Alle Fakten zur Anti-Aging-Wunderwaffe Retinol

am 27.05.2013 um 14:57 Uhr

Retinol – dass das Wundermittel ein effektives Anti-Aging-Mittel ist, sagt uns die Beauty-Industrie schon lange. Aber wie genau sollte man Retinol einsetzen? Welche Produkte gibt es? Und vor allem, in welchem Alter sollte man damit beginnen, an Anti-Aging zu denken? Wir haben diese Fragen für Sie gestellt und zeigen Ihnen hier die Antworten.

Retinol, die aktivste Form von Vitamin A, wirkt dem Alterungsprozess entgegen – und das wurde sogar schon mithilfe zahlreicher Studien festgestellt. Seit den 90ern ist das Wundervitamin in aller Munde, doch welche Anti-Aging-Produkte mit Retinol sind wirklich empfehlenswert? Gibt es natürliche Alternativen? Und wann sollte man damit anfangen, diverse Cremes zu benutzen? Wir haben die Antworten!

Natürliches Retinol

Falls Sie in Ihren 20ern sind und noch keine Lust darauf haben, Anti-Aging-Produkte zu verwenden, haben wir die passenden, natürlichen Hilfsmittel für Sie. Denn Retinol ist die stärkste Form von Vitamin A und somit in zahlreichen Lebensmitteln vorhanden: Karotten, Spinat, Fisch, Butter, Milch, Käse, Brokkoli, Leber und Aprikosen sind da nur einige Beispiele. Den Spinat aufzuessen, macht also nicht nur so stark wie Popeye, sondern verhilft der Haut auch zu einem besseren Glanz. Denn mit dem Alter kann Ihre Haut die Zellen nicht mehr ausreichend erneuern, UV-Strahlung entzieht ihr zusätzlich Retinol, das nämlich äußerst lichtempfindlich ist. Es kann weniger Feuchtigkeit gespeichert werden und die Haut verliert an Elastizität. Retinol hilft dem Bindegewebszellen Kollagen zu bilden, sodass die Haut wieder straff und strahlend aussieht.

Retinol-Produkte

Wenn Sie der Natur mithilfe von Cremes nachhelfen möchten, haben Sie heutzutage fast schon die Qual der Wahl. Alle größeren Beauty-Traditionshäuser haben Retinol-Produkte im Sortiment, da der Wirkstoff der wahrscheinlich wirksamste unter dem Anti-Aging-Himmel ist. Nicht nur feine Fältchen werden durch die Cremes mit Retinol beseitigt, auch der Teint per se wird verbessert. Produkte wie die Retinology Rich Day Cream von Lancaster oder der Retinol Correxion Deep Wrinkle Daily Moisturizer von RoC mit Sonnenschutz sind gute Begleiter für den Tag und versorgen die Haut mit tiefenwirksamer Feuchtigkeit. Inzwischen gibt es aber auch Produkte zur speziellen Anwendung. Nacht- oder Handcremes, zum Beispiel von Fran Wilson, oder auch Augenmasken und -cremes, wie die Benefiance Pure Retinol Instant Treatment Eye Mask von Shiseido, helfen gezielt und liefern ein faltenfreies Ergebnis. Bei Dr. Grandel gibt es hochwirksame Ampullen, deren Konzentrat auf den betroffenen Stellen eingeklopft werden soll und selbst ausgeprägte Fältchen mildern.

Wann sollte man damit beginnen

Mit der Faltenbekämpfung sollten Sie rechtzeitig genug beginnen. Am empfehlenswertesten ist ein früher Start in den späten 20ern, frühen 30ern. Damit wirken Sie präventiv auf die Faltenbildung ein und verhindern Fältchen, bevor welche entstehen. Mit der Retinol-Behandlung sollten Sie außerdem nur sehr langsam beginnen. Die Haut muss sich daran erst gewöhnen, sodass Sie anfangs nur alle zwei bis drei Tage eine Creme auftragen sollten. Bei auftretenden Hautirritationen reduzieren Sie lieber die Dosierung.

Sonnenschutz-Pflicht

Retinol ist sehr lichtempfindlich und verliert seine Effektivität bei Sauerstoff und Licht. Deswegen achten die Hersteller auf eine besonders lichtschützende Verpackung. Gleichermaßen kann Retinol aber auch die Haut dünner machen und so sollten auch Sie auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Teilweise gibt es schon Produkte, die beides enthalten.

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