Trainieren im Netz – Online-Fitness-Studios im Check

am 07.04.2013 um 12:13 Uhr

Fitness-Studios erleben schon seit den frühen 80er Jahren einen unvergleichlichen Boom. Über 30 Jahre später gehört es für viele zur Routine, regelmäßig auf Matten, Laufbändern und in speziellen Kursen wie Zumba & Co. für weniger Gewicht und mehr Sportlichkeit zu sorgen. Jetzt zeichnet sich ein ganz neuer Trend für Bewegungs-Fans ab: Fitness-Studios im Netz. Viele Anbieter wollen uns das Training ab sofort einfach direkt nach Hause auf den Bildschirm liefern. Ganz wie bei der Offline-Konkurrenz gilt natürlich auch hier: Das Programm für mehr Fitness sollte perfekt zu Ihnen passen. Einmal beim für Sie richtigen Anbieter eingeloggt, können Sie nicht nur Zeit, sondern auch Geld sparen. Mukkibude gegen PC-Monitor? Laufband-Einheit gegen Breitband-Kurs? Wir haben uns für Sie einige Trainings-Angebote im Netz genauer angeschaut.

Bodyboom – Das Rundum-Programm

Bevor es bei Bodyboom mit dem Training losgeht, wird ihre individuelle Kondition mit einem Test ermittelt. Danach können Sie einen angepassten Trainingsplan zusammenstellen oder einem vorgefertigten Programm folgen. Bodyboom bietet dabei nicht die von anderen Anbietern bekannte Vielfalt an Kursen. Das sogenannte Q-Train (Quarterly Training) soll viel mehr jeden Online-Kursteilnehmer in zwölf Wochen rundum fit machen. Nach der Anmeldung kann das Angebot sieben Tage kostenlos getestet werden. Je nach Abo werden dann für das Fitness-Programm von Bodyboom maximal 14,80 Euro im Monat fällig.

daspureleben – Fitness on Demand für Taler

Nicht nur bei den angebotenen Kursen unterscheiden sich die Online-Fitness-Anbieter. Auch bei der Bezahlmethode gibt es Unterschiede. „daspureleben“ setzt nicht auf das verbreitete Abo-Prinzip. Hier laden Nutzer vielmehr zunächst ihr Taler-Konto auf. Haben Sie sich für einen Kurs entschieden, wird dieser mit der Online-Währung bezahlt. 40 Taler gibt es für rund fünf Euro. Damit können bis zu vier Kurse absolviert werden. Vorteil: Wenn Sie nicht trainieren, zahlen Sie bei „daspureleben“ auch nicht. Psychologischer Nachteil: Ein Abo kann echte Fitness-Muffel natürlich erst zu mehr Bewegung animieren.

Gymondo – Online-Trainings-Flatrate

Der Einstieg beim Fitness-Protal Gymondo fällt relativ leicht – schließlich sind die ersten 30 Tage kostenlos. Haben Sie nach diesem Test noch nicht genug, können Sie für 12,90 Euro im Monat weitertrainieren. Ob Trendsportarten wie Capoeira, Workouts für die perfekte Bikini-Figur oder leichtes Training für jeden Tag – Sie bestimmen, wann Sie was und wie viel trainieren wollen. Gerade für sehr fleißige Fitness-Fans ein gutes Angebot. Besonders schön: Gymondo kann nicht nur am PC, sondern auch auf Smartphone und Tablet genutzt werden.

MyTraining – Mit Stars zu neuer Sportlichkeit

Auch bei MyTraining haben Sie die angenehme Qual der Kurs-Wahl. Über 300 verschiedene Übungen können abgerufen werden – vom Anfänger-Kurs bis zum Hardcore-Workout. MyTraining bietet aber einen besonderen Motivations-Faktor: Hier können Sie sich von echten Stars trainieren lassen. Schauspieler Ralf Bauer zeigt Ihnen beispielsweise, wie Sie Ihre Muskeln stählen. Auch mit Pilates-Expertin und Moderatorin Susann Atwell können Sie sich den virtuellen Kursraum teilen. Darüber hinaus sind auch Fitness-Legenden wie Johanna Fellner und Yoga-Spezialistinnen wie Andrea Kubasch bei Mytraining mit an Bord. Je nachdem, wie lange Sie sich an MyTraining binden wollen, schwanken die Monatsgebühren zwischen 9,99 Euro und 16,99 Euro.

Einmal mit Profis – Fitness-Neulinge aufgepasst

Mit einem Online-Kurs sparen Sie sich den Weg zum Fitnessstudio und zurück. Außerdem sind die sportlichen Angebote im Netz meist deutlich günstiger als die Gebühren im guten, alten Fitness-Studio. Einen Nachteil haben aber alle Online-Angebote gemeinsam: Kein Profi kann Sie bei der richtigen Ausführung der Übungen unterstützen. Absolute Fitness-Neulinge sollten sich also mindestens einmal von echten Trainings-Profis beraten lassen.

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