Beauty-Trend

Beauty-Trend Körperöle: Was tun sie unserer Haut und den Haaren Gutes?

am 26.06.2014 um 15:45 Uhr

Wir müssen gestehen: Für uns gibt nicht wirklich viele Dinge, die sich auf dem Körper noch besser anfühlen als warmes Öl, das sanft über die Haut fließt und seinen Duft von Rosen, Lavendel oder Kokosnuss im Raum und auf dem Körper verteilt. Der schützende Film, der nach dem Auftragen auf der Haut zurückbleibt und das vollkommene Wohlbefinden wie nach einem heißen Bad mit anschließender Massage. Ja, wir lieben Körperöle. Aber sehen wir mal von dem guten Gefühl, das Öl auf der Haut hinterlässt, ab und fragen uns, was diese bei Frauen so beliebten Pflegemittel tatsächlich können und wie sie der Haut Gutes tun. Wir klären Sie auf und zeigen Ihnen die exklusivsten Öle in unserer Bildergalerie.

Man hätte sich schon eher ein Beispiel an der langjährigen Tradition der Südamerikaner nehmen sollen. Die schwören nämlich schon seit mehreren Generationen auf pflegende Ölmassagen und Haarkuren aus beispielsweise Olivenöl. Jetzt schwappt dieser Trend über den Ozean endlich zu uns nach Europa und lässt Cremes Ölen weichen – zu Recht.

Öle für die Haut

Das oberste Gebot der Hautpflege ist es, die Haut mit Nährstoffen und Feuchtigkeit zu versorgen. Vor allem hautverwandte Naturöle helfen dabei und dringen mit wichtigen Fettsäuren und Lipiden tief in die Lipidschicht der Hautbarriere ein, wobei sie einen leicht fettenden Film hinterlassen. Das Gleichgewicht von Fett und Feuchtigkeit wird dadurch stabil gehalten und Feuchtigkeit länger gespeichert als beispielsweise bei Cremes oder Lotions. Trotzdem kann die Haut weiterhin atmen. Das, liebe Damen, heißt – einmal ins Beauty-Deutsch übersetzt: Mitesser und Pickel werden vermieden! Und  auch die Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen sowie die Zellneubildung und Unterstützung der natürlichen Haut-Abwehrkräfte wird durch rein pflanzliche Öle von beispielsweise Dr. Hauschka, L’Oréal, Weleda und Davines gesichert. Haut,Hakjfndf

Rein pflanzliches Öl?

Wir reden hier von rein pflanzlichem Öl – soll also heißen, dass es auch Körper- und Haaröle gibt, die mit Zusatzstoffen wie Silikonen und Paraffinen angereichert sind. Viele Öle werden auf Mineralöl- oder Paraffinbasis hergestellt und sind daher meist weitaus preiswerter und vor allem länger haltbar, als die natürlichen Öle. Auch das oberflächlichere Aufliegen dieser Öle auf der Haut oder dem Haar hat seine Vorteile, denn dadurch werden seltener allergische Reaktionen ausgelöst. Allerdings haben diese Öle, wie sie zum Beispiel Bi-Oil führt, auch eine weniger pflegende Wirkung, als ihre Mitstreiter aus der Naturkosmetik, die tiefer in den Strukturen eingebaut werden.

Welches Öl auf welche Haut?

Öle sind für wirklich jeden Hauttypen geeignet. Trockene Haut braucht allerdings besonders viel Pflege, um Rissen und Austrocknung vorzubeugen. Das wohl effektivste Öl für trockene Haut verbirgt sich hinter Extrakten aus Mandel oder Nachtkerzen, die Sie am besten direkt nach dem Duschen auf die nasse Haut auftragen. Öl und Wasser werden somit ganz natürlich miteinander verbunden und ziehen schnell in die Haut ein. Auch fettige Haut wird ebenso nachhaltig von Ölen gepflegt und geschützt, allerdings sollte sie eher mit Mischungen auf Sonnenblumenöl-Basis, als mit Pflegen auf Jojobawachs-Basis versorgt werden.

Öl für die Haare

Ähnliche Effekte wie für die Haut, versprechen auch Haaröle. Plötzlich sind störrische Haare weich und lassen sich leicht kämmen, fliegende Haare werden zahm und Naturwellen schwingen auf einmal gebündelt. Ja, Haaröle sollen so Einiges können, allem voran die Haare schützen, ihnen Glanz und Geschmeidigkeit verleihen. Aber halten sie ihre Versprechen auch? Ja! Haaröle werden dank ihres Aufbaus schnell vom Haar aufgenommen und versorgen es intensiv mit Vitaminen und Nährstoffen.

Das für Sie perfekte Öl, egal ob mit oder ohne Silikone für Kopf oder Haut, müssen Sie selbstverständlich allein finden. Wir stellen Ihnen unsere Lieblinge allerdings vorab in unserer Fotoshow vor.

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