Schäfchen zählen 2.0 – Böse und gute Schlafgewohnheiten im Check

am 17.03.2013 um 10:36 Uhr

Guter Schlaf gilt als echte Beauty-Geheimwaffe. Doch es gibt einige Faktoren, die eine erholsame Nacht für den Körper zur anstrengenden Angelegenheit machen können. Am nächsten Morgen warten im Badezimmerspiegel statt aufgewecktem Strahlen nur auffällige Augenringe. Was verhindert echte Erholung und bei welchen bösen Bettgewohnheiten können Sie trotzdem ein Auge zudrücken? Und gibt es vielleicht Tipps, die die Zeit zwischen Daunen und Träumen noch erholsamer machen? Wir haben für Sie eine ganze Mütze voller entspannter Schlaftipps und No-Gos, die dem Körper so richtig auf den Wecker gehen.

Bettgeschichten am besten auf Zimmertemperatur

Dass es im Bett auch mal heißer hergehen kann, ist klar. Wenn es um guten Schlaf geht, ist im besten Fall aber Abkühlung auf der Matratze angesagt. Keine Angst: Kuscheln und mehr ist natürlich weiter erlaubt. Aber die Schlafzimmertemperatur sollte 20 Grad nicht übersteigen.

Das geht dem Körper so richtig auf den Wecker

Altbewährt, aber wirklich gut: Achtern Sie darauf, keine Uhr in Bettnähe stehen zu lassen. Am Morgen geht der ständige Blick Richtung Zeiger dem Körper richtig auf den Wecker. Statt dem Kampf gegen die letzten Minuten in den Federn heißt es für den perfekten Start in den Tag: Wecker ans andere Ende des Zimmers und bewusst aufstehen, wenn es klingelt. Eventuelle Wutanfälle sorgen garantiert dafür, dass sie kein Auge mehr zu kriegen.

Schubsen Sie den Kaffee von der Bettkante

Wer denkt am Nachmittag schon ans Bett? Einige! Kein Wunder, dass sich viele von uns auch noch kurz vorm Feierabend einen kleinen Kick Koffein gönnen. Doch der Wachmacher in Kaffee, Tee, Cola & Co. bleibt länger im Körper, als Sie wahrscheinlich denken würden. Experten raten deshalb: Acht Stunden vorm Schlummern sollte Sie Schluss machen mit Koffein-Doping.

Erst richtig putzen, dann ordentlich schlummern

Für die meisten Menschen ist es selbstverständlich, sich abends vorm Bett die Zähne zu putzen – und das ist auch gut so. Über den Tag sammeln wir eine ganze Horde an Bakterien in unserem Mund. Bevor diese in Ihrem Mund über Nacht eine Party veranstalten, schmeißen Sie sie lieber raus. Der nächste Tag startet wirklich viel besser, wenn Sie ihn frisch begrüßen.

Einfach viel zu eng eingepackt

Sie lieben Ihren schlabberigen, alten Kuschelpyjama in Form eines Kartoffelsacks? Richtig so! Wissenschaftler wollen jetzt herausgefunden haben, dass sich zu enge Kleidung im Bett negativ auf den Schlaf auswirken kann. Hier möchten wir ergänzend bemerken: Gar keine Kleidung kann natürlich auch dazu führen, dass Sie eher weniger dazu kommen, die Augen zuzumachen.

Bücher raus und Glotze aus

Ein bisschen im Fernsehen rumzappen oder noch mal ein paar News auf dem Rechner lesen: Klingt nach normaler Vorbett-Routine. Doch lässt sich der Körper tatsächlich von dem starken, künstlichen Licht aus dem Schlaf-Rhythmus bringen. Also einfach mal eine gute Stunde, bevor es in die Federn gehen soll, aus mit der Kiste, weg mit dem Laptop und vielleicht ein bisschen durch gute, analoge Buchstaben blättern. Versuchen Sie es! Vorteil: Im schlimmsten Fall schlafen Sie einfach vor Langeweile ein.

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