Sexy oder skandalös? Wann ist weniger nicht mehr?

am 25.03.2013 um 17:34 Uhr

Wir lieben unsere Stars und Sternchen und viele von denen lieben sich und ihren Körper ganz besonders. An sich ein schöner Umstand, der jedoch des Öfteren dazu führt, dass einige Damen – ob auf der Bühne oder auf dem Roten Teppich – mehr zeigen, als unbedingt nötig.

Die Rede ist hier allerdings nicht von unfreiwilligen Nippel- oder Popo-Blitzern, sondern schlicht und einfach von Outfit-Entscheidungen, die das Motto „I’m sexy and I know it“ ein wenig zu ernst genommen haben.

Wiederholungstäter: Stolperfalle Bühnenoutfit

Es ist ja irgendwie verständlich, dass gerade Bühnenoutfits das gewisse Etwas haben und dem Zuschauer den Atem stocken lassen sollen. Doch ist es wirklich noch sexy, wenn sich Rihanna und Co. in Textilfetzen über die Bühne räkeln, die gerade noch genug verhüllen und leider auch ein wenig an einen Besuch im Stripclub erinnern? Eine unüberlegte Bewegung und ein unvorhergesehenes Verrutschen des Stoffes und schon fangen die Kameras etwas ein, was lieber in den eigenen vier Star-Wänden geblieben wäre. Wie zum Beispiel bei einem Auftritt von Miley Cyrus bei den MTV Music Awards im Jahre 2010: Ihr weißer Body hatte an der intimsten Stelle ihres Körpers leider nicht ausreichend Stoff, um beim ekstatischen Tanz noch alles verhüllen zu können.

Red-Carpet-Look: Heiß oder skandalös?

Eigentlich kann uns ja nichts mehr wirklich schocken und sie sind ja in der Regel auch schön anzusehen – tiefe Dekolletés vorne oder am Rücken, hohe Beinschlitze, aufregende Cut-Outs oder raffinierte Spitzenroben. Viel Haut zu zeigen, kann – richtig eingesetzt – extrem sexy und trotzdem elegant sein. Trotzdem schaffen es einige Damen, Kleider zu wählen, die das Motto „Weniger ist mehr“ auf die Spitze treiben und nicht mehr heiß, sondern skandalös sind. Bestes Beispiel aus der Vergangenheit ist wohl das legendäre, weiße „Kleid“ von Toni Braxton, das sie bei den Grammy Awards im Jahre 2001 trug. Ein Hauch von Nichts wäre hier noch eine Untertreibung.

Aber auch die sonst so stilsichere Hilary Swank griff bei der Vanity Fair Oscar-Party im Jahre 2010 eher daneben: Ihr schwarzes Kleid von Armani Privé war nicht nur bis zum Bauchnabel ausgeschnitten, sondern auch das Rückenteil wirkte durch seine Offenheit und die klobigen schwarzen Stoffstreifen irgendwie zu ordinär.

Welche Damen bei ihren Outfits noch zu tief in die „Weniger ist mehr“-Kiste gegriffen haben, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

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