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Reiseziele: Tolle Städtetrips im Frühling

am 22.04.2014 um 17:49 Uhr

Der Frühling zeigt sich hierzulande noch etwas wechselhaft. Ein Grund mehr, einfach einmal wegzufahren: Planen Sie einen Kurzurlaub in aufregende Metropolen wie Istanbul, Tel Aviv oder Wien. Was man dort alles erleben kann, welche einheimischen Snacks Sie probieren sollten und wo Sie unterkommen können, erfahren Sie hier und in unserer Bildergalerie.

Wer dringend einen Tapetenwechsel benötigt, sollte jetzt eine Last-Minute-Reise in eine Weltstadt buchen. Lassen Sie sich von unseren Reisezielen inspirieren und erfahren Sie in unseren Steckbriefen alles, was Sie wissen sollten.

Istanbul: Abenteuer Großstadt

Kaum eine andere Stadt hat so viele Facetten wie die türkische Metropole Istanbul. Mit rund 14 Millionen Einwohnern zählt diese Stadt, die sich über zwei Kontinente erstreckt, zu den bevölkerungsreichsten der Welt. Eindrucksvolle Moscheen, lebendige Basare, atemberaubende Architektur und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten: Hier erleben Sie all das, was Sie vermutlich nie erwartet hätten.

Für wen ist diese Stadt: Für eine Reisegruppe von maximal vier Personen. Andernfalls findet man bei einer Stadt, die so viel zu bieten hat und schnell unübersichtlich werden kann, wahrscheinlich nie einen gemeinsamen Nenner und der Streit ist vorprogrammiert.

Hier übernachten: Zum Beispiel im The Witt Istanbul Hotel im angesagten Szeneviertel Cihangir, das oft mit New Yorks Meatpacking District verglichen wird. Hier tummeln sich hippe, kreative Einheimische und das Viertel begeistert mit seinem exotischen Boho-Flair. Das Hotel selbst hat schon so manch einen Design Award gewonnen und ist vom Interieur sehr modern gehalten: Lässige Lounge-Möbel, viel Marmor und gebürsteter Stahl treffen auf warme Holzelemente und florale Tapeten. Zimmerpreis pro Nacht: Etwa 300 Euro. Adresse: Defterdar Yokusu 26, 34433 Cihangir, Istanbul.

Unbedingt sehen: Den Grand Bazaar in Fatih, den prunkvollen Palast Dolmabahçe Sarayi am Bosporus-Ufer und die Blaue Moschee in Sultanahmet. Wer sich für zeitgenössische Kunst von türkischen und internationalen Künstlern interessiert, sollte sich das Museum Istanbul Modern und die Salt Gallery ansehen.

Unbedingt machen: Eine Bootsfahrt auf dem Bosporus entlang der europäischen und der asiatischen Küste. Hier können Sie auf dem Sonnendeck relaxen und sich die Stadt vom Wasser aus ansehen. Tickets bekommen Sie bei einzelnen Verkäufern auf dem Platz rund um die Hagia Sophia. In diesem Fall lohnt es sich zu handeln, denn die Preise variieren sehr.

Unbedingt essen: Wer landestypische Snacks probieren möchte, kauft in den Bäckereien warme Sesamkringel, auf dem Markt frisch gepressten Granatapfelsaft und natürlich Dürüm Kebab, der sich übrigens von seinem Pendant hier zu Lande unterscheidet, aber wir wollen Ihnen nicht zu viel verraten. Gegrillten Fisch im Brot mit Blick auf den Bosporus können Sie auf dem Fischmarkt vor der Galata-Brücke auf der europäischen Seite testen. Vorzügliche Mezze, also orientalische Vorspeisen, soll es außerdem im charmanten Restaurant Nakka im Stadtteil Beyoglu geben.

Tel Aviv: Gegensätze ziehen sich an

Nur 40 Autominuten von Jerusalem entfernt, liegt das multikulturelle und junge Tel Aviv. Warum es als das neue New York gilt? Weil hier einfach so viel passiert: Die Stadt, direkt am Mittelmeer, schläft nie, besitzt eine international angesagte Kunst- und Modeszene, ist immer einen Schritt voraus, hat ein wildes Nachtleben und ein malerisches Hafenviertel mit wunderschönem Sandstrand. Hier begegnen sich Gegensätze jeglicher Art: Doch am Ende fügt sich alles zusammen.

Für wen ist diese Stadt: Für Paare, die sich nie entscheiden können und streiten, ob es lieber ein Strandurlaub oder doch ein Citytrip werden soll. Dieses Problem wird ganz einfach gelöst: Denn Tel Aviv verbindet beides miteinander.

Hier übernachten: Zum Beispiel im Hotel David Intercontinental: Direkt am Strand gelegen, besitzt dieses Hotel einen großen Außenbereich, wo Sie entspannen und am Pool ein Sonnenbad genießen können. Die Zimmer mit Meerblick lassen zudem gar nicht vermuten, dass Sie sich inmitten einer großen Metropole befinden. Zimmerpreis pro Nacht: Etwa 180 Euro. Adresse: Kaufman Street 12, 61501 Tel Aviv.

Unbedingt sehen: Den Rothschild-Boulevard, mit über 4000 Häusern im Bauhausstil, den berühmten und traditionsreichen Carmel-Markt im Jemenitischen Viertel mit exotischem Obst und Gemüse und das Ben Gurion Haus Museum, wo das Leben des ersten israelischen Ministerpräsidenten gezeigt wird, der in Tel Aviv die Unabhängigkeit des Landes ausrief.

Unbedingt machen: Einen Ausflug in die Dizengoff Street. Im nördlichen Teil der Straße gibt es Boutiquen mit israelischer Designermode, die zu Hause in Deutschland bestimmt keiner hat.

Unbedingt essen: Auch hier stehen einheimische Snacks an oberster Stelle und gehören einfach dazu: Falafel, Sesampaste und Humus von den zahlreichen Imbissbuden am Markt muss man probiert haben. Das Restaurant Dr. Shakshuka in Jaffas-Altstadt bietet zudem eine traditionell koschere und libysche Küche mit Speisen an, die Sie bestimmt noch nicht kennen.

Wien: Historische Zeitreise

Eine Reise nach Wien bedeutet vor allem eines: Kultur pur! Ob nun die barocke Architektur in malerischen Kulissen, ein Besuch in der Staatsoper oder eine Kutschenfahrt über das holprige Altstadtpflaster: Jede Unternehmung hat hier einen traditionellen Ursprung. So kann man in diesen Tagen jede Menge dazu lernen und selbst der umfangreiche Stadtführer weiß bestimmt noch nicht alles.

Für wen ist diese Stadt: Junge Familien, Paare oder Freunde, die Lust haben, jeden Winkel einer Stadt kennenzulernen und selbst zu entdecken.

Hier übernachten: Zum Beispiel in dem 25hours Hotel am Museumsquartier. Die Hotelkette steht für ausgefallene Übernachtungskonzepte und machte in Wien aus einem alten Studentenheim ein extravagantes Designhotel. Das gesamte Hotel steht unter dem Motto Zirkus. So sind die Zimmer mit witzigen, bunten Requisiten versehen, die teilweise aus der Blütezeit des Varietés, Anfang des 20. Jahrhunderts, stammen. Zimmerpreis pro Nacht: Etwa 120 Euro. Adresse: Lerchenfelder Straße 1-3, 1070 Wien.

Unbedingt sehen: Den Wiener Zentralfriedhof, der größte Friedhof der Stadt mit zahlreichen Ehrengräbern, die an bekannte Personen des öffentlichen Lebens erinnern, das Museumsquartier mit Leopold Museum, Architekturzentrum Wien und dem Tanzquartier Wien, eines der vielen Kaffeehäuser, die Donauinsel, den Tiergarten Schönbrunn und das Palmenhaus.

Unbedingt machen: Eine Fahrt mit dem Riesenrad. Das zur Feier des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef I. 1897 errichtete Riesenrad erlaubt am höchsten Punkt von 65 Metern einen Überblick über die ganze Stadt und Sehenswürdigkeiten wie dem Wiener Rathaus, dem Stephansdom und dem Kahlenberg.

Unbedingt essen: Über den Naschmarkt schlendern und schlemmen, natürlich eine obligatorische Sachertorte essen oder ganz traditionell die österreichische Küche mit Schnitzel und Co. genießen. Zum Beispiel im Skopik und Lohn in der Leopoldgasse 17, 1020 Wien.

Entdecken Sie in unserer Fotoshow spannende Reiseziele und machen Sie einen Städtetrip im Frühling.

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