Rückblick

Von Grace Kelly bis Prinzessin Madeleine: Die zehn schönsten royalen Brautkleider

am 10.06.2015 um 18:41 Uhr

Royale Hochzeiten üben eine unglaubliche Anziehungskraft aus. Vor allem dann, wenn die Braut des Prinzen oder auch des Königs nicht aus Adelskreisen entspringt, sondern eine Bürgerliche ist. Ein Beweis dafür, dass der Traum von Cinderella wirklich wahr werden kann. So auch im Falle von Sofia Hellqvist, die es trotz großer Kritik vom Erotik-Sternchen an die Seite des schwedischen Prinzen Carl Philip geschafft hat. Wir nehmen uns diese jüngste Verbindung der Königshäuser zum Anlass, hier und in der Fotoshow noch einmal die zehn schönsten royalen Brautkleider der letzten Jahrzehnte Revue passieren zu lassen.

Ob Catherine, Letizia oder Mary – schon Wochen und Monate vor einer royalen Hochzeit gibt es für alle, die nicht direkt involviert sind (und das sind viele), nur eine Frage: Wie wird das Brautkleid aussehen? Dass es weiß sein wird, ist klar, aber welcher Designer wird mit seiner ganz eigenen Note dafür sorgen, die Braut in einen Traum aus Spitze, Seide und Tüll zu hüllen?

Brautkleid ist nicht gleich Brautkleid

Während die Brautkleid-Suche für Ottonormal-Braut schon zur Herausforderung werden kann, haben es die zukünftigen Prinzessinnen und Königinnen noch etwas schwerer. Denn sie müssen auf viel mehr Details achten. Der Ausschnitt darf natürlich nicht zu tief sein, die Ärmel sollten mindestens bis zum Ellenbogen gehen und selbstverständlich darf das Kleid den Körper nicht zu sehr betonen, weshalb die Wahl hier meistens auf eine A-Linie fällt. Doch auch die Königshäuser gehen langsam mit der Moderne und so wagten Charlene von Monaco oder Schwedens Prinzessin Madeleine bereits mutig die Kurzarm-Variante. Noch rebellischer war nur Prinzessin Victoria: Zu ihrer Hochzeit mit dem schwedischen Prinzen Daniel setzte sie im Jahr 2010 auf einen kurzen Carmen-Ausschnitt und somit auf freie Schultern. Fast schon skandalös.

Der Teufel steckt im Detail

Um trotz der Einschränkungen möglichst einen atemberaubenden Auftritt hinzulegen, wird an Stoff und Stickereien nicht gespart. Hier sind es vor allem die Schleppe und der Schleier, die den Vorgängerinnen oder den künftigen royalen Bräuten zeigen sollen, wer die Schönste im Land ist. Und wenn es danach geht, dann ist es unangefochten und mit großem Abstand Charlene von Monaco, die das Zepter in der Hand hält. Ihre Schleppe bei der Hochzeit mit dem monegassischen Prinzen Albert war Schätzungen zufolge fast 20 Meter lang. Zum Vergleich: Herzogin Catherine gab sich bereits mit einer Schleppen-Länge von 2,70 Metern zufrieden.

Aber auch das Diadem spielt für die royalen Bräute eine große Rolle. Hierbei handelt es sich in der Regel um wertvolle Erbstücke, die bereits seit Generationen im Besitz der Familie sind. So trug Victoria von Schweden zum Beispiel eines, das Napoleon einst seiner Frau Josephine schenkte.
Und auch die verwendete Spitze an den Traumroben ist meistens mit einer tieferen Bedeutung versehen. So wird entweder Spitze aus Familienbesitz verwendet oder aber welche, die im jeweiligen Herkunftsland der Braut produziert wurde.

Die royalen Brautkleider und ihre Designer

Sagt Ihnen der Name Helen Rose etwas? Nicht? Aber dann kennen Sie mit Sicherheit das royale Brautkleid, welches aus der Feder der amerikanischen Designerin stammt. Das gilt nämlich als die Mutter aller modernen Hochzeitskleider und wurde von keiner Geringeren als Grace Kelly, Grazia Patrizia, Prinzessin von Monaco, getragen. Das ikonische Kleid mit einem Oberteil aus Spitze, mit langen Ärmeln, leichtem Stehkragen und Knopfleiste gilt noch heute als Vorbild für viele Brautkleider.

So zum Beispiel auch für das von Herzogin Catherine, die ihres für die Hochzeit mit Prinz William im Jahr 2011 in enger Zusammenarbeit mit Designern Sarah Burton (Alexander McQueen) entwarf.

Doch nicht immer stecken weltbekannte Designer hinter den royalen Traumroben. Während Prinzessin Maxima der Niederlande (heute Königin) und Madeleine von Schweden auf Valentino setzten, vertrauten sich die dänische Prinzessin Mary oder die norwegische Prinzessin Mette Marit jeweils einheimischen Designern an.

Nun wird es aber Zeit Bilder sprechen zu lassen: Entdecken Sie in unserer Fotoshow die zehn schönsten royalen Brautkleider und erfahren Sie außerdem spannende Fakten zu den Roben.

Kommentare


Luxus: Mehr Artikel