Strahle-Frau

Strahle-Frau! So reinigen Sie Ihren Schmuck ganz einfach und ohne teure Hilfsmittel zu Hause

am 07.04.2014 um 17:58 Uhr

Egal, ob es sich um ein modernes Schmuckstück oder eines mit besonders hohem emotionalen Wert handelt – Schmuck ist der Damen kostbarstes Gut. Leider bekommt aber jeder Schmuck irgendwann einmal hässliche Flecken und Verfärbungen – sei es durch das tägliche Tragen, das Kramen in der Handtasche oder beim alltäglichen Hantieren. Um den Schmuck wieder in seine glänzende Ausgangsform zu pflegen, muss es nicht gleich der Gang zum meist kostspieligen Juwelier sein. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Schmuck ganz einfach zu Hause reinigen können und zeigen in unserer Fotoshow, was Sie bei den verschiedenen Materialien beachten müssen.

Wahrscheinlich kennen wir alle die Märchen von Zahnpasta, die Diamanten zum Strahlen bringt, Ketchup, der Silber glänzen und Bier, das Gold funkeln lässt. Dabei ist die Lösung doch so einfach, probieren Sie es mit klarem Wasser!

Silber in all seinen Facetten

Silber ist nicht gleich Silber, denn hier müssen bei der Reinigung die unterschiedlichen Strukturen beachtet werden. Während glänzendes Silber am besten mit lauwarmem Wasser, einer milden Seife und einer weichen Zahnbürste behandelt wird, eigenen sich bei satiniertem Silber eher raue Bürsten und Schwämme, um die matte Struktur beizubehalten. Fakt ist, dass Silberschmuck, egal welcher Struktur, einmal im Monat gereinigt werden sollte. Ist der Silberschmuck stark oxidiert, gibt es einen fabelhaften Trick für Sie: Wickeln Sie Ihre Schmuckstücke in Aluminiumfolie und legen Sie dieses Paket dann in eine Schale mit kochendem Wasser, das mit ein bis zwei Löffeln Salz versehen wurde. Nach ein paar Minuten können Sie den Schmuck unter klarem Wasser abspülen, um das restliche Salz zu entfernen. Et voilà: Zurück ist der Silberglanz. Wenden Sie diese Methoden allerdings auf keinen Fall bei Silberschmuck an, der mit Steinen besetzt ist, denn diese reagieren besonders empfindlich auf chemische Substanzen! Eine weitere Möglichkeit wäre die Verwendung von Silberputztüchern. Diese eignen sich allerdings lediglich für die schnelle Reinigung zwischendurch und bekämpfen keine hartnäckigen Flecken und Verfärbungen.

Je mehr Gold, desto mehr Glanz

Den Mythos des Zahnpasta-Effekts können wir leider nicht unterstützen. Für viele ist diese Methode das Geheimrezept schlechthin, andere raten davon ab, weil die Körner der Pasta die Oberfläche des Goldes angreifen. Ohne Bedenken können Sie auch bei Gold auf das Wasserbad im lauwarmen Spülmittel-Wasser vertrauen. Lassen Sie den Schmuck ein wenig im Bad liegen und putzen Sie ihn danach mit klarem Wasser und einem weichen Tuch. Ein zusätzlicher Tipp unsererseits: Geben Sie noch eine Reinigungstablette für Zahnspangen und Gebisse mit ins Wasser. Diese greifen nicht an und säubern Ihren Schmuck sanft. Sollten Sie sich wundern, dass Ihr Ring schneller schmutzig aussieht als der Ihrer Freundin, mag das daran liegen, dass die Schmuckstücke unterschiedliche Legierungen haben. Gold mit einer geringeren Legierung (333er etwa) muss regelmäßig gesäubert werden, während Schmuck mit einem hohen Reingoldanteil auch nach vielen Jahren noch funkelt.

Die einfache Pflege des Edelstahls

Edelstahlschmuck macht einiges mit und kann ohne Angst auch beim Abwaschen getragen werden, ohne schlimme Blessuren davonzutragen. Die Reinigung ist ebenso simpel wie die Handhabung des Schmucks: Greifen Sie zu einem weichen Mikrofasertuch und milder Seife. Zum Polieren eignet sich herkömmliche Watte, die Sie ohne viel Druck über das Material streifen, um so keine Kratzer zu verursachen.

Diamonds are a girl’s best friend

Gehören Sie zu den glücklichen Edelstein- und Perlen-Trägerinnen? Dann verzichten Sie besser auf jegliche Reinigung mit chemischen Mitteln und Seifen. Steine und vor allem Perlen reagieren teilweise sehr schnell auf chemische Substanzen und verlieren somit auch zügiger an Farbe und Glanz, weswegen Sie Ihre Edelstein-Ringe bei der Hausarbeit auch besser ablegen sollten. Halten Sie das Schmuckstück zum Reinigen lediglich unter lauwarmes Wasser und polieren Sie es mit einem Ledertuch.

Leder ohne Muffeln

So cool, modern und stylisch Leder auch ist, bereits nach kurzer Zeit verliert das widerstandsfähige Material oft an Glanz und fängt irgendwie an zu riechen. Gängige Lederpflegemittel wie etwa Sattelseife oder Lederfett helfen dabei, den Glanz länger zu erhalten. Geben Sie dieses auf ein Tuch und polieren Sie das Leder damit. Außerdem empfiehlt sich die Reinigung mit einem feuchten Tuch direkt nach dem Tragen. Danach sollten Sie das Leder an der frischen Luft trocknen lassen, um unangenehmes Muffeln zu vermeiden.

In unserer Fotoshow haben wir alle Hausmittelchen zur Reinigung von Schmuck noch einmal kurz und knapp für Sie zusammengefasst.

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