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Film-Tipp: „Serena“ vereint Lawrence und Cooper erneut auf der Kinoleinwand

am 26.12.2014 um 21:52 Uhr

Nach „American Hustle“ und „Silver Linings“ kommt am 18. Dezember 2014 ein weiterer Film des Erfolgsduos Lawrence-Cooper in die deutschen Kinos. In der Romanverfilmung „Serena“ wird von einem jungen Ehepaar der späten 20er-Jahre erzählt, das die eigene Macht über alles stellt und später an eben genau sich selbst scheitert. Die anfänglich so glückliche Beziehung wird von einem dunklen Schatten überzogen, der sich im Laufe der Handlungen immer weiter ausbreitet und schließlich in einer tödlichen, düsteren Geschichte endet. Nicht nur Susanne Bier als Regisseurin sowie Bradley Cooper und Jennifer Lawrence in den Hauptrollen, sondern auch die malerische Kulisse der Smoky Mountains und die Nebenrollenbesetzungen lassen auf eine gekonnte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ron Rash hoffen. Überzeugen Sie sich selbst und werfen Sie einen Blick auf unseren Exklusiv-Clip sowie die Details zum Film, hier und in der Fotoshow.

Machtkämpfe, Intrigen, Bestechungen, Manipulationen, Liebe, Romantik, Hass und großes Schauspiel vereinen sich ab dem 18. Dezember 2014 im epischen Drama „Serena“. Mit einem Klick auf unseren Exklusiv-Clip können Sie schon jetzt Ihr Urteil über die Machenschaften der Eheleute Pemberton fällen.

Die Handlung

Wir schreiben das Jahr 1929, besser bekannt als das Jahr der großen Depression, das Jahr, in dem im Oktober die New Yorker Börse zusammenbrach und der Grundstein für eine schwere Weltwirtschaftskrise gelegt war. George Pemberton (Bradley Cooper) ist als Sohn einer  Holzfäller-Dynastie ein rücksichtsloser, schwerreicher Unternehmer und merkt schon beim ersten Aufeinandertreffen mit der Filmtitel gebenden Serena (Jennifer Lawrence) das Knistern im Herzen. Auch sie stammt aus einer Holzfäller-Dynastie. Beflügelt von ihrer Leidenschaft, ihren Gefühlen und dem gemeinsamen Streben nach Macht, heiraten die beiden nach kurzer Zeit und lassen sich als frisch vermähltes Ehepaar Pemberton in den endlosen Wäldern North Carolinas nieder, um ihr eigenes Holzimperium aufzubauen. Ohne Rücksicht auf Verluste erkämpft sich die erst misstrauisch beäugte Serena den Respekt der Arbeiter und lässt gemeinsam mit ihrem Mann dort Wälder roden, wo ein Naturpark in Planung steht.

Lange währt das Glück der beiden allerdings nicht, Lügen kommen ans Tageslicht. Nachdem zuerst Umweltschützer gegen das Werk der Pembertons vorgehen wollen und Sheriff McDowell (Toby Jones) das Unternehmen verstärkt beobachtet, wird außerdem klar, dass es trotz Manipulationen und Bestechungen gar nicht so gut um die Bilanzen des Unternehmens steht – anders als es George Serena glauben ließ. Auch der Fakt, dass George vor der Eheschließung seine Angestellte schwängerte, kann selbstverständlich nicht lange geheim bleiben. Und trotzdem versucht Serena, sich als toughe Frau nichts anmerken zu lassen und verfolgt wie besessen ihre machthaberischen Träume von einer glücklichen Familie.

Das Blatt wendet sich, als Serena erfährt, dass sie unfruchtbar ist. Sie ändert sich von Grund auf und entwickelt eine enorme Eifersucht gegen Georges unehelichen Sohn, will sie ihren Mann doch ganz für sich alleine haben. Einen Ausweg aus diesem Wahnsinn sieht Serena einzig und allein in einem düsteren, tödlichen Plan.

Die Rollenbesetzung

War anfangs noch von Angelina Jolie als Serena die Sprache, entschied man sich bei der weiblichen Hauptrolle dann doch für den „Tribute von Panem“-Star Jennifer Lawrence als klassische, blonde Schönheit. An ihre Seite gesellt sich Schönling Bradley Cooper als Selfmade-Holzbaron George Pemberton, den Lawrence im Übrigen für die Rolle vorschlug – kein Wunder, sind Lawrence und Cooper nach „American Hustle“ und „Silver Linings“ doch das Erfolgsduo mit heißem Oscar-Potential. Es ist also zu erwarten, dass „Serena“ nach den beiden mit Oscar-Nominierungen überhäuften Filmen des Doppels ebenso einschlägt.

Auch über die Regie war man sich nicht von Anfang an klar: Sollte zunächst noch der „Black Swan“-Regisseur Darren Aronofsky den gleichnamigen Roman von Ron Rash aus dem Jahr 2008 verfilmen, fiel die Wahl letztendlich auf die dänische Oscar-Preisträgerin Susanne Bier („In einer besseren Welt“).

Der Erfolgsgarant

Die beiden Hauptdarsteller Jennifer Lawrence und Bradley Cooper brillieren wie schon in ihren vorangegangenen beiden Streifen „Silver Linings“ und „American Hustle“ als glaubwürdiges Filmehepaar, welches repräsentativ für den skrupellosen Wirtschaftsliberalismus steht. Zwar schwappt Susanne Bierhofs dramatische Romanverfilmung in einigen Liebesszenen, die von Beginn an mit der Romantik-Karte ausgespielt werden, nur knapp am Kitsch vorbei, was jedoch durch die Glanzleistung der beiden Hauptdarsteller sowie die großartige Besetzung der Nebenrollen (unter anderem Rhys Ifans und Toby Jones) und die wahnsinnigen Kulissen vor den Smoky Mountains wieder wettgemacht wird.

Steigern Sie Ihre Vorfreude auf den Film „Serena“ mit einem Blick in unseren Exklusiv-Clip und klicken Sie sich in unserer Fotoshow durch Szenenbilder.

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