Royale Gesangseinlage

Prinz William rockt mit Jon Bon Jovi und Taylor Swift

am 27.11.2013 um 10:46 Uhr

Am Dienstagabend hat Prinz William bewiesen, wie spontan er sein kann. Etwa 600 Gäste applaudierten stürmisch, als der Thronfolger persönlich zum Mikrofon griff und zusammen mit Jon Bon Jovi und Taylor Swift den Rockklassiker “Livin’ on a Prayer” zum Besten gab. Eigentlich sollte er den Rocksänger an diesem Abend für sein soziales Engagement ehren, doch William ließ sich spontan zu dieser musikalischen Einlage überreden.

Jon Bon Jovi ist für seinen Einsatz für Obdachlose in London geehrt worden. Der Musiker gründete vor einigen Jahren die “Bon Jovie Soul Foundation”, mit der er Familien und jungen Menschen in den USA helfen möchte, der Obdachlosigkeit und Armut zu entgehen. Die Auszeichnung für sein “soziales Engagement” wurde dem 51-Jährigen am Abend von Prinz William überreicht. Weitere Stars wie Taylor Swift und James Blunt waren Ehrengäste bei dem Gala-Abend im Kensington Palast.

Für die Countrysängerin Swift galt offenbar das Motto “Mittendrin statt nur dabei”. Laut Daily Mail schnappte sie sich hinter der Bühne die Hand von William und schleppte ihn auf die Bühne, wo Bon Jovi schon seinen Achtziger-Hit anstimmte. Nachdem die erste Verlegenheit verflogen war, ist auch der Prinz schnell in den Refrain mit eingestiegen.

“Für mich ist er ein junger Bengel”

Die Sängerin, die sich besonders übereifrig auf der Bühne verausgabte und ins Mikrofon grölte, war begeistert von so viel Spontaneität. “Der Prinz ist witzig, sehr cool”, schwärmte sie. Jon Bon Jovi blieb da schon gelassener. Es sei für ihn nicht einschüchternd gewesen den Prinzen zu treffen, sagte er laut “Daily Mail”. “Ich habe seinen Vater getroffen und seinen Großvater. Für mich ist er noch ein kleiner Junge, aber ein netter Junger.”

William schlief auf der Straße

Ein sehr netter sogar, der sich genauso wie Bon Jovie für diejenigen einsetzt, “die weniger Glück haben als wir, aus Gründen, für die sie sehr oft nichts können, (…) die nicht wissen, wo sie ihr nächstes Essen herbekommen sollen, an wen sie sich wenden sollen”, wie er die Situation vieler Obdachloser beschreibt. Er selbst habe vor einigen Jahren ein einziges Mal versucht, im Winter auf der Straße zu übernachten: “Das war nur eine Nacht und ich wusste, dass ein Heim auf mich wartet. Viele andere haben diesen Trost nicht – die kalten Straßen sind die einzige Realität, die sie kennen.”

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