Raus aus der Routine, raus aus dem Alltag: So funktioniert es

am 17.03.2016 um 13:02 Uhr

Bei ´raus aus der Routine´ stellt sich die Frage: Wollen Sie überhaupt etwas verändern? Wenn ja, warum wollen Sie etwas verändern, wo liegt die Ursache, die zum Drang einer Veränderung führt? Denn Routine ist ja eigentlich für sich genommen nichts Negatives. Wir wissen durch routiniertes Handeln was auf uns zukommt, wie wir etwas handhaben und mit welchen Resultaten wir rechnen können. Die Frage ist also eher: Wann ist der Zeitpunkt gekommen, um Routinen zu ändern? Wir suchen hier und in der Fotoshow die Antwort auf diese Fragen.

Das Überdenken unseres Handelns sollte dann eintreten, wenn Routine in Langweile übergeht oder gar uns nicht mehr befriedigt, wie zum Beispiel die morgendliche Zigarette. Schmeckt sie nicht mehr und löst keinen positiven Kick mehr aus, dann sollten Sie ernsthaft darüber nachdenken das Rauchen aufzugeben.

Wo beginnt Routine?

Müssen Sie sich jeden Morgen zur Arbeit schleppen, ohne Motivation und Tatendrang, weil Sie auf der Arbeit die gleichen Vorgänge immer und immer wieder haben, ohne Abwechslung? Es ist zwar einerseits positiv zu wissen, was auf der Arbeit zu tun ist, aber wenn diese Tätigkeit und dessen Ablauf nur noch öde ist und keinen positiven Mehrwert auf das Leben hat, dann sollten Sie überlegen, den Job zu wechseln, auch wenn das erstmal bedeuten kann (routinierte) Sicherheiten aufzugeben.

Man lebt schließlich nur einmal und sollte den Mut aufbringen, gewisse Dinge im Leben zu ändern und stets nach Glück und Zufriedenheit zu streben. Wenn Sie also selbst merken, dass Sie etwas verändern müssen, weil es Ihnen mit Ihren Routinen nicht gut geht, sei es das Essverhalten oder der ewige Alltag, der Ihnen keine Sicherheit, sondern tristes Wiederholungsverhalten bietet, dann ist es an der Zeit, Routinen aufzubrechen und das Verhalten zu ändern.

Aber das ist leichter gesagt als getan. Denn Routinen sind ja nicht ohne Grund da und schließlich haben wir sie auch selbst erschaffen. Der Mensch ist ein Wiederholungstäter. Hat etwas einmal wunderbar funktioniert und zum gewünschten Gefühl geführt, adaptieren wir diese Handlungen und integrieren sie in unseren Alltag, bis sie zur Routine werden. Mechanismen im Gehirn laufen dann unterbewusst, auf Autopilot ab.

Mit diesen Tricks entfliehen Sie der Routine

Wenn Sie also wirklich etwas verändern, aus dem Laufrad rausspringen und zum Beispiel die Neujahrsvorsätze einhalten wollen, dann sollten Sie sofort und konsequent damit anfangen und keine Ausnahmen machen. So lustig die Sätze auf T-Shirts wie „meine Diät beginnt morgen“ auch sein mögen, sie sind die Realität. Wir schieben häufig auf und vor uns hin, da wir auch immer unsere Komfortzone verlassen, wenn wir Routinen abschaffen wollen. Also Schluss damit: Fangen sie sofort an, aus dem Hamsterrad auszusteigen. Der erste Schritt fällt immer schwer, aber wenn dieser erst einmal getan ist, wird es leichter, versprochen.

Arbeiten Sie für sich und nicht gegen sich, trotzen sie den Versuchungen und legen Sie sich keine Steine in den Weg. Wollen Sie zum Beispiel mehr Sport machen, dann vereinbaren Sie Termine mit einem Personaltrainer oder mit Freundinnen. So fällt es schwerer mal auf der Couch liegen zu bleiben, wenn Menschen auf Sie warten mit denen Sie an Ihren Zielen arbeiten. Wollen Sie abnehmen, dann kaufen Sie keine Süßigkeiten, die Sie zum Sündigen verführen. Oder wollen Sie Ihre Jobsituationen ändern und neue Pfade einschlagen, dann glauben Sie an sich selbst und umgeben Sie sich mit Menschen, die an Sie glauben, lassen Sie sich helfen und greifen Sie nach dem ach so klein scheinenden Strohhalm.

So nutzen Sie die neue Vielfalt effektiv

Haben Sie sich Routinen abgewöhnt, dann nutzen Sie daraufhin den entstandenen Freiraum, den Sie sich dadurch geschaffen haben. Seien Sie wissbegierig und neugierig auf die Dinge, die das Leben zu bieten hat und lassen Sie sich darauf ein. Wenn Sie zum Beispiel in einer Beziehung stecken, die in den Alltagstrott gerutscht ist und sie beide den Willen haben aus der Tretmühle auszubrechen, dann suchen sie sich Aktivitäten, die ihre Beziehung wieder beflügeln. Achten Sie aber darauf, dass diese Suche nicht in Langweile oder Angespanntheit umschlägt, denn mit dem Wegfall der Routine schwinden auch die Gemütlichkeits- und Wohlfühlfaktoren und brauchen einen ebenwürdigen Ersatz.

Der letzte entscheidende Schritt ist „Fishing for compliments“. Was eigentlich als negativ suggeriert wird, ist in diesem Fall durchaus positiv. Dokumentieren Sie Ihre Veränderungen und kommunizieren Sie sie bei Freunden und Familien. Nichts spornt mehr an, als Komplimente und Lob von den Lieben, aber auch von Fremden. Zum Beispiel auf diversen Sport-Apps können Fotos gepostet werden, um die Veränderungen des Körpers zu dokumentieren. Die Community kann via Kommentare so zu noch mehr Motivation und das Durchhaltevermögen anregen. In so einer Community zieht man schließlich an einem gemeinsamen Strang.

Entdecken Sie in der Fotoshow, wie Sie raus aus der täglichen Routine kommen .

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