Covergirl

Kate Upton auf dem Cover der britischen Vogue: Kurven-Diskussion vorprogrammiert?

am 14.05.2014 um 12:48 Uhr

Während sich zahlreiche Designer, wie zum Beispiel Karl Lagerfeld, immer noch gerne in die Nesseln setzen, wenn sie den Magerlook auf den Laufstegen dieser Welt propagieren, gibt die britische Vogue ein positives Zeichen in Sachen „Kampf dem Schlankheitswahn” und lässt Frauen aufatmen. Das Cover der Juni-Ausgabe ziert nämlich keine Geringere als Kurven-Model Kate Upton – insgesamt nun schon zum fünften Mal. Erfahren Sie hier und in der Fotoshow alles über die Diskussionen rund um Covergirl Kate Upton.

Das Juniheft der britischen Vogue steht ganz im Zeichen des „Beach Chic“ – sexy Covergirl ist Kate Upton. Ihre blonden Haare trägt die 21-Jährige in lässigen Naturwellen, das Make-up ist im Nude-Look gehalten. Passenderweise trägt sie dazu einen geblümten Retrobikini à la Marilyn Monroe von Dolce & Gabbana – immer noch genug Stoff für eine hitzige „Kurven“-Diskussionen in der Modewelt.

Erfolg ganz ohne Size Zero

Sie sei zu dick, zu billig, zu prollig – lästerte einst Sophie Neophitou, Stylistin des Dessous-Labels Victoria’s Secret. So muss Mode jedoch nicht mehr laufen. Model Kate Upton zeigt, dass es auch anders geht und entspricht dabei definitiv nicht den klassischen Modelmaßen von 90-60-90. Bei einer Größe von 1,78 m wiegt die Schönheit mit dem üppigen Busen rund 59 Kilo. Ein Gewicht, für das wir unseren kleinen Finger geben würden – in der Laufsteg-Branche gilt sie damit allerdings schon fast als Schwergewicht. Diesem Thema nahmen sich auch die Studenten der Modeakademie Condé Nast via Twitter an und entfachten damit eine neue Diskussion rund um das Phänomen „Schönheitsideal“. Die überwiegende Mehrheit der Twitter-Gemeinde lobt Kate Upton nämlich für ihre Schönheit und ihren Mut, sich selbst treu zu bleiben.

„The hottest thing on earth“

Die 20-jährige Blondine mit dem kalifornischen Lächeln gilt derzeit als „the hottest thing on earth“ – zumindest wurde Kate so von der gestrengen Vogue-Chefin Anna Wintour (die eigentlich nur gertenschlanke Laufsteg-Beautys in ihr Magazin lässt) bezeichnet. Dank dieses Kompliments kann sich Upton, die an einem Casting der Model-Agentur Elite in New York teilnahm und vom Fleck weg engagiert wurde, der Aufträge gar nicht mehr erwehren. Es folgten Jobs für Garage, Dooney oder Guess und schließlich ein Shooting für die Sports Illustrated Swimsuit Issue 2011, welches Kate Upton, wie schon ihren Kolleginnen Heidi Klum und Bar Refaeli, zum endgültigen Durchbruch verschaffte.

Kurven-Diskussion 96-81-119

Knochig ist out, kurvig ist in! Auch andere erfolgreiche Plus-Size-Models wie Crystal Renn, Hayley Morley, Tara Lynn oder Lizzie Miller sind der beste Beweis dafür und lassen inzwischen die meisten negativen Kritiker verstummen. Diesen Trend begrüßen wir ausdrücklich: Immer mehr weltweit bekannte Modemacher lassen mittlerweile das ein oder andere Plus-Size-Model in ihren Fashion Shows mitlaufen (Eden Miller, Anja Gockel) oder zeigen kurvige Frauen in Werbekampagnen. Damit ernten sie Applaus all derer Frauen, die genervt davon sind, dass die tollen Designer-Entwürfe meist nur an Figuren vorgeführt werden, mit denen sie sich nur schwer selbst identifizieren können.

Fazit: Keine Frau muss heute noch die Idealmaße 90-60-90 besitzen, um ein erfolgreiches Model werden zu können. Wir stellen die schönsten Übergrößen-Models der Welt inklusive Kate Upton in unserer Fotoshow vor und verraten sogar ihre Maße.

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