Heidi Klum in Topform dank Trendsportart Power Plate

am 08.02.2013 um 14:19 Uhr

Ursprünglich für das Training von Astronauten im Weltall entwickelt, macht der Trend Power Plate auch nicht vor unseren Hollywood-Stars halt: Heidi Klum, Madonna, Claudia Schiffer, Jennifer Lopez, sie alle lieben das Training mit der Power Plate und schwören schon lange auf die vibrierende Wunderplatte.

Was ist dran an den neuen Trendsportarten? Sowohl Power Plate als auch andere Sportarten wie EMS versprechen: In Rekordzeit zur Traumfigur, und das am besten auch noch ganz ohne Anstrengung! Irgendwie klingt das utopisch und tatsächlich können wir Sie beruhigen, ganz ohne Schweiß wird es auch hier nicht klappen. Trotzdem sind die Trainingseffekte verblüffend: Innerhalb von wenigen Wochen kann man die ersten Veränderungen an sich bemerken!

Wunsch vs. Zeit

Denn wer hätte nicht gerne einen Traumkörper, bessere Ausdauer, straffere Oberschenkel und vielleicht am besten einen flachen, von zwei wohlgeformten Muskelreihen gezierten „Victoria‘s Secret“-Bauch? Meist ist der Wunsch da, doch der Wille schaut lieber Serien im Bett und knabbert Pistazien. Und treffen Wille und Wunsch dann doch einmal zufällig aufeinander, fehlt meistens die Zeit. Und hier ist es, wo das Konzept Power Plate ansetzt und mit einem extrem geringen Zeitfaktor lockt. Denn die Rüttelplatte verspricht kurze, effektive Trainingseinheiten statt schweißtreibender, stundenlanger Workouts. Das Beste ist: Sie hält ihr Versprechen.

20 Minuten pure Anstrengung und dann ist alles vorbei!

Das Training auf der Power Plate ist tatsächlich kurz, aber sehr intensiv. Wer denkt, er könne sich einfach auf die Platte stellen, werde einmal kräftig durchgeschüttelt und steige dann erschlankt und definiert wieder ab, täuscht sich leider gewaltig. Denn auch hier gilt der Grundsatz, ohne Schweiß kein Preis. Die Power Plate ist ein Ganzkörpertrainingsgerät, das über G-Beschleunigungen mit bestimmten Frequenzen Muskelkontraktionen durch Reflexe im ganzen Körper auslöst. Das heißt, es rüttelt gewaltig, während man in einer Übungshaltung auf der Plattform verharrt und die wahrscheinlich 45 längsten Sekunden seines Lebens durchlebt. Denn genau so lange dauert eine durchschnittliche Übungseinheit: In 30-, 45- oder 60-Sekundenschritten können Übungen aller Art auf der Platte absolviert werden. Das klingt zunächst kurz, fühlt sich aber wie eine Ewigkeit an, sollte man gerade in einer Kniebeuge verharren und die Zahl auf dem Display sich einfach nicht schneller gegen 0 annähert!

Effektiv? Ja!

Letztendlich gilt trotz aller Anstrengung: In 20 Minuten ist man mit dem kompletten Training für alle Muskelgruppen des Körpers fertig. Und das muss man sich vor Augen führen, denn man komprimiert in dieser kurzen Zeit ein Gerätetraining von über anderthalb Stunden. Natürlich funktioniert nichts ganz ohne Schweiß und Schmerz – auch nicht das Power-Plate-Training. Ist man aber bereit, zwei Mal die Woche in nur 20 Minuten Rütteltraining zu investieren, kann man sich sicher sein, dass nach vier bis sechs Wochen schon die ersten Resultate bemerkt werden können. Scheint da tatsächlich eine Reihe an Bauchmuskeln durch die schmelzende Fettschicht? Verschwindet gerade tatsächlich meine Cellulite? Was passiert mit meinen Oberarmen?

Zeit vs. Geld

Power Plate scheint also die perfekte Lösung zu sein für alle, die wenig Zeit haben, aber trotzdem intensiv trainieren möchten. Abends mal schnell nach der Arbeit und vor dem Kino für 20 Minuten auf die Plate, morgens bevor die Kinder aufstehen – kein Problem. Nur ist das gute Stück natürlich nicht ganz kostengünstig. Das Model „My5“ kostet rund 5.000 Euro, viele Fitness-Studios bieten aber eine monatliche Power Plate-Trainingsmöglichkeit schon ab 30 Euro an. Trotzdem gilt: Bevor man sich generell auf ein Training festlegt, sollte man sich eine Schnupperstunde gönnen und das Gerät in Wechselwirkung mit sich selbst ausprobieren. Schließlich ist extremes Durchgeschütteltwerden auch nicht jedermanns Sache!

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