Weihnachten 2014

Weihnachts-Plätzchen backen: Klassische Rezepte treffen auf köstliche Variationen

am 03.12.2014 um 17:34 Uhr

Im letzten Monat des Jahres steht vor allem eines auf der Tagesordnung: Genießen! Denn nicht nur das Fest der Liebe selbst, sondern bereits die Vorweihnachtzeit wird mit Dominosteinen, Vanillekipferln, Lebkuchen, Zimtsternen und anderen Köstlichkeiten versüßt. Wer dabei am liebsten selbst zu Teignudel, Ausstechform und Rührbesen greift und die Leckereien der Saison in der heimischen Küche kreieren möchte, der sollte sich hier und in der Bildergalerie von unseren Rezept-Ideen inspirieren lassen, die einmal ganz klassisch und dann in einer köstlichen Variation daher kommen.

Während sich die einen von der Weihnachtszeit stressen lassen und in Hektik versinken, gibt es andere, die diese Zeit besonders gemütlich angehen lassen und sich endlich mal Zeit für die schönen Dinge des Lebens nehmen. Wenn Sie auch zur letzteren Gruppe gehören, dann haben wir hier die passenden Plätzchen-Rezepte, die sich für die vorweihnachtliche Zeit wunderbar eignen. Weiterer Pluspunkt: Über diese Naschereien freuen sich auch Freunde und Verwandte, daher hat man die Sache mit dem Geschenkekauf auch direkt abgehakt, zumindest was die Kleinigkeiten anbelangt.

Zimtsterne: Klassisch und in der Mokka-Variation

Die schwäbische Keksspezialität zählt wohl zu den liebsten während der Advents- und Weihnachtszeit. Kein Wunder, schließlich duftet das ganze Haus nach Zimt, der, wie wir ja wissen, ein wahres Allroundtalent ist.

Diese Zutaten benötigen Sie: Für den Teig (für etwa 35-40 Sterne) 125g Marzipan-Rohmasse, zwei Eiweiß (Größe M), 250g gemahlene Mandeln, nach Belieben 2 EL Mandelmus für eine cremige Konsistenz, 200g Puderzucker und 1TL gemahlener Ceylon-Zimt. Außerdem für die Glasur: Ein Schuss frischer Zitronensaft, eine Prise Meersalz, ein Eiweiß (Größe M) und weitere 100g Puderzucker.

So geht’s: Marzipan grob raspeln und mit Mandeln sowie dem Zimt in einer Schüssel vermengen. Anschließend 200g Puderzucker, zwei Eiweiß und einer Prise Salz etwa 5 Minuten zu einem festen Eischnee schlagen und zu der Masse aus Marzipan, Mandeln und Zimt geben und zu einem glatten Teig rühren. Nun wird der Teig in Frischhaltefolie gepackt und für zwei Stunden in den Kühlschrank gestellt, bevor er weiter verarbeitet wird. In der Zwischenzeit kann die Glasur vorbereitet werden, in dem die Zutaten dafür ebenfalls zu einer festen Masse geschlagen werden. Der fertige Eischnee für das Topping kann danach erst einmal in den Kühlschrank gestellt werden. Nach den zwei Stunden Kühlzeit kann der Teig rausgenommen, ausgerollt und bereits jetzt mit der Glasur bestrichen werden. Abschließend werden die Sterne ausgestochen auf das Blech gelegt und bei etwa 170 Grad für 12 Minuten gebacken. Fertig!

In der Variation: Für Zimtsterne mit leicht-herbem Mokka-Geschmack können Sie 3EL lösliches Espressopulver in die Teigmasse geben und 1EL lösliches Espressopulver in die Glasur verrühren.

Vanillekipferln: Klassisch und in der Schoko-Variation

Diese köstlichen Kekse in Halbmondform kennt wohl ein jeder noch aus Kindheitstagen und noch heute gehören sie für viele in die vorweihnachtliche Keksdose. Damit es wie bei Oma schmeckt, empfiehlt es sich, unbedingt hochwertige Zutaten zu wählen und beispielsweise statt künstlichem Vanillearoma auf echte Bourbonvanille zu setzen.

Diese Zutaten benötigen Sie: Für den Teig (für etwa 35-40 Plätzchen) 90g Butter, 40g Zucker, 50g gemahlene Mandel, 100g Mehl, ein Eigelb, eine Prise Meersalz, das Mark einer Vanilleschote, 5 Päckchen Bourbonvanillezucker, um den Teig darin auszuwälzen.

So geht’s: Alle Zutaten sollten in Zimmertemperatur sein, sodass sich diese leicht vermengen lassen. Dazu Butter, Zucker, gemahlene Mandeln, Vanillemark, Mehl, das Eigelb und die Prise Salz mit einem Mixer bearbeiten, anschließend mit den Händen noch einmal gut durchkneten, zu zwei langen Rollen formen und für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Nach vergangenen zwei Stunden den Backofen auf 180 Grad vorheizen, die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen und in 35-40 Scheiben schneiden. Nun die Teigstücke erst zu einer Kugel, anschließend auf dem Backpapier zu dem typischen Halbmond formen und für etwa 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben. Abschließend den Vanillezucker in einen tiefen Teller geben, die noch warmen Kipferln darin wälzen und auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen.

In der Variation: Was ergänzt Vanillekipferln wohl am besten und sieht in der Kombination auf dem Keksteller besonders schön aus? Richtig, Schokokipferln. Für diese gehen Sie genau wie oben beschrieben vor und geben 25g hochwertiges Kakaopulver in die Teigmasse.

Lebkuchen: Klassisch und in der feurigen Chili-Variation

Bereits seit Anfang September steht der Lebkuchen, der auch als Pfeffer-, Gewürz-, oder Honigkuchen bekannt ist, in den Regalen der Supermärkte und läutet zusammen mit Christstollen und Spekulatius wohl viel zu früh das Fest der Liebe ein. Dabei kommt das süß-würzige Gebäck in den unterschiedlichsten Formen und regionalen Varianten daher und ist der Inbegriff der Weihnachtszeit. Wer einmal selbst Lebkuchen backen möchte, der kann folgendes Rezept für Nürnberger Oblaten ausprobieren.

Diese Zutaten benötigen Sie: (reicht für etwa 50 Portionen) Für den Teig375g Marzipan-Rohmasse, 50g Orangeat, 125g Pekannusskerne, vier Eiweiß (Größe M), 300g Zucker, 15g Lebkuchengewürz, eine Prise Meersalz, 75g Mehl, ½ TL Hirschhornsalz sowie 50 Backoblaten (im Durchmesser von 5cm). Für die Glasur: 200g Zartbitterkuvertüre und 100g dunkle Kuchenglasur.

So geht’s: Marzipan grob raspeln, Orangeat hacken, Pekannüsse mahlen und mit dem Eiweiß, Zucker, Lebkuchengewürz, Salz, Hirschhornsalz und Mehl in einer Schüssel vermengen und mit einer Küchenmaschine etwa 3-4 Minuten zu einem glatten Teig rühren. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und in einer 1,5-Zentimenter breiten Schicht auf die Oblaten geben, die vorher auf einem Backblech ausgebreitet werden. Anschließend bei Zimmertemperatur zwei Stunden trocknen lassen. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen, die Lebkuchen 20 Minuten backen und vollständig auskühlen lassen. Für die Glasur die Kuvertüre und Kuchenglasur hacken, in einem heißen Wasserbad auflösen und die Lebkuchenoblaten mit der Oberseite in die Schokolade tauchen. Fertig!

In der Variation: Für etwas Pfiff sorgt in unserer leicht geänderten Version die Chilischote, die das Zusammenspiel von würzig und süß perfekt macht. Geben Sie dazu etwa drei gestrichene Teelöffel grobe Chiliflocken zu dem rohen Teig und noch einmal 2TL Chiliflocken gleichmäßig auf die noch nicht ganz trockene Kuvertüre, sodass die Oblaten mit roten Akzenten versehen werden.

Kokosmakronen: Klassisch und in der Bananen-Variation

Durch eine für Weihnachten etwas untypische Zutat bestechen diese Makronen: Kokos. Der leicht exotische Geschmack ist erfrischend anders und lässt sich gut mit allen anderen Plätzchen mischen. Zudem sind diese Plätzchen einfach unschlagbar leicht nachzumachen. Wie? Das erfahren Sie jetzt.

Diese Zutaten benötigen Sie (für etwa 20 Makronen): 250g Kokosraspeln, 100g Vanillezucker, 150g Puderzucker, 4 Eiweiß und einen Spritzbeutel.

So geht’s: Backofen auf 150 Grad vorheizen und das Eiweiß steif schlagen. Nun den Vanille- und Puderzucker unterrühren und die Kokosraspeln unterheben. Anschließend kann das Gemisch in den Spritzbeutel gefüllt, in kleinen Tropfen auf das Backblech portioniert und für 20 Minuten in den Backofen geschoben werden. Danach die Makronen auskühlen lassen und genießen.

In der Variation: Zu dem Geschmack der Kokos passt perfekt der der Banane. Und so gesellt sich diese in unserer Variation einfach dazu. Dafür werden zu dem Teig 150g Bananenchips und 300g Bananen gegeben. Fertig!

Entdecken Sie in unserer Bildergalerie diese und weitere Rezept-Ideen für Ihre ganz persönliche Weihnachtsbäckerei und probieren Sie mit den jeweiligen Variationen einmal etwas Neues aus. Wir wünschen gutes Gelingen!

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