Kampagne

Pamela Anderson zieht für PETA blank: So sexy kann Tierschutz sein

am 20.05.2015 um 16:04 Uhr

In der neuen Kampagne der Tierschutzorganisation PETA macht keine Geringere als Ex-Baywatch-Star Pamela Anderson humorvoll, provokant und gewohnt sexy auf ein ernstes Thema aufmerksam. Dabei zitieren die kreischende Pamela Anderson unter der Dusche und Regisseur David LaChapelle die legendäre Szene aus Hitchcocks Film „Psycho“. Welches Thema die schöne Blondine in Angst und Schrecken versetzt und ihr deshalb nur noch zum Schreien zu Mute ist sowie alle Hintergründe zu der Kampagne, erfahren Sie hier und in der Bildergalerie .

Pamela Anderson ist die Power-Blondine der 90er-Jahre und verdrehte in der Serie Baywatch und ihrer Rolle als Rettungsschwimmerin mit ihrer langen Beach-Mähne, ihrem makellosen Lächeln und Traumkörper so manch einem Mann den Kopf. Ein verruchtes, sexy und skandalöses Image, das von ihrem wilden Privatleben geprägt wurde, taten ihr übriges, um Pamela Anderson zu dem Sexsymbol des Jahrzehnts zu küren. In den letzten Jahren ist es regelrecht still um das ehemalige Pin-up-Girl geworden und Anderson sorgte nicht länger mit handfesten Skandalen für Schlagzeilen. Ganz im Gegenteil: Ihr modischer Stil wandelte sich von sexy zu seriös und auch die lange Mähne ist einer adretten, kürzeren Frisur gewichen. Prüde und langweilig ist Miss Anderson deshalb noch lange nicht. Denn manchmal zieht sie eben doch noch blank!

Für den guten Zweck: Pamela Anderson für PETA

Allerdings nur noch für den guten Zweck: Für die Tierrechtsorganisation PETA setzt sich Anderson mit Leib und Seele ein und hat in den vergangenen Jahren auf humorvolle Weise auf so manch ein ernstes Thema aufmerksam gemacht. Der neueste Coup steht unter dem Motto „Kürzer duschen reicht nicht – versuchen Sie’s vegan“ und will auf den immensen Wasserverbrauch hinweisen, den die Fleisch- und Milchindustrie jährlich produziert.

Aus diesem Anlass hat der US-amerikanische Fotograf und Regisseur David LaChapelle sich etwas Originelles einfallen lassen: In dem offiziellen Foto zu der Kampagne steht Pamela Anderson kreischend unter der Dusche und bedeckt das allernötigste mit einem winzigen Handtuch. Die schwarz-weiße Aufnahme, das 60’s-Make-up sowie -Frisur sind natürlich kein Zufall: Denn das Bild lehnt an die berühmte Szene aus Alfred Hitchcocks Film „Psycho“ aus dem Jahr 1960 an, in der die weibliche Hauptrolle unter der Dusche erstochen wird.

Ganz soweit soll es in der Inszenierung mit Pamela Anderson natürlich nicht kommen. „Die Fleisch- und Milchindustrie verschwendet ein Drittel unseres Wassers. Nur kürzer duschen ist nicht genug. Versuchen Sie’s lieber vegan“ steht in schwarz-roten Lettern neben der halbnackten Anderson. Und genau dieser Fakt soll nicht nur Anderson Angst einjagen, sondern jeden zu einem bewussteren Umgang aufrufen.

Pamela Anderson geht als gutes Beispiel voran und lebt vegan

Als Testimonial und Befürworterin der Kampagne macht es Pamela Anderson seit einigen Jahren vor, aß zunächst nur vegetarisch und ernährt sich mittlerweile ausschließlich vegan, das heißt sie verzichtet komplett auf tierische Lebensmittel. Denn laut PETA sei das die einzig wahre Lösung, um den Wasserbestand zu schützen.

Die Fakten hinter der Kampagne

So erklärt die Organisation auf der eigenen Webseite, dass ein Drittel unseres Trinkwasservorkommens weltweit für den Anbau, die Bewässerung von Futtermitteln und zum Trinken der Tiere gebraucht wird, die für die Fleisch- und Milchindustrie genutzt werden. So führt PETA weiterhin auf: „Somit stecken in einem Kilo Rindfleisch rund 15.500 Liter Wasser, in Schweinefleisch 6.000 Liter, 5.500 Liter sind es bei Butter und 3.400 Liter bei Eiern.“

PETA warnt zudem, dass auch die Qualität des Wassers gefährdet sei, denn Medikamentenreste, Hormone und Blut der Nutztiere gerieten anschließend in das Grundwasser. Wer hingegen vegan lebt, der würde einen großen Beitrag leisten, denn laut Forschungen von PETA benötigt man für die Herstellung von einem Liter Sojamilch nur 158 Liter Wasser und von Kuhmilch 1050 Liter Wasser. Eine Rechnung, die zum Nachdenken anregen soll und das hat Pamela Anderson mit ihrem Auftritt in jedem Fall geschafft.

Entdecken Sie in der Bildergalerie die neue Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, in der Pamela Anderson halbnackt und kreischend unter der Dusche steht.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel