Papers eine sekundenschnelle, unkomplizierte Hilfe – ohne ständig Nachpudern zu müssen.

Verzweifeln Sie nicht an Ihrer öligen Haut, sondern informieren Sie sich über die besten Beautyprodukte für Ihren Hauttypen hier in unserer Bildergalerie.

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