Beauty-Wahnsinn

Wirklich? Nach der Optik dieser Stars fragen Patienten beim Schönheitschirurgen

am 06.02.2014 um 18:45 Uhr

Ein bisschen Angelina, etwas von Keira und oben drauf noch Megan – es gibt tatsächlich genügend Menschen auf dieser Welt, die sich unters Messer legen, um einem Star zu ähneln. In Zeiten, in denen die Optik dem ein oder anderen mehr als alles andere bedeutet, kommt das nicht selten vor. Vor allem Frauen helfen gern nach, um (ihrer Meinung nach) schöner zu sein oder ihrem Gesicht einfach ein wenig mehr Hollywood-Style zu verleihen. Mittlerweile ist es gang und gäbe, dass sich Patienten mit einem Foto ihres Idols beim Schönheits-Doc vorstellen und eben genau so aussehen wollen. Zu den beliebtesten Vorbildern zählen hierbei Jennifer Aniston, Gisele Bündchen, Angelina Jolie, Katy Perry, Megan Fox und Co. Wir haben die prominenten Vorlagen dieses verrückten Trends in unserer Fotoshow festgehalten und waren überrascht, wie weit manche Menschen tatsächlich für die Schönheit gehen.

Vor allem bei den Hollywood-Größen gehören Schönheitsoperationen mehr und mehr zum guten Ton. Immer mehr Stars stehen zu ihren plastischen Eingriffen am Traumkörper oder dem so gern verwendeten Botox. Ganz nach der Devise: „Wer im Zirkus überleben will, muss sich anpassen“, verschönern (oder verschlimmern) Celebrities ihre Gesichter und Körper, wenn Ernährung, Sport und Co. nicht mehr ausreichen. Das äußerste auch Jamie Sherril, Mitgründerin des Beauty Park Medical Spa in Santa Monica, in einem Interview mit Dailymail.co.uk. Es kamen sogar schon Promis mit dem Wunsch, wie ein anderer Promi auszusehen, zu ihr in den Salon. Natürlich gibt es dann auch Menschen, die auf diesen Zug aufspringen und gar ihr komplettes Gesicht verändern, um diesem Hollywood-Wahnsinn ebenso gerecht zu werden. Nicht nur, dass diese Eingriffe Unmengen an Schmerzen und Geldinvestitionen mit sich bringen, sie sind auch noch risikoreich. Dabei kann die eine oder andere Beauty-OP mit kleinen Tricks ersetzt werden!

Wenn die Optik an Wichtigkeit gewinnt

Das Aussehen ist in unserer Gesellschaft immer wichtiger. Studien haben auch bewiesen, dass gepflegte und schöne Menschen in ihrem Beruf tatsächlich erfolgreicher sind. Allerdings kann man dies auch mit dem richtigen Styling und vor allem der Wertlegung auf Ernährung, Sport und ein gepflegtes Erscheinungsbild erreichen – dazu bedarf es keiner Operation! Menschen, die nach einem Unfall den Schönheitschirurgen aufsuchen, um ihr normales Äußeres wieder zu erreichen, oder Menschen, die psychisch unter einer zu großen Nase, einem gewaltigen Übergewicht leiden, unterziehen sich für sich selbst einer Operation, um zufrieden, glücklich und vor allem gesund zu sein. Anders sieht es allerdings aus, wenn man einem Schönheitsideal hinterher eifert, sich den Vorgaben der Stars stellt und sich tatsächlich unter das Messer legt, um einem Prominenten ähnlich zu sehen. Wichtig ist, dass eine OP Sie nie zum Doppelgänger eines Promis macht und ein markantes Kinn an Ihnen ganz anderes aussehen kann, als an Keira Knightly. Die Gefahren einer eher unnützen Operation sind eindeutig zu groß, um diese zu riskieren.

Einmal Aniston zum Mitnehmen, bitte

Das Tattoo eines Schönheitsflecks à la Marilyn Monroe, Eva Mendes oder Cindy Crawford stellt dabei noch eines der kleinsten Übel im „Look like“-Wahn dar. Viele Frauen gehen gern noch weiter, um den Hollywood-Stars zu ähneln: Die Gesichtszüge von Jennifer Aniston, die „Victoria’s Secret“-Figur von Gisele Bündchen, Beyoncés und Kim Kardashians Po, Angelina Jolies Lippen, die Porzellan-Haut von Katy Perry, das markante Kinn von Keira Knightly, Megan Fox’ Katzenaugen und ganz neu im Geschäft: buschige Augenbrauen à la Cara Delevingne und Ashley Olsen. Das sind die Star-Vorlagen, die am häufigsten beim Schönheitschirurgen Verwendung finden. Jennifer Aniston soll die Liste der Operation inspirierenden Promis mit ihrem „natürlichen“ Gesicht anführen, man bedenke allerdings, dass auch die schöne Jenn auf dem Weg zur perfekten Nase nachgeholfen hat. Bis zu umgerechnet etwa 74.000 Euro investieren Frauen, um ihrem Gesicht die Aniston-Züge zu verleihen, gibt Jamie Sherril preis.

Die falsche Wahrnehmung

Auch der Tomaten-Po, wie man die runde Kehrseite von Beyoncé, Jennifer Lopez und Kim Kardashian bezeichnet, ist ganz vorn mit dabei. Kate Winslet inspiriert die Damenwelt mit ihrem runden Gesicht, während Jessica Alba diese wunderschönen runden Teenie-Lippen hat und Vanessa Paradis für ihr unschuldiges Babyface bewundert wird. Und ja, diese Damen sind allein von Mutter Natur beschenkt worden und damit nicht allein auf dieser Welt! Jamie Sherril hält nämlich auch fest, dass viele sehr attraktive Frauen glauben, hässlich zu sein obwohl sie von ihrer Umwelt ganz anders wahrgenommen werden. Daher sind die Eingriffe in den seltesten Fälle notwendig.

OP? Nein, danke

Früher wurden die Brauen gewachst und jetzt soll das, was einmal weg sollte, bitte wieder in doppelter Ausführung über unseren Augen sein. Buschige Augenbrauen sind der neuste Trend, welcher uns von Model Cara Delevingne vorgelebt wird. Klar, dass Frauen nun auch diesem Vorbild folgen wollen. Dazu brauchen sie allerdings keine OP, in der ihnen ihre Kopfhaare, an die vom Zupfen und Wachsen kahlen Stellen gepflanzt werden. Nebenbei müssen diese dann auch noch besonders häufig gestutzt werden, da Kopfhaare schneller wachsen als Brauen. Sie können die buschigen Brauen auch ganz einfach mit Bürste, Gel oder Stift stylen, ohne sich dabei unter das Messer zu legen. Auch bei den Lippen, Katzenaugen und Wangenknochen kann man mit Make-up nachhelfen und Partien besonders oder weniger betonen. Ein strammer Po kann bis zu einem gewissen Grad auch trainiert werden – dies erfordert lediglich Disziplin. Nasen werden durch Make-up definitiv nicht filigraner und Beine nicht schlanker, eine Operation, um den Hollywood-Beauties zu ähneln, sollte aber trotzdem nicht zur Notwendigkeit werden.

Unsere Fotoshow zeigt die Stars und ihre Körpermerkmale, die derzeit in Sachen OP-Vorlagen besonders angesagt bei Patienten sind.

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