Dos und Don'ts

Unsere Dos und Don’ts im umfangreichen Party-Knigge

am 16.05.2014 um 10:37 Uhr

Wenn einer eine Party tut… Gut, das Sprichwort geht eigentlich ein bisschen anders, aber passt zum Thema. Auch wenn wir alle nicht jünger werden und einen Clubbesuch nicht mehr so leicht wegstecken wie damals, als wir noch junge und frische Studentinnen waren, ab und an darf es auch mal wieder das richtig professionelle Blackout-Feiern sein. Damit der Abend aber nicht so ausufert wie es in der Vergangenheit des Öfteren vorkam, hier ein paar Dos und Don’ts, die zu einem erfolgreichen Abend führen.

Feiern will gelernt sein. Erinnern Sie sich noch an Ihren ersten richtigen Clubbesuch oder an die erste Home Party? Nicht so wirklich? Das kann daran liegen, dass Sie sturzbetrunken in der Ecke lagen oder gemeinsam mit der besten Freundin auf der Treppe saßen und zwei Stunden geweint haben. Party machen ist nämlich nicht so einfach, wie es immer aussieht. Wenn man nur ein paar kleine Regeln beachtet – und wir werden jetzt nicht anfangen mit „Nicht alles durcheinander trinken“ oder „Keine Sonnenbrillen im Club“ –, kann der Abend aber auch zu einem durchschlagenden Erfolg werden. Hier haben wir für Sie die Tipps:

Tipp 1: Alkohol auf der Betriebsfeier

Nein, da fehlt kein „Kein“ in der Überschrift. Wir sind strikt dafür. In vielen Betrieben herrscht eine lockere Stimmung und so sind Weihnachtsfeiern etc. dazu gedacht, das Team zu stärken, die Kollegen kennenzulernen und sich mal außerhalb der Schreibtisch-Umgebung zu sehen. Deswegen darf da auch gern mal ein kleines oder auch großes Tröpfchen getrunken werden. Wie die Autoren Nana Heymann und Sebastian Leber in ihrem Werk „Nachts sind alle Katzen blau“ aber korrekterweise warnen: Stellen Sie immer sicher, dass jemand noch betrunkener ist als sie. So wäre es okay, nach Mitternacht auf dem Tisch zu tanzen, wenn die Kollegin aus dem Controlling derweil auf die Tanzfläche kotzt.

Tipp 2: Nie betrunken SMS schreiben

Ein guter Tipp, der nicht oft genug wiederholt werden kann. Betrunken SMS schreiben, zum Beispiel – worst case – an den Ex, oder mitten in der Nacht Muttern anrufen, ist wirklich gar keine gute Idee. Niemals! Und dabei hilft es Ihnen auch nicht, wenn Sie die Autokorrektur anlassen, wobei zwar noch lesbare Wörter entstehen, der Satz am Ende aber auch keinen Sinn mehr ergibt. Aber auch die Autokorrektur weglassen hilft nicht, denn dabei könnte folgende SMS herauskommen – Achtung, Zitat aus dem Handy einer desired.de-Redakteurin: „Upsi ;- meind guúte bin ich bstfhnken… fuckm…;-% m“ Alles klar soweit?

Tipp 3: Keine Energydrinks

Damen haben in Clubs und Bars eine große Auswahl an leckeren Getränken, mit Alkohol oder ohne. Deswegen unser Rat: Wodka-E, Jägermeister-Red Bull und all die Konsorten mit Energydrinks sind ziemlich out und waren auch noch nie eine gute Wahl. Sie werden dadurch viel zu hibbelig, Ihr Atem riecht nach Billig-Kaugummis und teuer ist es auch noch. Finger weg!

Tipp 4: Wechselschuhe einpacken

Konversation aus der desired.de-Redaktion: „Tipp 4, Wechselschuhe einpacken!“ – Unser einziger Mann: „Wieso?“ – Simultane Antwort der drei anwesenden Damen: „Halloooo?“ Ladies, Absätze sind ein Muss, aber einen ganzen Abend darauf laufen, ist ein Graus – das haben wir alle schon mal durch. Peinlich wird es dann allerspätestens auf den letzten Metern vor der Haustür und barfuß nach Hause gehen ist vor allem in der glasscherbenliebenden Großstadt keine Option. Unser Tipp: Kaufen Sie sich billige und vor allem weiche Ballerinas, die Sie ganz easy zusammenrollen und so perfekt in der kleinen (!, bitte nicht den Shopper mitnehmen) Tasche verstauen können.

Tipp 5: Kleinen Spiegel einpacken

Vor allem vor den Damentoiletten müssen Sie sich stets in eine lange Schlange einreihen und dabei wollen Sie doch nur mal schnell das Make-up checken. Kein Problem! Nehmen Sie sich einen kleinen Spiegel mit, der Ihnen in der Warteschlange schon mal nützlich werden kann und in jede noch so kleine Clutch passt.

Tipp 6: Feuerzeug einstecken

Das gilt sowohl für Raucher als auch für Nicht-Raucher. Nach wie vor ist das Schnorren einer Zigarette oder das Fragen nach Feuer ein beliebter Anmachspruch, auf den Sie nun – natürlich nur bei Bedarf und ganz nach der Qualität des Fragenden – eingehen können. Sie kommen ins Gespräch und kriegen vielleicht sogar einen Drink spendiert. Dafür lohnt sich die Anschaffung eines Feuerzeuges doch.

Tipp 7: Nicht grölen

Was Männer nun wirklich gar nicht sexy finden, sind betrunkene, grölende Frauen. Sicher: Wir sind doch alle gern mal das Woo-Girl aus „How I Met Your Mother“ und wenn Sie an dem Abend nur mit Ihren Freundinnen Spaß haben wollen, kein Problem. Sollten Sie allerdings in Flirtlaune sein, verzichten Sie auf lautes, derbes Schreien und Grölen, aufgeregtes Mitsingen hingegen kann aber auch ganz niedlich sein – wurde uns gesagt.

Tipp 8: Gemeinsam aufs Klo gehen

Frauen gehen ja bekanntlich sowieso gern in Gruppen aufs Klo. Das sollten Sie auch beibehalten, denn praktisch ist es außerdem: Sollten Sie in Ihrer leicht oder auch mal mehr beschwipsten Fassung versuchen, den Lippenstift nachzuziehen, kann Ihnen eine gute Freundin helfen, die gröbsten Patzer zu vermeiden. Auch kann Sie Ihnen sagen, dass der Typ, mit dem Sie sich gerade unterhalten haben, nur wegen Ihres Weinpegels so attraktiv wirkt, sie hat Hilfsmittel dabei, die Sie bei all der guten Vorbereitung doch zu Hause haben liegen lassen, und gemeinsam finden Sie auch ganz bestimmt zum Rest der Clique zurück.

Tipp 9: Bierflaschen mit Wasser füllen

Das ist nicht sehr charmant und auch nicht gerade erlaubt, aber ein heißer Tipp: Schmuggeln Sie Ihre leere Flasche Mädchenbier mit aufs Damenklo und befüllen Sie sie da mit Leitungswasser. So sparen Sie sich einerseits das Anstehen an der Bar, andererseits das Geld für das Mineralwasser. Nicht ganz sexy, aber dafür umso praktischer.

Tipp 10: Niemals die DJ-Anlage übernehmen

Bei Home Partys ist meist für ausreichend Musik gesorgt, deswegen niemals die DJ-Anlage übernehmen. Wenn Sie etwas getrunken haben und unbedingt „Wannabe“ von den Spice Girls oder „It’s My Life“ von Bon Jovi hören wollen, sagen Sie es dem freundlichen Mann hinter dem DJ-Pult und er wird es in die halbe Stunde 90er einbauen, aber bitte nicht einfach das Ruder rumreißen und auf Play drücken und damit seine stundenlang mühsam erstellte Playlist zerstören, damit nach einem Lied auch schon wieder Schluss ist. Das gefällt den Gästen und auch dem Gastgeber gar nicht.

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