Morgenrituale

Richtig aufstehen: Diese Fehler machen Ihnen jeden Morgen das Aufstehen schwer

am 13.06.2014 um 14:42 Uhr

Es ist so schön ruhig und friedlich, die Stimmung im Raum gleicht der eines Paradieses. Und  plötzlich geht es los – dieses unachtsame Ding namens Wecker plärrt auf einmal einen höllischen Lärm direkt neben Ihrem Ohr und will Ihnen damit sagen: „Aufstehen, und zwar sofort!“ Sie halten sich dann für besonders schlau – Ihre Beine wollen eh noch nicht laufen – und „Snoozen“ erst einmal noch eine Runde, obwohl Ihnen bereits beim wütenden Schlag auf den Wecker der Gedanke durch den Kopf jagt, vielleicht doch aufzustehen. Wir verraten Ihnen, wie Sie am Morgen leichter aufstehen können und belegen Ihnen tägliche Aufsteh-Fehler in unserer Fotoshow.

Keine Sorge, Sie sind nicht allein mit dem Problem, morgens irgendwie nicht in die Gänge zu kommen. Und auch, wenn Sie sehr motiviert und vorbildlich in den Tag starten, versichern wir Ihnen, dass auch Sie noch Fehler beim Aufstehen machen.

Aufstehen um 6:18 Uhr

Eine kleine Diskussionsrunde in unserer Redaktion hat ergeben: Wir teilen uns in zwei Aufsteh-Arten – die „Snoozer“ sowie die Sofort- und Schnell-Aufsteher. Beide sind weniger gut. Fangen wir bei den Schlummerern an: Sie denken also, Sie haben Ihren größten Feind, den Wecker, überlistet und dessen Weckfunktion entschlüsselt? Wenn dieser nämlich um 6:18 Uhr klingelt, haben Sie noch genau zehn Minuten zum Entspannen, zwei Minuten, sich aus ihrem Laken zu befreien und den Tag zu beginnen. Ein Trugschluss! Durch das Dösen und Entspannen mit Unterbrechungen tun Sie Ihrem Körper nämlich nichts Gutes, Sie bringen ihn aus dem Rhythmus und machen ihm das Einschlafen am Abend schwer.

Versuchen Sie daher, den Wecker auf die Zeit zu stellen, zu der Sie auch tatsächlich aufstehen müssen und stehen Sie auch genau dann auf, nicht etwa 10, 20 oder gar 30 Minuten später!

Zu hastiges Aufstehen

Die andere Sorte von Aufstehern sind die, die zu schnell aufstehen. Entweder, um direkt und pünktlich in den Tag zu starten oder aber, um die geschlummerte Zeit während des „Snoozens“ wieder aufzuholen. Raus also aus dem Bett und den Tag beginnen, mit viel Schwung und Elan. Das Negative daran ist, dass Ihre Rückenmuskeln durch die ruckartigen Bewegungen verkrampfen und überlasten – nach dem Schlaf sind Sie dann steif und antriebslos. Außerdem kann schnelles Aufstehen zu Schwindelgefühlen führen. Kennen Sie? Kein Wunder, denn dieses Symptom tritt vor allem bei Frauen häufig auf, wenn das Blut nach langem Liegen plötzlich wieder in die Beine fließt.

Versuchen Sie, noch im Bett sitzend, Ihre Knie zu umarmen und an den Brustkopf zu ziehen. Das regt den Kreislauf an und dehnt die Muskeln.

Kuschelig, dunkles Aufstehen

Rollos – ein Geschenk des Baumarkt-Gottes, welches unsere Schlafzimmer in eine dunkle, gemütliche Höhle – ideal zum Schlummern – verwandelt. Allerdings ist diese düstere Atmosphäre auch nur so lange vorteilhaft, wie Sie schlafen. Warum? Weil Licht die Produktion des körpereigenen Melatonins hemmt, welches uns müde macht. Wird der Melatonin-Spiegel gesenkt, werden Sie also automatisch wacher. Außerdem hilft ein heller Morgen Ihnen, den Tag mit positiven Stimmungen zu beginnen und die innere Uhr richtig zu stellen.

Lassen Sie am Morgen als allererstes Licht ins Dunkel, öffnen Sie die Fenster und schnuppern Sie frische Luft (nachdem Sie sich in Ihren Bademantel gekuschelt haben). Im Sommer empfiehlt es sich, die Rollos am Abend nicht bis nach unten hin zu schließen, damit Sie am Morgen direkt von der Sonne begrüßt werden. Ist es im Winter morgens noch dunkel, raten Experten zu Lampen mit natürlichem Licht.

Sport statt Frühstück

Sport, um am Morgen in die Gänge zu kommen, ist eine sehr gute Idee. Für ein hartes Workout allerdings das Frühstück auszulassen eher nicht. Wer innerhalb 30 Minuten nach dem Aufstehen frühstückt, bringt seinen Stoffwechsel ordentlich in Schwung. Diese Zeitangabe scheint allerdings fragwürdig, wenn Sie sich zuerst in Ihre Sportklamotten werfen und eine Runde laufen gehen. Ihr Körper musste die ganze Nacht (nehmen wir an, mindestens 7 Stunden) ohne Essen und Trinken ausharren und dann wollen Sie ihm zusätzlich Energie rauben? Was Sie jetzt brauchen sind Kohlenhydrate.

Wir wissen, dass viele Menschen am Morgen einfach keinen Hunger haben. Allerdings reicht bereits eine Hand voll Müsli oder eine Banane aus, um Ihre Reserven aufzufüllen und danach mit leichten Yoga-Übungen, Strecken oder Seilspringen fit in den Tag zu starten.

Späte Belohnung

Sie nutzen Ihre Mittagspause auf Arbeit dafür, sich Ihren heißgeliebten Latte Macchiato, einen Spaziergang oder einen leckeren Obstsalat zu gönnen? Warum belohnen Sie sich nicht direkt am Morgen dafür, dass Sie den Tag beginnen? Wenn man den Tag nämlich mit einem positiven Gefühl oder einem freudigen Ritual startet, verbessert sich die Stimmung und Arbeitsleistung. Außerdem lässt man sich auch weniger von negativen Gedanken beeinflussen.

Gönnen Sie sich also direkt am Morgen oder auf dem Weg zur Arbeit etwas, was Ihnen Freude bereitet: Ein Telefonat mit der besten Freundin, einen leckeren Kaffee mit Milchschaum, das Lesen der Tageszeitung oder gar Schaufenster-Shopping – je nachdem, was Ihnen Spaß bereitet.

Doch das ist noch nicht alles. In unserer Fotoshow sehen Sie diese fünf und weitere Fehler, die Ihnen das Aufstehen am Morgen erschweren , noch einmal zusammengefasst.

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