Bye bye Pixie

Bye bye Pixie! So überstehen Sie den Weg zurück zum langen Haar

am 07.05.2014 um 18:41 Uhr

Der Pixie-Cut erlebte durch einige mutige Promi-Damen einen absoluten Boom. Anne Hathaway, Jennifer Lawrence, Emma Watson, Keira Knightley und sogar La Beckham sowie jüngst auch Pamela Anderson trugen den mutigen Haarschnitt, den wohl nur ein Drei-Millimeter-Cut in der Kürze übertrumpfen kann. Trotz Megahype wird auch der coolste Trend für die meisten Trägerinnen einmal langweilig und los geht die Zeit der verhassten Übergangsphase. Der gerade Pony soll weichen, der Bob durch Schulterlänge und die Stufen durch einheitliche Längen ersetzt werden. Doch all das ist nichts im Vergleich zum Herauswachsen eines Pixie-Cuts, denn dieser hat in seiner Übergangsphase eigentlich so gar keinen Schnitt. Doch was die Promis schaffen, schaffen Sie schon lange! Wie, das erklären wir Ihnen hier und in unserer Fotoshow.

Um Ihnen all den Frust und die Angst vor einem derart kurzen Schnitt wie dem Pixie und dessen Übergangslänge zu nehmen, geben wir Ihnen vorab einen Hinweis: Über kurz wird alles lang!

Bloß nicht die Geduld verlieren

Obwohl Sie mit dem ultrakurzen Pixie total im Trend liegen, kommt bei den meisten Damen dann doch irgendwann der Moment, an dem sie sich so sehr nach der langen Mähne, dem Pferdeschwanz und den Hochsteckfrisuren sehnen. Aber Fakt ist: Die Haare kommen nicht über Nacht zurück und somit werden die Gemüter auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Dennoch gibt es keinen Grund, die Haare währenddessen unter Mützen zu verstecken. Denn wie der Pixie selbst, ist auch seine Übergangslänge zum langen Haar durchaus wandlungsfähig und Sie müssen nicht wie Rihanna und Beyoncé auf Extensions zurückgreifen.

Mit gutem Beispiel voran

Das Model Agyness Deyn haben wir mit einem frechen Pixie kennengelernt. Diesen stylte sie oft rockig nach oben – langweilig ist etwas anderes. Trotzdem packte auch sie bald die Lust auf eine neue Haarlänge. Die Übergangslänge stylte die coole Agyness mit Haarwachs wüst nach hinten, somit fällt auch gar nicht auf, dass der Edgy-Look eigentlich mal einen Friseur gebrauchen könnte. Auch der Ombré-Stil kam dem Model ganz gelegen, denn so lag sie mit ihren platinblonden Spitzen und dem in Naturblond nachgewachsenen Ansatz voll im Trend. Der lässige Cut wich nun nach und nach einem Bob und heute erkennt man die britische Schönheit mit ihrem hellbraunen Longbob kaum wieder.

Style it right

Durch die Stufen im Pixie-Cut sieht das ganze Wirrwarr selbst beim Herauswachsen auf jeder Länge noch durchaus passabel aus. Ihnen bleiben also vielseitige Styling-Möglichkeiten. So zog es Victoria Beckham zum Beispiel vor, das Haar glatt nach unten zu legen, während Agyness Deyn sich für eine wilde Variante entschied und die Haare mit Wachs nach hinten stylte. Anne Hathaway trägt ihren Kurzhaarschnitt hingegen gern mit leichten Beach-Wellen. Sie brauchen nämlich keine Wallemähne, um sich lässige Locken zu formen. Dazu einfach die Strähnen um den Lockenstab legen und in unterschiedliche Richtungen drehen. Mit Haarspray fixieren und die Wellen sind gelegt. Wer es eher sexy mag, der sollte sich ein Beispiel an Beyoncé nehmen. Auch, wenn sie es nicht lange mit ihrem Kurzhaarschnitt aushielt, war ihr Wet-Look äußerst sehenswert. Waschen Sie sich Ihre Haare wie gewohnt, föhnen Sie sie allerdings nur zur Hälfte und kämmen Sie sie dann mit etwas Gel und einem breiten Kamm. Anschließend wird der Look mit einem Diffusor getrocknet und mit Spray fixiert.

Der Friseur, Ihr bester Freund

Wichtig ist, dass Sie mit Ihrer Übergangsfrisur zufrieden sind! Empfinden Sie diese als lästig, ist die Schere zum erneuten Radikal-Schnitt nicht weit. Besuchen Sie stattdessen regelmäßig den Friseur und opfern Sie ein paar Ihrer hart umkämpften Spitzen, um wieder mit Ihrem Haupt zufrieden zu sein. Dabei sollten die Stufen des Pixies unbedingt beibehalten werden. Lassen Sie beim Friseur also lediglich die Konturen, je nach Haarlänge und Gesichtsform, anpassen. Keine Angst, die Längen behalten Sie bei, es werden lediglich die Spitzen des Deckhaares angeglichen. Und ganz wichtig: Lassen Sie sich in regelmäßigen Abständen die Nackenpartie schneiden und auf Deckhaarlänge anpassen! Ansonsten laufen Sie Gefahr, bald einen Vokuhila zu tragen.

Mit guter Pflege zur halben Wartezeit

Durchschnittlich müssen Sie für die langersehnte Wartezeit bis zum schulterlangen Haar etwa 12 Monate einplanen. Je nachdem, wie die Struktur des Haares ist, wachsen diese in einem Monat etwa 1,5 Zentimeter. Merken Sie sich: Nur gesundes Haar auf gesunder Kopfhaut wächst so, wie Sie es sich vorstellen!

Achten Sie außerdem auf Ihre Ernährung. Wenn Sie viel Wasser trinken und reichlich Obst und Gemüse essen, werden Ihre Haare es Ihnen danken. Zusätzlich können Sie auch zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Proteinkomplexe beschleunigen das natürliche Haarwachstum und versprechen bereits nach einigen Wochen erste Ergebnisse. Gönnen Sie Ihrem Haar zudem öfter einmal ein Wellness-Programm mit Pflegekuren und Spülungen.  Diese sind als Do-It-Yourself-Variante sogar effektiver als Markenprodukte. Versuchen Sie es zum Beispiel mit Kokosnussmilch. Diese ist nämlich eine wahre Vitamin- und Mineralbombe und kann das Haarwachstum durch die Stärkung der Haarfollikel maßgeblich fördern. Massieren Sie die Kokosnussmilch einfach in die Kopfhaut und Haare ein und lassen diese über Nacht oder für mindestens eine halbe Stunde einwirken und spülen Sie anschließend alles gut aus.

Wie die Stars den Übergang vom kurzen Pixie zur längeren Mähne meistern, das erfahren Sie in der Fotoshow.

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