Haartrend

Neuer Haar-Trend: Von Ombré zu Sombré!

am 08.07.2014 um 15:06 Uhr

Ombré Hair, ein Haartrend, der einen ähnlichen Mega-Hype wie einst blonde Strähnchen in den 90ern, auslöste. Helle Spitzen, dunkler Ansatz – kaum eine Fashionista ist diesem Haartrend nicht verfallen. Ein Unterschied von vier bis sechs Farbnuancen, der sich zwischen Haaransatz und Spitzen bemerkbar macht. Schick – keine Frage, allerdings hält sich der Trend nunmehr seit fast drei Jahren. Ist Ombré wirklich noch in? Ja, allerdings wird der harte Ombré vom zarten Sombré abgelöst. „Zurück zur Natürlichkeit“ lautet die Devise beim neuen Sombré-Trend, der einen sanften Übergang zwischen den Haartönen verspricht. Sarah Jessica Parker, Jessica Biel und Elizabeth Olsen schwören auf den neuen Look.

Elizabeth Olsen tut es, Lily Aldridge und Jessica Biel auch und Stilikone Sarah Jessica Parker trägt es auf ganz besonders tolle Weise: Sie alle hübschen ihr Haupt mit Sombré-Färbungen auf. Sombré, das neue Zauberwort der Haartrends. Ombré kennt man und Ombré sieht man auch nach wie vor bei einer Vielzahl der fashionbegeisterten Damen, allerdings gibt es nun eine noch trendigere Variante der Zwei-Nuancen-Färbetechnik.

Bye bye, pinke Spitzen

Echte Verehrerinnen des Duo-Colour-Trends entschieden sich einst sogar für die Dip-Dye-Variante, bei denen die natürlichen Haare augenscheinlich in einen Farbtopf getunkt wurden und die Spitzen somit eine auffällige Farbe wie etwa Pink, Blau oder Grün erhielten, anstatt ihr Haar mit Ombré zu verschönern. Damit soll nun Schluss sein, denn jetzt kommt der Sombré-Look. Das bedeutet, keine harten Übergänge mehr, sondern der beliebte Schritt zurück zur Natürlichkeit. Ombré Hair ist keineswegs neu und trotzdem scheint der Trend nicht abzulaufen. Auch die neue Färbetechnik gehört zum Ombré-Stil. Ombré, nur softer – Sombré eben! Unter Sombré Hair (Soft Ombré) versteht man auch genau das, wofür der Name steht: Einen weichen Übergang zwischen zwei Farbnuancen.

Sombre wirklich nur softer Ombre?

Der Coup des neuen Färbetrends sind die ganz natürlichen und weichen Übergänge von dunklen zu hellen Farbtönen. Dieser sanfte Verlauf der Farben betont jeden Haarschnitt und setzt farbliche Akzente im zurückhaltenden Stufen-Cut. Die Haare wirken gestylt und der gesamte Look wird mit einer ganz natürlichen Farbgebung aufgepeppt. Harte Kanten, wie man sie vom Ombré-Stil kennt, gibt es beim Sombré-Look nicht mehr.

Färben besser nur beim Profi

Die Färbeprozedur ist bei Ombré und Sombré die gleiche, nur dass die Haare eben bei letzterem feiner abgeteilt und mit dezenteren Nuancen behandelt werden, um den Übergang besonders weich und natürlich ausfallen zu lassen. Doch eben die Natürlichkeit ist es, was sich bei einer derartigen Aufhellung von vier bis sechs Nuancen durchaus schwierig gestalten kann. Vor allem der Sombré-Trend sollte daher nur vom Profi am Haar durchgeführt werden. War der Ombré-Look mit passenden Kämmchen und dem nötigen Fingerspitzengefühl noch einfach Zuhause nachzumachen, gestaltet sich das Ganze bei der Sombré-Färbung als Herausforderung. Wer denkt, der Friseur ist nicht nötig, der wird dann wohl doch wieder beim Ombré landen. Denn vor allem mit dezenten Farbhighlights und gekonnten Flecht- und Webtechniken können die Übergänge zwischen dunkel zu hell vom Profi besonders natürlich gefärbt werden.

Blond, Braun, Rot, Schwarz

Generell eignet sich die Färbetechnik für jedermann. Aber vor allem bei Blondinen und Brünetten lassen sich die natürlichen Übergänge schaffen. Das heißt allerdings nicht, dass nicht auch Rotschöpfe auf ihre Kosten kommen. Bei rotem Haar wirkt der Trend am natürlichsten, da nur ganz leicht aufgehellt wird. Weniger sinnvoll sind Sombré-Hair bei sehr dunklen, schwarzen Haaren, da ein weicher Übergang in diesem Falle kaum machbar ist. Sombré ist vor allem für all diejenigen gemacht, die sich zum ersten Mal ihre Haare färben oder eben eine neue Haarfarbe ausprobieren möchten. Mit der dezenten Aufhellung kann man den gesamten Kopf nach und nach um einige Nuancen erblonden lassen. Wie auch bei Sarah Jessica Parker wirkt der Look mit einigen Farbhighlights in den Längen noch besser und eignet sich somit bestens zum Aufhellen der Haarfarbe. Idealerweise sucht man sich ein Stilvorbild, welches dem Friseur als Vorlage dienen kann, um so zu erklären, wo die Färbung beginnen und wie hell sie werden soll. Auch Fotos von anderen Kundinnen mit dem neuen Stil können helfen, um herauszufinden, ob der Stylist bereits Erfahrungen mit dem neuen Trend hat oder man sich doch lieber einen anderen suchen sollte.

Die Pflege der empfindlichen Farbhighlights

Der neue Look macht sich selbstverständlich bei einer langen Mähne besonders schön. Geglättet oder voluminös mit Heißwicklern à la Blake Lively gestylt, verleiht der Trend Ihrer Haarpracht mit natürlichen Akzenten mehr Glanz und Fülle. Auch Flechtfrisuren sehen mit Sombré-Färbung noch schöner aus, da dem geflochtenen Kunstwerk so noch mehr Aufmerksamkeit und Detail zu Gute kommt. Egal, für welche Frisur Sie sich entscheiden mögen, wichtig ist, dass die Haare und deren aufwendige Farbe glänzen und gesund schimmern. Ein Glätteisen kann aus stumpfen Haaren schnell eine glatte Mähne zaubern, damit der Schein allerdings nicht trügt, ist es wichtig, das Haar erst zu glätten, wenn es wirklich trocken ist. Auch beim Föhnen sollten Sie darauf achten, die Düse niemals zu nah an das Haar zu halten, anderenfalls würden die feuchten Haare förmlich kochen. Wird das Haar dann noch mit Naturborsten gekämmt, erhält es einen seidigen Glanz, der mit einem leichten Glanzbooster (Spray für feines Haar, Serum für volles Haar) perfekt komplettiert wird und bis zur nächsten Haarwäsche seinen Schimmer behält.

Lassen Sie sich von den tollen Sombré-Beispielen in unserer Fotoshow inspirieren.

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