Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Darauf sollten Sie achten!

am 19.04.2013 um 10:21 Uhr

Es wird Sommer! Liebe Damen, Sie werden es kaum glauben, aber die Temperaturen haben tatsächlich die 25-Grad-Marke erreicht, da bleibt uns nur noch eins übrig: eine Decke, die Sonnenbrille, den Freund oder die beste Freundin schnappen und ab ans Wasser. Doch mit der Sonne und den steigenden Temperaturen kommt auch die Sonnenbrand-Gefahr und mit ihr die Zeit des Cremens und Einölens. Sonnenmilch oder doch Sonnenöl? Wir verraten, worauf Sie achten müssen.

Der Sommer kommt und ist ein wahres Wunder nach dem langen Winter. Langsam hatten wir schon nicht mehr daran geglaubt. Doch mit dem Sommer und der Sonne kommt eben auch die böse UVA- und UVB-Strahlung, die unserer Haut arg zu schaffen macht und Sonnenbrand auslösen kann. Zu dick einschmieren mit Sonnenmilch und Co. wollen Sie sich aber auch nicht, da ein gepflegter, bronzener Teint in den Wonnemonaten einfach dazugehört? Lieber Sonnenmilch oder Sonnenöl? Wir verraten Ihnen mithilfe einer Checkliste, worauf Sie achten sollten.

Lotion oder Spray?

Wenn es um Sonnenschutz geht, hat man so viel Auswahl wie bei Gewürzen auf einem indischen Wochenmarkt. Da den Überblick zu behalten, ist nicht einfach, deswegen entscheiden Sie sich schon vorher, ob Sie eher zu einer Lotion oder einem Spray tendieren. Weitreichende Unterschiede für das Resultat gibt es nicht. „Die Qualitätsunterschiede zwischen den Herstellern sind größer als zwischen den Arten“, erklärte der Kölner Dermatologe Johannes Gutwald gegenüber t-online.de.

Beim Einsprühen geht allerdings auch einiges an Sprühlotion verloren, die unweigerlich über den Arm oder das Bein hinausgesprayt wird. Auf der anderen Seite wird beim Spray alles schön gleichmäßig verteilt und langes Eincremen fällt automatisch weg. Im Prinzip richtet es sich ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben, ob Sie sich für einen Spray oder eine Lotion entscheiden. Achten Sie beim Spray nur darauf, dass die Schicht nicht zu dünn wird, sondern ausreichend Schutz vorhanden ist.

Sonnenöl

Sonnenöl hat in der Regel einen geringeren Lichtschutzfaktor als Sonnencremes. Doch seit ein paar Jahren hat sich auch das drastisch geändert. So haben die Firmen erkannt, dass auch Öle mit LSF 20 und 30 reißenden Absatz finden. Generell sind Sonnenöle gut für schon leicht gebräunte und nicht empfindliche Haut. Die Öle lassen sich leicht auftragen, ziehen schnell ein und verleihen dem Körper außerdem einen schimmernden Gold-Glanz, der vor allem am Strand ein besonderer Eyecatcher ist. Achtung allerdings bei zu hellen Materialien, denn es herrscht Abfärb-Gefahr für Ihre Kleidung.

Sonnenöl schützt Ihre Haut vor UVA- und UVB-Strahlen, trotzdem werden Sie dezent gebräunt. Für alle dunklen Hauttypen eine gute Wahl, aber zu lange sollten Sie sich nicht nur auf das Öl verlassen, da trotz des Einölens eine Sonnenbrand-Gefahr besteht. Für Pigmenthascher top, für sensible Hauttypen flop.

Sonnenmilch

Im Urlaub sollten Sie gezielt Sonnencremes oder Sonnenmilch – diese hat eine etwas dickflüssigere Konsistenz – ab einem Lichtschutzfaktor (LSF oder SPF) von 20 einsetzen. Wenn Sie am Strand gemütlich sonnenbaden wollen, sollte Ihr Griff im Drogeriemarkt-Regal eher in Richtung Produkte mit LSF 40 oder 50 gehen.

Doch auch bei einem Spaziergang durch die Stadt oder dem Kaffee in der Strandbar sollte Vorsicht gelten. Denn obwohl Sie sich dort nicht im Urlaub befinden und auch „nur“ in Deutschland Sonne tanken, kann das teilweise schon zu schmerzhaften Verbrennungen führen. Dafür eignen sich Cremes mit LSF 10 bis 20. Sonnenschutz mit weniger LSF aufzutragen, empfehlen wir nicht.

BB Cremes sind ebenfalls mit LSF, meist 15, erhältlich und im Sommer eine gute Wahl. Der Alleskönner beinhaltet sowohl Feuchtigkeitspflege als auch Make-up und teilweise eben auch Sonnenschutz. Vorsicht nur im Winter: Da ist es für die Haut eher schädlich, wenn Sie täglich Sonnencreme auftragen, da sollten Sie dann auf einen normale BB Cream umsteigen.

Tipp: Auch bei wasserabweisenden Cremes empfehlen wir das regelmäßige Nachcremen nach dem Schwimmen im Meer. Bei Sonnenschutz können Sie nicht vorsichtig genug sein.

Sun Blocker

Weithin gilt die Annahme, dass Lotionen mit LSF 50 oder 50+ Sun Blocker sind, doch wissenschaftlich betrachtet können die verschiedenen Produkte jeweils nie ganz 100 Prozent schützen. Der Begriff „Sun Blocker“ wird daher auch weitestgehend nicht mehr benutzt. Verlassen Sie sich nicht nur auf die Creme, sondern schützen Sie sich allumfassend – Ihre Haut wird es Ihnen danken!

After Sun

Sollten Sie nach einem langen Tag an der Sonne wieder zu Hause ankommen, dann nutzen Sie am besten eine After-Sun-Lotion. Diese helfen der Haut Feuchtigkeit zurückzugeben und sie zu kühlen. Bei ein paar Minuten zu viel Sonne schaffen es die After-Sun-Präparate auch, die Haut zu beruhigen und wirken reizlindernd. Außerdem geben sie wichtige Antioxidantien an Ihre Haut ab, die die beim Sonnenbad gebildeten, freien Radikale binden. After Sun ist also ein Muss!

Langfristiger Schutz

Bei all den wohlriechenden und hilfreichen Produkten verliert man aber leicht die Gefahr aus den Augen. Generell sollte gelten: Schützen Sie sich vor der Sonne, vor allem wenn Sie im Urlaub in südlichere Gefilde fahren, in denen die Sonneneinstrahlung stärker ist, mit weiten, fließende Stoffen, Sonnenhüten, Sonnenbrille und viel Schatten. Die Cremes stellen dabei eigentlich nur einen zusätzlichen Schutzfaktor dar. So beugen Sie unschönem Sonnenbrand, schmerzhaften Hitzepusteln und Blasenbildung, Juckreiz, Sonnenstich, vorzeitiger Hautalterung, sowie im schlimmsten Fall Hautkrebs vor und können die Sonne ausreichend genießen.

Kommentare