Smoothies: Tipps, Tricks und leckere Rezepte für zu Hause

am 14.03.2013 um 15:05 Uhr

Fünf Portionen Obst am Tag. Seien wir doch mal ehrlich, das schafft doch keiner von uns. Und da die Industrie uns immer einen Schritt voraus zu sein scheint, gibt es praktische Smoothies für unterwegs, die den Vitaminkick versprechen und zudem auch noch gut schmecken. Für unsere Gesundheit! Was steckt aber wirklich hinter dem Trendgetränk? Und wie kann man sich die teuren Säfte selbst zu Hause machen? Wir haben die Antworten!

Smoothie, laut Duden ein kaltes Mixgetränk aus Obst und Milchprodukten, laut der zahlreichen Angebote im Supermarkt der tägliche Vitaminkick, laut Ernährungsexperten eine Zucker- und Kalorienfalle. Was ist wirklich dran an dem neuen Trendgetränk? Wir klären auf!

Die Vitamine

Ja, es stimmt. Smoothies sind tatsächlich ein ungeheurer Vitaminlieferant, so bestehen sie größtenteils aus Obst und Gemüse und nur zum Teil aus zusätzlichem Wasser, Obstsäften oder Joghurt. Besonders grüne Smoothies werden immer beliebter. Dafür werden neben „matschigem Obst“ wie zum Beispiel der Banane all die Blätterreste, die man sonst wegschmeißt, mit in dem Getränk verarbeitet: Karottengrün, Wildkräuter wie Löwenzahn oder die Blätter vom Kohl.

Klingt unschlagbar gesund. Aber sind sie es auch? So einfach kann man das doch nicht sagen, so haben die Smoothies aus dem Supermarkt einen sehr hohen Zucker- und Säuregehalt, vor dem vor allem die Zahnärzte bei täglichem Genuss warnen. Ein Glas hat dabei mehr Kalorien als dieselbe Menge Cola. Hinzukommt, dass Supermarkt-Smoothies meist durch ihre Farbe attraktiver wirken wollen. Neben der Zugabe von Farbstoffen werden die kleinen Power-Drinks dann in lichtdurchlässige Flaschen abgefüllt, die weniger Vitamine enthalten.

Wer aber doch Lust hat auf die leckeren Wachmacher und seinem Immunsystem etwas Gutes tun will, der macht sich die Smoothies einfach selbst. Dann wissen Sie genau, was alles darin verarbeitet ist und Sie haben auch die Kontrolle über Zusatzstoffe und Zucker. Und dabei gilt: Erlaubt ist, was schmeckt.

Der Mixer

Wichtig dabei ist nur das richtige Handwerkszeug. Sollten Sie sich öfter mal einen Smoothie zubereiten wollen, lohnt sich die Investition in einen guten und auch nicht ganz so preiswerten Mixer. Die Zutaten mit einem Stabmixer zu pürieren, wird eher weniger empfohlen, die Wattleistung der Geräte ist einfach zu gering. Achten Sie beim Kauf Ihres Standmixers auf ein hohes Fassungsvermögen und eine hohe Wattzahl, damit auch alle kleinen Knollen, Kerne und Schalen gut zerkleinert werden können. Zu empfehlen sind Geräte ab 80 Euro.

Die Zutaten

Generell heißt es: Alles kann, nichts muss. Als Grundlage für die Smoothies nimmt man meist „matschiges Obst“ wie Bananen, Beeren, auch Apfel. Gern verwendet werden auch Mangos, Kiwi, Aprikose und Pfirsich. Zur Verfeinerung dienen dann auch Mandeln, Ahornsirup, Birnen und generell alles, was die Obstschale sonst noch hergibt. Hier und da ein Spritzer Zitrone und vielleicht etwas Minze. Aber auch das Gemüseregal darf im Supermarkt geplündert werden. Mit etwas Wasser kann man die dickeren, grünen Smoothies gern verdünnen, bei den Frucht-Smoothies sind da eher Obstsäfte eine gute Wahl. Mit ein paar Esslöffeln Joghurt kann man sich auch schnell einen leckeren Shake mixen.

Die Rezepte

Schmeißen Sie zusammen, was noch da ist. Oder probieren Sie eines unserer leckeren Rezepte aus und lassen sich für Ihre Eigenkreationen inspirieren. Für einen leckeren Beerencocktail pürieren Sie ganz einfach eine tiefgefrorene Beerenmischung oder im Sommer auch frisches Obst, fügen Sie etwas Ahornsirup und pro Glas drei Esslöffel Joghurt hinzu und – als ganz spannendes Highlight zum Frühstück – je nach Geschmack ein bis drei Esslöffel Müsli. Für einen grünen Smoothie vermengen Sie ein Bund Petersilie und 100 Gramm Feldsalat mit einem Apfel und einer Birne. Etwas Wasser dazu und schon können Sie gestärkt in den Tag starten. Denn – und das steht fest – die selbstgemachten Smoothies sind wie ein Tritt in den Hintern. Also liebe Damen, volle Kraft voraus.

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