Beauty-Tipps

Frühlingszeit ist Rouge-Zeit: So finden Sie das richtige Rouge und verwenden es wie ein Profi

am 17.03.2015 um 17:40 Uhr

Endlich haben wir die Sonnenstrahlen, das Vogelgezwitscher, die leichten Übergangsjacken und Mittagspausen im Freien wieder – der Frühling kommt. Zeit, auch Ihr Gesicht langsam in sommerlicher Vorfreude und Leichtigkeit erstrahlen zu lassen. Am besten geht das mit frischen Rouge-Bäckchen. Wie man aus all den verschiedenen Rouge-Variationen nun aber die für sich richtige Farbe und Textur herauspickt und diese dann auch noch wie ein Profi anwendet, wissen die wenigsten. Wir helfen Ihnen hier und in unserer Fotoshow mit Tipps und Tricks rund um das Thema Rouge auf die Sprünge.

Aprikot, Rosé, Rostrot, Terrakotta und Co. als Creme, Puder oder in flüssiger Form– bei der Wahl des für Sie idealen Rouges sind Ihnen kaum Grenzen gesetzt. Und dennoch ist der ideale Blush gar nicht so schwer zu finden, wie gedacht.

Die passende Farbe

Gutes Rouge bezweckt im Endeffekt einen – zugegeben, geschummelt – frischen Teint. Ähnlich wie bei einem Bluff beim Poker, sollte dieser also möglichst wenig auffallen. Lange Rede, kurzer Sinn: Bei der für Ihren Hautton idealen Rouge-Nuance ist es wichtig, dass sie so nah wie möglich an Ihren natürlichen Teint herankommt und so maskenlos von der Haut angenommen werden kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kneift sich einmal leicht in die Wange und vergleicht die natürliche Rötung der Bäckchen mit dem Rouge-Rot.

Die Wirkung der Farben

Nicht nur für den Hauttyp lassen sich die passenden Rouge-Farben herausfinden, sondern auch für die Wirkung des Make-ups und den Anlass, für den man sich zurecht macht. Demnach vermitteln beispielsweise leuchtende Aprikot- und Pfirsich-Töne ein aufgewecktes Frisch-vom-Sport- oder Aus-der-kalten-Dusche-Gefühl und passen in ihren unterschiedlichen Helligkeitsgraden zu jedem denkbaren Hautton. Diese leichten Nuancen sind vor allem tagsüber ein schöner Frische-Kick fürs erschöpfte Gemüt. Je nach Hautton sind neben Aprikot und Pfirsich auch Rosenholz und Rostrot besonders gut fürs Tages-Make-up geeignet.

Frauen mit hellerem Teint können sich für den Abend mit dem typischen Schneewittchen-Look aufbrezeln und greifen dafür bestenfalls auf roséfarbenes Rouge zurück. Nebenbei gesagt, können Sie am Abend selbstverständlich einmal tiefer in den Farbtopf greifen – künstliches Licht oder romantisches Kerzenflackern kann dem Rouge nämlich einiges an Farbintensität rauben. Folglich sind Terrakotta- und Bronze-Töne selbstverständlich die besten Helferlein, um sich an wärmeren Hauttönen das Urlaubsfeeling ins Gesicht zu zaubern.

Die richtige Konsistenz

Hätten wir die Farb-Fragen also vorerst erklärt. Dennoch bleiben noch so viele Geheimnisse rund um das ideale Rouge. Wie sieht es beispielsweise mit der Konsistenz aus? Rouge gibt es als Puder, gepresst oder lose, als Creme oder flüssig. Experten raten beispielsweise dazu, Puder auf Puder und Creme auf Creme anzuwenden. Heißt also, wenn Sie Ihren Teint am Morgen mit einer getönten Tagescreme auffrischen, sollten Sie darauf Rouge in Creme-Form anwenden, wer sein Make-up allerdings mit Puder toppt, sollte auch beim Rouge die puderige Variante wählen.

Grundsätzlich eignet sich für eine fettigere Haut aber vor allem Puder-Rouge – egal, ob gepresst oder lose. Trockene und reife Haut bekommt hingegen durch Creme-Blusher mit einem erhöhten Fettanteil einen Feuchtigkeitsschub und flüssiges Rouge eignet sich für alle Hauttypen, um eine sanfte, natürliche Rötung der Wangen zu erzeugen. Pluspunkt hier: Es ist schwitzfest und im Sommer sehr zu empfehlen. Beim bisher eher weniger verbreiteten, flüssigen Rouge reichen bereits zwei Tropfen aus, die Sie direkt auf die Haut auftragen und dann zügig mit einem Pinsel verteilen

Das Gesicht mit Rouge formen

Generell ist das punktuelle Auftragen von Rouge nicht unbedingt die eleganteste Lösung für einen natürlichen Beauty-Look, wie wir ihn uns im Frühjahr und Sommer erhoffen. Daher verteilen echte Rouge-Profis ihr Wundermittel für einen frischen Teint auch immer auf den Wangen, der Stirn und dem Kinn, um so für einheitliche Frische im Gesicht zu sorgen.

Richtig aufgetragen, kann Rouge dann sogar noch der Gesichtsform schmeicheln, es an einigen Stellen schmälern oder breiter wirken lassen. Wie genau, das erklären wir Ihnen anhand von vier unterschiedlichen Gesichtsformen:

Das runde Gesicht

Bei einem runden Gesicht gilt es, für mehr Konturen zu sorgen. Setzen Sie den Pinsel unterhalb des Wangenknochens auf Ohrenhöhe an und schattieren Sie es zum Mundwinkel hin und an den Schläfen entlang aus. Mit etwas Blush neben der Kinnspitze sorgen Sie für zusätzliche Kanten.

Das eckige Gesicht

Das Gegenteil muss nun beim eckigen Gesicht bewirkt werden. Für mehr weiche Übergänge sorgen Sie, indem Sie das Rouge von den Schläfen aus über die Wangenknochen sowie am Kinn entlang verteilen. Lassen Sie das Rouge mit einem großen Pinsel weich auslaufen.

Dreieckiges Gesicht

Tragen Sie das Rouge an der breitesten Stelle Ihres Wangenknochens auf und lassen Sie es bis zum äußeren Augenwinkel auslaufen. Leichte Schattierungen schaffen Sie, indem Sie die Pinsel-Farbreste am Stirnrand bis in den Haaransatz verteilen.

Langes Gesicht

Neben Ihren Wangenknochen betonen Sie hier leicht die Kinnspitze und die Mitte der Stirn mit einem Hauch Rouge, den Sie natürlich seitwärts seicht auslaufen lassen – so wird Kontur in eine längliche Form gebracht.

Hoffentlich konnten wir ein wenig Ordnung ins Rouge-Chaos bringen und Sie optimal auf den kommenden Frühling einstimmen. Sehen Sie sich in der Fotoshow unsere Tipps für die Handhabung des für Sie idealen Rouges noch einmal Schritt für Schritt an.

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