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Fashion statt Musik: Rihanna will designen

am 25.06.2015 um 12:38 Uhr

Wenn wir an Rihanna denken, kommen uns als erstes ihre Ohrwürmer „Umbrella“, „Russian Roulette“, „We Found Love“ und all die anderen Songs in den Sinn, mit denen sich die barbadische Sängerin zu einer der erfolgreichsten Künstlern aller Zeiten trällerte. Doch die Musik scheint der achtfachen Grammy-Gewinnerin einfach nicht genug zu sein. Nun will Rihanna als Designerin ernst genommen werden, schaltet musikalisch einen Gang zurück. Was Rihanna vor hat und wie ihr Modelabel heißen könnte, das erfahren Sie hier und in unserer Fotoshow .

Sie ist die jüngste Solo-Künstlerin überhaupt, die 13 Number-One-Hits in den US Billboard Charts platzieren konnte, doch auch modetechnisch scheint es Rihanna draufzuhaben. 2014 wurde sie vom Council of Fashion Designers of America für ihren Style als Stil-Ikone gekürt. Jetzt will sie dieses Talent zu ihrem zweiten Standbein machen.

Rihanna und die Musik

Eine kreative Pause braucht jeder einmal, auch Rihanna. Die einjährige Auszeit sei der Sängerin also verziehen. Im Herbst letzten Jahres meldete sich Riri dann allerdings mit einem Song und der Ankündigung auf ihr achtes Album zurück, welches jedoch noch keinen Namen hat und als „R8“ gehandelt wird. Die ersten drei Singleauskopplungen schlugen allerdings nur minder in die Charts ein. Angeblich soll Rihanna die Arbeit am Album sogar komplett auf Eis gelegt haben und das alles wegen ihres Design-Traums.

Rihanna und die Mode

Sie hat einen unverwechselbaren Stil, das ist unbestritten. Ständig wechselt sie ihren Look, zeigt sich mal lässig, mal super-elegant und mal etwas zu freizügig und damit fällt sie auf. Doch könnte Rihanna daraus wirklich eine ernstzunehmende Karriere machen? Sicher kann sie das.

Bereits Anfang 2013 hatte Rihanna ihr Debüt als Designerin, damals mit ihrer eigenen Kollektion für River Island. Schon diese ersten Design-Schritte waren ein Erfolg und bereits damals wurde sie vom besagten Label mit den Worten zitiert: „Ein Traum wird wahr. Ich wollte schon lange meine eigene Kollektion designen. Ich kann es nicht erwarten, wie meine Fans und die Fachpresse reagieren werden.“

Doch damit nicht genug: Noch im selben Jahr verklagte Rihanna Topshop (und gewann). Grund dieses Prozesses war, dass die Marke ein Bild der 27-Jährigen auf einem seiner T-Shirts abdruckte, ohne dafür die Erlaubnis der Sängerin eingeholt zu haben. Ciarra Pardo, Rihannas Creativ-Director, sagte zu diesem Fall: „Rihanna arbeitet hart, um sich als Fashiondesigner identifizieren zu können. Vorfälle, wie dieses T-Shirt unterstützen sie nicht bei ihrem Ziel.“

Jetzt scheint es Rihanna allerdings wirklich ernst zu meinen. Sie schaltet musikalisch einen Gang zurück und hat sich sogar einen Markennamen rechtlich schützen lassen.

Mit „$CHOOL KIlls“ zum Durchbruch?

Den Grundstein für ihr Mode-Imperium scheint Rihanna bereits am 11. Mai gelegt zu haben: Ihre Firma „Roraj Trade LLC“ ließ an diesem Tag die Marke „$CHOOL KIlls“ beim New Yorker Patent- und Markenamt eintragen und in der Kategorie Lederwaren und Kleidung als Marke schützen. Komisch, wurde Rihanna nur wenige Tage zuvor mit einem T-Shirt der koreanischen Designerin Hyein Seo gesichtet. Dieses Shirt trug die Worte “School kills” und wurde von der jungen Designerin für ihre Abschlusskollektion an der Antwerp Royal Academy entworfen.

Eine Quelle soll Grazia außerdem verraten haben, dass es sich dabei vorerst um eine Accessoires-Linie handeln wird, die alles zwischen Tote-Bags und Portemonnaies abdeckt. Zudem soll Rihanna die Musik zwar immer noch lieben, ihren Fokus derzeit jedoch auf ihr eigenes Modelabel legen.

Ob Rihanna sich mit $CHOOL KIlls wirklich ihr eigenes Fashionimperium aufbaut, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass sie definitiv das Zeug dazu hätte, tragbare und doch auffällige Mode auf den Markt zu bringen. Erfahren Sie noch mehr Hintergründe zu Rihannas Design-Plänen in unserer Fotoshow.

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