Duftrends 2014

Duftendes Parfumöl: 10 betörende Kreationen für die Sinne

am 12.11.2014 um 16:56 Uhr

Neben dem klassisch-frischen Eau de Toilette und dem reichhaltigeren Eau de Parfum gibt es noch viele, andere Parfum-Kreationen, die für ein langanhaltendes Dufterlebnis sorgen: Das „Absolue de Parfum“ oder „Essence Absolue“ zum Beispiel hat einen weitaus höheren Parfumanteil von bis zu 20 Prozent als im Vergleich dazu Eau de Toilette mit einem Anteil von nur sechs bis neun Prozent. Nun feiert eine weitere, besonders sinnliche und langanhaltende Form des Parfums ein großes Comeback: Das Parfumöl! Wir haben hier und in unserer Bildergalerie die 10 schönsten Duftöle für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich betören von einem intensiven, würzigen Geruchserlebnis!

Parfumöle sind sehr hochkonzentriert und deshalb besonders für Liebhaber von schweren, intensiven Düften geeignet. Wer es lieber erfrischend und fruchtig mag, sollte von diesem Comeback am besten die Finger lassen. Im Grunde sind Parfumöle aber die Grundlage einer jeden Parfumherstellung: Diese ätherischen Öle sind nämlich die Duftstoffe, die in Form kleiner Öltropfen in unterschiedlichen Pflanzenteilen eingelagert sind. Nur wenige Duftstoffe – wie zum Beispiel Moschus – haben einen tierischen Ursprung, werden heute aber oftmals synthetisch hergestellt.

„Skandal im Fläschchen“ – Moschus zeigt seine feminine Seite

Vor allem Moschus als würzige Komponente eines Frauenparfums galt lange Zeit als zu maskulin, streng und altmodisch. Dabei ist die Duftnote, sparsam eingesetzt und richtig zusammengestellt, auch für Ladies ein betörendes Dufterlebnis. Alle der vier Duftnoten, die aus dem Tierreich entspringen, werden in der Parfümerie bezeichnenderweise als „animalisch“ kategorisiert: Das sind Moschus, Tibet, Ambra und Castoreum. Ihre Gemeinsamkeit ist, neben einer langen Haftung und starken Intensität, eine strahlende “Wärme” des Duftcharakters. Die animalischen Duftnoten sollen beim anderen Geschlecht außerdem ganz bewusst eine sinnliche und sexuelle Reizung hervorrufen. Nicht ohne Grund gilt Moschus seit Jahrhunderten als ein Aphrodisiakum. Während Moschus bei der überwiegenden Mehrzahl der Düfte, gerade wegen seiner starken Würze, nur als Begleitnote oder zum Ausklang im Fond zur Verwendung kommt, setzen sogenannte „Musk“-Parfums ganz auf die sinnlich-sensuelle und animalische Note des Moschus.
The Body Shop lancierte nun vor kurzem ein ganz besonderes Parfumöl, „Scandal in a Bottle“ und wie der Name es verrät, ist der Duft alles andere als blumig. Die aufregende Duftmischung aus würzigem Moschus, intensiven Pfeffer-, Zimt und Tabaknoten wirft ein neues Licht auf das Musk als Frauenparfum. Warum sollten Frauen auch immer nur nach Rosen und Lilien duften? Das „Red Musk“-Parfumöl erkundet die reife, sinnliche, verführerische Seite der Feminität und kokettiert sicherlich auch mit dem voranschreitenden Trend hin zu Unisex-Düften.

Kein Alkohol – aber dafür hochkonzentrierte Duftintensität!

Das absolute Plus an den intensiven Parfumölen ist, dass sie zu 100 Prozent alkoholfrei sind, was besonders für Frauen mit sehr sensibler Haut ein großes Plus ist. Durch die natürlichen Inhaltsstoffe ist das Öl gut verträglich und oftmals zugleich pflegend. Das haben auch viele Parfumhersteller erkannt und nun passend zu ihren Duftlinien ein parfümiertes Körperöl herausgebracht: Das Parfumöl von Valentino duftet sinnlich nach dem Kultduft „Valentina“ und pflegt dabei die Haut intensiv und reichhaltig. Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen. Auch für andere Düfte verschiedener Häuser gibt es mittlerweile das Parfumöl-Pendant, wie „Omnia Indian Garnet“ von Bvlgari oder „Neroli Portofino“ von Tom Ford.

DIY – Parfumöle „selbstgemacht“

Eine nette Variante zu den fertigen Parfumölen aus dem Einzelhandel ist die „Do It Yourself“-Option: Dabei handelt es sich aber eher um ein „selbst Zusammenstellen“, als ein de facto „selbst Machen“. Auf zahlreichen Webseiten wie duftlaedchen.de, spinnrad.de oder aromaland.de kann man sich verschiedene Duftöle aussuchen und diese dann individuell zusammenstellen: Von Amber, Ananas, Apfelblüte, Flieder, Freesie, Honig, Jasmin bis Kokos, Papaya, Lebkuchen oder Orchidee lässt sich wild kombinieren, was das Herz begehrt. Nachteil der, zugegebenermaßen aufregenden, DIY-Methode: Ist man noch nicht ganz so versiert auf dem Gebiet der Duftkunde, kann das Ergebnis manchmal auch nach hinten losgehen und eher unangenehm als betörend riechen.

Die 10 schönsten Parfumöle für ein sinnliches Geruchserlebnis finden Sie hier in unserer Bildergalerie.

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