Schönheit

Fiese Fettpolster: Reiterhosen weg, im Galopp

am 28.07.2015 um 15:53 Uhr

Von Reiterhosen hat wohl jeder schon einmal etwas gehört. Das sind die gefürchteten Fettpolster am Übergang zwischen Gesäß und Oberschenkel, die es mal wieder fast ausschließlich auf uns Frauen abgesehen haben. Häufig werden die unschönen Fettpolster auch noch von Cellulite und unangenehmen Spannungen begleitet. Zwar liegen viele Frauen richtig, die vermuten, dass es sich bei Reiterhosen um eine undankbare Veranlagung handelt. Das heißt aber dennoch nicht, dass man nicht gegen die Natur ankämpfen kann. Wir verraten Ihnen hier und in unserer Fotoshow , was bei Reiterhosen wirklich hilft und warum die Fetteinlagerungen überhaupt entstehen.

Er will einfach nicht verschwinden, der fiese Speck an der Hüfte. Selbst sehr schlanke und zierlich gebaute Frauen bleiben in einigen Fällen nicht von lästigen Reiterhosen verschont. Doch damit müssen Sie sich nicht zwingend zufrieden geben.

Was sind Reiterhosen eigentlich?

Reiterhosen sind in vielen Fällen weit mehr als nur ein paar Kilos zu viel, die sich in Fetteinlagerungen am Po, an der Hüfte und den Oberschenkel bemerkbar machen. Mediziner vermuten hinter dem krankhaften Fettgewebe an jenen Stellen die genetische Veranlagung oder führen die Fetteinlagerungen auf hormonelle Veränderungen zurück. Oft werden die unschönen Wölbungen nämlich während der Pubertät, nach einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren ausgelöst. Also immer dann, wenn Frauen starken Hormon- und Gewichtsschwankungen ausgesetzt sind.

Doch es ist nicht nur die Optik, die betroffenen Frauen zu schaffen macht, sondern häufig auch ein unangenehmer Spannungsschmerz, Druckempfindlichkeit und Cellulite. Im vorangeschrittenen Stadium können sich die Fett- und Wassereinlagerungen dann sogar an den Unterschenkeln, den Oberarmen oder am Nacken fortsetzen.

Was tun gegen Reiterhosen?

Bei wem die lästigen Fetteinlagerungen schlichtweg auf eine radikale Gewichtszunahme zurückzuführen sind, dem sei nun geraten, seinen Schweinehund zu überwinden, denn jetzt hilft nur Sport und eine angepasste Ernährung, um das Fett im Galopp zu verabschieden.

Da Reiterhosen meist jedoch aus einer genetischen Veranlagung heraus entstehen, ist nicht allen mit einem deftigen Sportprogramm allein geholfen. Die fiesen Wölbungen verlangen nämlich Durchhaltevermögen und das nicht nur temporär, denn die Fettpölsterchen werden bei Nachlässigkeit immer wieder ihren Platz an der Oberschenkelaußenseite finden. Ihr Durchhaltevermögen zahlt sich also aus, versprochen.

Manuelle Therapien

Häufig werden von Ärzten therapeutische Kompressionsstrümpfe sowie kontinuierlicher Sport empfohlen, um gegen die Einlagerungen und ihre Begleiterscheinungen anzukämpfen. So wird das Lymphsystem entlastet und das Gewebe deutlich besser durchblutet.

Andere Möglichkeiten wären auch Lymphdrainagen, Wickel oder manuelle Massagetherapien, bei denen das schwache Gewebe angeregt wird, die überschüssige Flüssigkeit abzutransportieren.

Chirurgische Eingriffe

Bei wem Therapien nicht anschlagen, der sieht oft in einem chirurgischen Eingriff seine letzte Chance, den Fetteinlagerungen den Kampf anzusagen. Zwar ist diese Option tatsächlich recht Erfolg bringend, da die abgesaugten Fettzellen an den behandelten Stellen nicht wieder entstehen, allerdings können dann bei einer radikalen Gewichtszunahme andere Körperstellen umso stärker von Fettpolstern bevölkert werden. Außerdem ist eine Fettabsaugung mit Kosten ab 3500 Euro auch nicht die günstigste Alternative.

Ohne Fleiß keinen Preis

Wie bereits angedeutet, bringen die besten Methoden nichts gegen die hartnäckigen Fetteinlagerungen am Gesäß und den Oberschenkeln, wenn man nicht mit einer gesunden Ernährung und regelmäßigem Training am Ball bleibt. Ja, Sie haben eine fiese Veranlagung, finden Sie sich also damit ab und tun Sie Ihr Möglichstes, um die Polster von dannen reiten zu sehen und den Erfolg auch dauerhaft halten zu können.

Ein guter Anfang und die Grundlage für dauerhaften Erfolg sind alle Formen des Ausdauersports. Dreimal wöchentlich sollten Sie also mindestens eine halbe Stunde fürs Joggen, Walken, Schwimmen, Radfahren oder für die Yoga-Stunde einplanen. Doch auch das allein reicht nicht. Denn neben den Ausdauer-Einheiten, gehören auch Kraftübungen und gezielte Bein-Workouts zum festen Bestandteil, um die Pölsterchen loszuwerden, das Gewebe zu straffen und die Muskeln zu trainieren. Wichtig dabei ist, dass Sie sich nicht auf das Training der äußeren Oberschenkel beschränken, sondern das gesamte Bein und den Po mit ins Workout integrieren.

Ideal dafür wären Lunges, gesprungene Squats, Unterschenkelstrecker, der Beinheber im Vierfüßlerstand, schnelles Tippeln auf der Stelle oder High Knees. Schaffen Sie Abwechslung und variieren Sie mit den Übungen, die Sie ebenfalls dreimal wöchentlich in unterschiedlichen Sets wiederholen. Wenn die Beine beim Workout nicht anfangen zu brennen, gehört die Wiederholungszahl definitiv erhöht.

Nicht verzagen! Auch die hartnäckigsten Fettpölsterchen wie lästige Reiterhosen können bekämpft werden. Beweisen Sie Durchhaltevermögen und bleiben Sie am Ball. Lesen Sie unsere Tipps gegen Reiterhosen zusammengefasst in unserer Fotoshow nach.

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