Kleiderschrank

Ordnung im Kleiderschrank: Richtig Einräumen ist das halbe Leben

am 31.03.2016 um 11:13 Uhr

„Ich habe einfach nichts anzuziehen!“ – Einen Satz, den Sie sicher so drei bis fünf Mal in der Woche in Ihren Kleiderschrank brüllen. Haben Sie aber schon einmal darüber nachgedacht, dass das eventuell daran liegen könnte, dass Sie in Ihrem kleinen Kleider-Universum einfach nichts mehr finden? Da fliegen T-Shirts zwischen Kleidern herum, die geliebte Jeans versteckt sich unter einem Berg von Pullovern und das schöne Sommerkleid hängt eingezwängt zwischen wärmenden Wollkleidern. Damit ist jetzt Schluss, denn wir zeigen Ihnen heute hier und in unserer Fotoshow, wie Sie durch gezieltes Kleider-Origami und die richtige Bügelwahl endlich wieder Licht am Ende des Klamottentunnels sehen.

Es muss nicht immer der begehbare Kleiderschrank sein, um eine ansehnliche Ordnung zu schaffen. Linda Koopersmith, die Organisations-Queen aus Beverly Hills, bietet uns und Ihnen einige Inspirationen, wie Sie mit dem Platz, der Ihnen zur Verfügung steht, wahre Kleiderschrank-Wunder vollbringen können.

Ordnung im Kleiderschrank: Auf die Größe kommt es an

Nein, hier geht es nicht um die Größe Ihres Kleiderschrankes, sondern einzig und allein um die Ihrer Kleiderbügel. Denn auch wenn massive und breite Holzbügel in Ihrem Kleiderschrank sicher einzigartig aussehen, sollten Sie bei drohendem Platzmangel lieber auf schmale Plastik- oder Metallbügel setzen. Die sollten im Bestfall auch noch mit einem samtigen Material überzogen sein, sodass zarte Chiffonblusen oder Oberteile mit Spaghettiträgern nicht vom Bügel rutschen können. Alleine durch den Einsatz von neuen Kleiderbügeln lässt sich in Ihrem Schrank bis zu 40 Prozent Platz sparen. Wenn Sie sich jetzt noch von den Teilen trennen, die Sie sowieso schon seit mehr als einem Jahr nicht mehr anhatten, ist in Ihrem Schrank auch endlich wieder Platz für Neues.

Ordnung im Kleiderschrank: Hosen auf den Bügel

Ihre Jeans und andere Hosen liegen fein säuberlich gefaltet oben in Ihrem Schrank oder auf einer Ablagefläche unter Ihrer Kleiderstange? Das sollten Sie in Zukunft ändern. Ruhen Ihre Hosen nämlich bald auf Bügeln, sieht es in Ihrem Schrank nicht nur ordentlicher aus, sondern Sie sparen zudem auch noch Zeit. Wichtig ist allerdings, dass Sie für diesen Zweck ganz spezielle Hosenbügel verwenden, die an einer Seite offen sind – wie ein zusammengeklapptes „L“. Sortieren Sie nun Ihre Hosen nach Material und Farbe und hängen Sie die Bügel mit der offenen Seite zu Ihnen in den Schrank. So müssen Sie am nächsten Morgen die Hose nur noch vom Bügel ziehen. Es fällt Ihnen also kein Stapel mehr entgegen und die Kleiderschrank-Ordnung wird gewahrt.

Ordnung halten: Falten, falten und noch mehr falten

Das fängt beim T-Shirt an und hört beim Tanga auf. Oder gehören Sie auch zu denjenigen, die Ihre Tangas und Unterhosen einfach in eine große Schublade feuern und dann gefühlte Stunden nach dem richtigen Slip zum BH suchen? Sparen Sie sich Zeit und Nerven! Sortieren Sie Ihre Wäsche genauso wie den Rest Ihres Kleiderschranks: Nach Farben, Schnitten und Anlässen. Und ja, auch Tangas lassen sich falten. Legen Sie diese vor sich hin, klappen Sie die Seiten je nach Größe zwei oder drei Mal ein und legen Sie beide Enden übereinander. Auch den Schritt falten Sie je nach Größe zwei oder drei Mal nach oben und legen das Ende über die zusammengeklappten Seiten. Et voilà – der Tanga (oder der Slip) ist fertig zum Einsortieren.
Gleiches gilt für T-Shirts. Auch diese liegen sicher mehr oder weniger gleichmäßig zusammengelegt stapelweise in Ihrem Schrank. Aber sparen Sie diesen Platz als Stauraum für Handtaschen oder Schuhkartons. Falten Sie Ihre Shirts wie immer, allerdings klappen Sie diese noch einmal in der Mitte zusammen, sodass ein festes Bündel entsteht. Dieses hat nun eine so große Fläche, dass es stehend in Schubladen einsortiert werden kann. Wie Sie das für sich nutzen, erfahren Sie in unserem nächsten Abschnitt.

Schätzen Sie Ihre Schubladen

Sie werden nämlich viel zu oft unterschätzt und dadurch mit jeder Menge Kleinkram befüllt: Schubladen. Dagegen sind die vor Staub geschützten Fächer ideal, um Unterwäsche und T-Shirts bzw. Oberteile zu verstauen. Wichtig ist nur, dass Sie den Platz richtig einteilen. In jedem Möbelmarkt gibt es zum Beispiel praktische Trennwände für Schubladen, die sich durch einen Federmechanismus an nahezu jede Schubladengröße anpassen. Teilen Sie also Ihre Schublade auf und sortieren Sie dann die zusammengeklappten Shirts nach Farbe hintereinander in die einzelnen Teilfächer. Auch hier sparen Sie beim Herausnehmen wieder einmal jede Menge Zeit und Ordnung. Gleiches gilt für Ihre Unterwäsche. Denn auch Ihre Slips und Tangas sollten Sie auf diese Weise in den Schubladen anordnen. Hierfür eignen sich entweder spezielle Boxen aus dem Möbelmarkt oder aber Großpackungen von Socken. Sie können allerdings auch Ihre unzähligen Designer-Kartons verwenden, in denen Sie einst Ihre It-Bags sicher nach Hause getragen haben. Diese lassen sich zum Beispiel auch nutzen, um Ihre BHs zu verstauen. BHs sollten Sie nämlich nicht die Körbchen übereinander gelegt in die Schublade knüllen, sondern aufgeklappt, in Reih und Glied – so wie sie auch in edlen Dessous-Boutiquen in den Schubladen präsentiert werden.

Also, nutzen Sie die ersten Sonnenstrahlen für einen ausgiebigen Putz in Ihrem Kleiderschrank und falten oder hängen Sie was das Zeug hält. Unsere Tipps für eine neue Ordnung im Kleiderschrank finden Sie wie immer auch noch einmal in der Fotoshow.

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