Kurzwahl 112: „Alarmstufe Rot – ein Brand am Strand!”

am 08.06.2013 um 11:02 Uhr

Die Temperaturen klettern nach oben und die Outfits werden wieder freizügiger. Da kann es schnell passieren, dass die Haut nach einem ausgiebigen Sonnenbad gerötet und gereizt ist. Erfahren Sie, welche Methoden, getreu dem Motto „Wasser marsch“, für echte Abkühlung und Erholung sorgen.

Damit aus dem Sonnenbad kein Sonnenbrand wird, muss die Haut in erster Linie natürlich richtig geschützt werden. Wenn dennoch Rötungen entstehen, gilt es, die empfindlichen Hautpartien nachträglich zu reparieren und zu regenerieren. Wenn Sie während des Sonnenbads merken, dass die Haut anfängt zu brennen, heißt es, schnell aus der Sonne zu kommen, ein schattiges Plätzchen aufzusuchen und die Haut zu kühlen – am besten mindestens eine Stunde lang mit kalten, wassergetränkten Tüchern oder Eiswürfeln. Wenn diese warm werden, unbedingt die Umschläge wechseln. Auch eine kühle Dusche kann für Linderung sorgen. Meiden Sie in jeden Fall die Sonne noch für einige Tage, bis die Rötungen zurückgegangen sind, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Allerdings gibt es auch andere Methoden. So beweisen sich Omis Hausmittelchen als besonders effektiv. Denn wer bei einem Sonnenbrand grad keine passende kosmetische Creme oder Tinktur parat hat, hat vielleicht das ein oder andere Lebensmittel zur Hand.

Das fruchtet!

Salatgurkenscheiben mildern die Schmerzen. Einfach frisch aufschneiden oder als Saft auf die gereizten Stellen legen. Auch Scheiben von rohen Kartoffeln können helfen oder kalter Quark, der auf ein Tuch gegeben und als Wickel wahre Wunder bewirkt. Denn er heilt die Entzündung und seine Milchsäure stärkt er den Säureschutzmantel der Haut. Apfelessig enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und andere Substanzen, die die gestresste Haut in diesem Moment beruhigen. Für die richtige Mischung einen Teil Apfelessig und zwei Teile Wasser in eine Sprühflasche füllen und die Haut mehrmals täglich damit besprühen. Und auch Tomaten gelten als kleine Helferlein gegen Sonnenbrand. Manche schwören auf frischen Ketchup, mit dem die schmerzenden Hautstellen eingerieben werden.

Tea Time

Dass schwarzer und grüner Tee wahre Beauty-Wunder sind, wissen wir schon längst. Aber auch in Sachen Sonnenbrand ist dieses Team einfach unschlagbar: Beide enthalten Gerbstoffe, die durch eine Veränderung der hauteigenen Eiweiße bewirken, dass die feinen Nerven an der Hautoberfläche unempfindlicher werden, so lässt der Schmerz rasch nach. Am besten ein Küchentuch mit dem abgekühlten (!) Tee tränken und auf die juckenden Hautstellen legen. Das regelmäßige Trinken beider Teearten beugt übrigens vor und schützt die Haut zukünftig vor UV-Strahlen.

Im Chemie-Unterricht aufgepasst?

Dann haben Sie jetzt gute Karten. Denn bei starkem Sonnenbrand kann man auch Backnatron in Wasser auflösen und ein T-Shirt in der Flüssigkeit tränken. Übergezogen kühlt es nicht nur angenehm, das Natriumhydrogencarbonat hat zudem eine schmerzlindernde und abschwellende Wirkung und vermindert den Juckreiz.

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