Wir lüften das Geheimnis um die ominöse Shea-Butter

am 21.07.2013 um 15:00 Uhr

Ihre Haut ist trocken, die Lippen rissig und die Haare strohig? Kein Problem. Neben diversen Feuchtigkeitscremes, Body Lotions, Conditionern und Co. sollten Sie vielleicht auch mal dieses Wundermittel ausprobieren: Shea-Butter findet man inzwischen in zahlreichen Beauty-Produkten. Falls Sie sich schon immer mal gefragt haben, was es mit dieser kleinen Zutat eigentlich auf sich hat, hier bekommen Sie alle Antworten!

Phrasen wie „Mit reichhaltiger Shea-Butter“ oder „Verwöhnen Sie sich mit wohltuender Shea-Butter“ sind inzwischen aus der TV-Werbung nicht mehr wegzudenken. So werden zahlreiche Produkte angeboten, die die ominöse Shea-Butter beinhalten und dabei fragt frau sich doch jedes Mal: Was hat es eigentlich damit auf sich?

Wie entsteht Shea-Butter?

Shea-Butter ist ein Produkt, das aus der Kariténuss gewonnen wird. Diese wachsen an einem Karitébaum, auch Sheanussbaum genannt, und befinden sich ausschließlich in den Savannen von Afrika. Unter tropischer Hitze bilden sich die kleinen, grünen Früchte, deren Samen gewaschen, zerstampft und dann gekocht werden. Bei diesem Prozess wird das Shea-Öl an die Wasseroberfläche geschwemmt und das kann dann abgeschöpft und zu Butter verarbeitet werden.

Wie wird Shea-Butter verwendet?

Shea-Butter riecht stark nach Schokolade, Butter, Erde und Nüssen und wird in Ausnahmen sogar als Ersatz für Kakaobutter bei der Herstellung von Schokolade verwendet. Für den Export und damit auch für die Verwendung in der Beauty-Industrie wird die Shea-Butter aber meist raffiniert, wobei ihre hellgelbe Farbe und der Geruch verlorengehen. Herauskommt eine zähe, weiße Masse, deren sonstige, positive Eigenschaften aber größtenteils erhalten bleiben. Deswegen wird der wohltuende Stoff auch meist als Zusatz verwendet und kommt Hand in Hand mit Vanille, Rose oder Schokolade daher. Die reine Butter ist recht teuer und wird selten in Europa verwendet. Besonderer Vorteil: Shea-Butter ist in ihrem reinen Zustand vier Jahre haltbar und braucht keine zusätzlichen Konservierungsstoffe. Zu finden ist sie in Körperlotionen, Body Scrubs, Shampoos, Lippenbalsams und vielem mehr.

Aber was macht die Shea-Butter nun so pflegend für Haut und Haare?

Neben wertvollen Fettsäuren pflegt die Shea-Butter auch durch Phytosterolen, die die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen. Ihre rückfettenden und beruhigenden Eigenschaften machen Haut und Haare geschmeidig. Shea-Butter glättet, gibt Elastizität und ist so zum Teil sogar ein Helferlein für Ihr Anti-Aging-Programm. Ihre gute Verträglichkeit macht sie zu einem idealen Begleiter für jeden Tag, jede Region des Körpers und jede Art von Mensch, auch wenn Sie sonst eher anfällig auf chemisch behandelte Beauty-Produkte reagieren.

Wofür kann Shea-Butter verwendet werden?

Generell machen Produkte mit Shea-Butter Ihre Haut weicher und die Haare glänzender, doch auch bei auftretenden Problemen oder für Anti-Aging ist Shea-Butter eine Geheimwaffe. Besonders gut wirkt sie an Körperstellen, an denen die Haut sehr dünn ist wie im Gesicht, am Hals und Dekolleté. Auch Handcremes mit Shea-Butter helfen, sogar nach starker Beanspruchung wie z.B. Umgang mit chemischen Reinigungslotionen. Im Winter eignet sie sich hervorragend für schuppende Stellen wie die Ellenbogen und die Knie. Rissige Partien an Ihren Füßen werden ebenso verringert wie Schwangerschaftsstreifen.

In unserer umfangreichen Fotoshow stellen wir Ihnen verschiedene Produkte mit der Geheimzutat Shea-Butter vor. Lassen Sie sich von uns überzeugen.

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