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The Preppy-Chic: So wird’s gemacht!

am 08.04.2013 um 18:56 Uhr

Der Preppy-Chic ist wieder da, auch wenn er nie wirklich weg war. Dieses Jahr erlebt dieser Look wieder einen Boom und modebewusste Ladies rennen Designern, wie J.Crew, Ralph Lauren und Tommy Hilfiger die Bude ein. Maritime Kleidung, Poloshirts und Chinohosen sind spießig? Von wegen! Ob klassisch und mädchenhaft kombiniert oder an den Preppy-Look der 80er angelehnt, dieser Look ist vielseitig. Wir zeigen Ihnen, welche Brands unverzichtbar sind und welche It-Pieces jede Frau mit Stil im Kleiderschrank haben sollte.

Preppy-Look – versnobt oder adrett?

Der Begriff „Preppy“ entstand in der 50er Jahren aus dem englischen Begriff für weiterführende Schule, „Preparatory School“. Als Preppy bezeichnete man die Absolventen renommierter Privatschulen, die dort auf die Eliteuniversitäten vorbereitet wurden. Der Begriff und der mit ihm entstandene Stil etabliere sich in den 60er Jahren und hat über die Jahre einen festen Platz in der Gesellschaft und auch in der Mode gefunden. Vor dem Preppy-Boom in den 80er Jahren war dieser Look nur wohlhabenden, amerikanischen Familien zugeschrieben. Dank Marken wie Ralph Lauren und Tommy Hilfiger erreichte diese Mode breitere Massen und war somit nicht mehr einer bestimmten Gesellschaftsschicht vorbehalten. Der Stil entwickelte sich zu einer Subkultur, die für die Mode der 80er ebenso wichtig war, wie Madonna. Immer mehr Labels sorgten in ihrer Mode für mehr preppiness und machten diesen Stil zu deren Markenzeichen. Heute gewinnt der Preppy-Look wieder an Popularität und ist seitdem auch viel liberaler geworden. Der Begriff „Preppy“ steht heute weniger für spießige Snobs und vielmehr für ein adrettes Auftreten. Und auch wenn sich, bis auf die Schnitte, nicht all zu viel verändert hat, dieser Stil ist aus der Mode nicht mehr wegzudenken.

Stilvolle Sportskanonen

Der Preppy-Look ist ein vom Sport geprägter Stil. Zu der endlos langen Liste beliebter Prep-Sportarten gehören neben Segeln, Polo und Golf, auch Tennis, Lacrosse und Squash, um nur einige zu nennen. An erster Stelle der sportlich schicken Must-Haves eines jeden Preppy steht das Polo-Shirt – natürlich mit einem Exemplar in jeder Farbe. Chinohosen in Beige oder in knalligen Farben und Mokassins dürfen hier ebenfalls nicht fehlen. Zu der Garderobe einer Preppy-Lady dürfen auch Pullover und Cardigans nicht fehlen. Diese sorgen dafür, dass jedes Outfit perfekt ergänzt wird. Sehr beliebt sind allerdings auch Segelsport inspirierte Looks – alles in navyblau, weiß und Beige ist hier ein Muss. Bootsschuhe von Gant, J.Crew oder Timberland machen den elitären Preppy-Style perfekt. Doch Preppy, muss nicht immer sportlich sein. Labels wie Michael Kors und Calvin Klein bieten dezent elegante Etuikleider, Röcke und Blusen in puristischen Schnitten an, die sich hervorragend für einen imposanten Auftritt auf einer Cocktail Party eignen.

Wichtige Brands und Dos & Dont’s

Weitere beliebte Labels, mit denen man niemals etwas falsch machen kann und auf keinen Fall im Kleiderschrank fehlen dürfen, sind Ralph Lauren, Tommy Hilfiger, Longchamp, Burberry und Hunter. Egal welche Marke Sie bevorzugen, wichtig ist es, einen dezenten und eleganten Look zu kreieren. Blusen in knalligen Farben am besten zu marineblau, beige oder weiß kombinieren. Bei Mustern empfehlen wir Zurückhaltung, denn am edelsten wirkt ein gemustertes Kleidungsstück, wenn alles andere schlicht gehalten wird. Essentiell ist jedoch auf hochwertige Materialien zu achten. Eine Perlenkette, mit dazu passenden Ohrringen, ist unverzichtbar für ein edles Finish. Spätestens nach Blair Waldorf von Gossip Girl und Bands wie Vampire Weekend ist der Preppy Chic wieder angesagt und versteht sich als adretter erstrebenswerter Look.

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