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Trendradar: Aus Statementkette wird Statementgürtel

am 16.10.2014 um 16:15 Uhr

Statementketten kennen Sie noch, das sind diese riesigen Schmuckstücke, die um den Hals hängend Aussage genug sind und, wie ihr Name bereits verrät, für sich selbst sprechen, ein Outfit erst zu einem Look machen. Diese Ketten haben nun allerdings allmählich ausgedient, denn in Sachen Schmuck geht der Trend wieder hin zum Filigraneren. Ganz sollen die Statement-Accessoires im Herbst und Winter 2014 allerdings nicht von der Bildfläche verschwinden, denn nun machen sich Statementgürtel unter den Modeinteressierten beliebt. Den Gürtel trägt man jetzt nämlich lieber drüber als drunter. Wir verraten Ihnen hier und in unserer Fotoshow, wo wir den Trend erspäht haben und welche Gürtel sich als Statement-Piece eignen.

Berlin, New York, London, Mailand und Paris haben gesprochen. Die Fashion Weeks haben uns einmal mehr darüber Aufschluss gegeben, was im Herbst und Winter angesagt ist und was wir lieber im Kleiderschrank verstecken sollten. Ganz vorn mit dabei sind in dieser Saison Statementgürtel, gesehen bei Burberry Prorsum, Roksanda Ilincic, Maison Martin Margiela, Kenzo, Giorgio Armani und Hermès.

Statementgürtel ist nicht gleich Gürtel

Sollten Sie nun denken, ein Statementgürtel sei ein herkömmlicher Gürtel, etwas auffälliger gestaltet, der in den Schlaufen einer Jeans seinen Platz findet, tippen Sie nicht ganz richtig. Denn, was Statementgürtel ausmacht ist, dass sie den Look bestimmen. Kleider, Mäntel oder gar Daunenjacken sehen nämlich nur dank dieser Gürtel wirklich trendverdächtig aus. Waren es in den vergangenen Saisons noch Oversized-Jacken und -Mäntel, die lässig offen getragen wurden und durch einen kuscheligen Schal ihren besonderen Look erhielten, werden die Looks nun femininer. Mit Hommage an die 40er und 50er Jahre, in denen Christian Dior seinen Signature-Style mit taillierten Schnitten und Gürtel-Highlights prägte, werden die Jacken nun wieder geschlossen getragen und mit eleganten Statementgürteln getoppt – Gott sei Dank, dieser elendige Windzug konnte bei Minusgraden schon ganz schön kühl werden. Obwohl frau für die Schönheit zwar einiges in Kauf nimmt, ist mit den Zitterpartien nun Schluss.

Der richtige Gürtel für jeden Look

Besonders groß, breit oder auffällig müssen Statementgürtel nicht sein. Schon ein filigraner, schmaler Leder-Flechtgürtel reicht beispielsweise aus, um Ihrem Cardigan oder Cape einen anderen Look zu geben oder den Lagen-Style aus Bluse, Sweater und Mantel in Form zu bringen. Das Label Blugirl peppte zum Beispiel ein langes Kleid mit einem schmalen, braunen Taillengürtel für den Herbst auf, Giorgio Armani eine kurze Filzjacke und Burberry Prorsum einen coolen Herbst-Style mit Lederjacke.

Etwas breiter wurden die Gürtel bei Maison Martin Margiela, Sophie Albou oder Vivienne Westwood. Letztere akzentuierte sogar ein elegantes Satin-Abendkleid mit einem derben Ledergürtel. Denn auch der schicke Abendlook bleibt nicht vom Gürtel-Trend verschont. Roksandra Ilincic, Monique Lhuillier, Kaviar Gauche und Hermès zeigten ebenso glamouröse Outfits mit einem Highlight auf Taillenhöhe.

Die Stil-Mutigen greifen hingegen wirklich lieber zu breiten Modellen, die sie dann im Stilbruch beispielsweise über Daunenjacken schnallen, so wie es auch bei Kenzo zu sehen war. Dem Outfit wird damit nicht nur mehr Kontur und Weiblichkeit verliehen, sondern auch dem typischen Michelin-Frauchen-Look endgültig Lebewohl gesagt.

Wie  die Designer den Trend der Statementgürtel vormachen und wie Sie ihn ganz einfach stylen können, das zeigen wir Ihnen in unserer Bildergalerie.

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