Der Photoshop-Jungbrunnen: Sind diese Stars noch sie selbst?

am 07.05.2014 um 18:50 Uhr

Es ist der Wahnsinn! Der Photoshop-Wahnsinn! Denn die Stars auf den Titelblättern der Hochglanzmagazine sind oftmals kaum noch wiederzuerkennen. Veränderte Konturen und Proportionen oder völlig glatt gebügelte Gesichter der Supermodels, Schauspielerinnen und Sängerinnen sorgen nicht nur für eine gehörige Portion Verwirrung, sondern auch für ein deutliches Kopfschütteln. Entdecken Sie mit uns hier und in der Fotoshow einige dieser Photoshop-Verwandlungen von Kate Moss, Cara Delevingne oder Nicole Kidman.

Es ist eine Mischung aus Faszination und Schrecken. Stars, an deren ausdrucksstarke Fältchen und Linien im Gesicht wir uns längst gewöhnt haben, scheinen auf einmal durch den Jungbrunnen geschwommen zu sein. Die viel zitierten Vorsätze in Bezug auf ein würdevolles Altern, werden zumindest für ein Cover-Shooting gerne einmal über Bord geworfen.

Der technische Jungbrunnen

Kate Moss wirkt auf dem Mai-Cover der Vogue elfengleich, makellos und mindestens 20 Jahre jünger. Sie verkörpert somit die – geforderte – perfekte Illusion. In Natura sieht das jedoch anders aus, denn das 40-jähige Model hat so einige Fältchen in ihrem Gesicht vorzuweisen. Doch der Photoshop-Wahnsinn wird nicht nur dazu genutzt, wahres und eigentlich schönes Alter zu vertuschen. Selbst bei den jungen Models, wie Georgia May Jagger – 22 Jahre alt – oder Cara Delevingne – 21 Jahre alt, wird für die Titelseiten der großen Magazine nur all zu gerne nachgeholfen, sodass lediglich maskenhafte Züge zurückbleiben. Die so schon mageren Gesichter der Topmodels werden danach noch schmaler, die Wangenknochen kantiger und die Lippen noch voller.

Die Cover-Hits

Unvergessen bleibt wohl auch das Titelblatt der Vogue von Popstar Adele aus dem Jahr 2012: Ihrer weiblichen Rundungen vollkommen beraubt, blickt sie, im Gesicht unnatürlich erschlankt, ins Leere. Von der eigentlichen Power-Frau ist bei dieser Aufnahme nicht mehr viel übrig. Aber auch Katie Holmes wurde für das russische Cover der Elle im Jahr 2011 einer ausführlichen Photoshop-Behandlung unterzogen und sah danach eher aus wie eine Figur aus einem Zeichentrickfilm. Und zum wohl meist diskutierten Cover jüngster Zeiten: Dass Kim Kardashian es nun wirklich auf das Titelblatt der Mode-Bibel schaffte, rief bei vielen Fashion-Jüngern blankes Entsetzen hervor. Doch die Diskussion darüber hat immerhin überschattet, dass auch am Reality-Star ordentlich gewerkelt wurde. Die Klassiker der Photoshop-Kunst fanden nämlich auch hier Anwendung: ein schmaleres Gesicht, ein ebenmäßiger Teint und perfekt definierte Wangenknochen. Obwohl Kim Kardashian sich auch im Alltag nur selten ungeschminkt zeigt, so sieht sie zumindest auch mit mehreren Schichten Make-up nicht ganz so perfekt aus wie auf besagtem Cover.

Sie sind gespannt, welche eigentlichen Naturschönheiten noch dem Photoshop-Wahnsinn zum Opfer gefallen sind? Dann klicken Sie sich durch unsere Fotoshow.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel