Fashion Week Paris: Stella McCartney zeigt schräge Nachhaltigkeit

am 05.03.2013 um 14:46 Uhr

Nadelstreifen, Lila-Töne, Asymmetrie – drei Begriffe, die die neue Kollektion von Stella McCartney treffend zusammenfassen. Am Montag präsentierte sie im Rahmen der Fashion Week Paris im wunderbaren Palais Garnier Designs, die durch ihre Andersartigkeit bestachen.

Maskulin trifft Feminin, ist der Gedanke, der einem in den Kopf kommt, betrachtet man die aktuellen Entwürfe der Designerin. Ein Gedanke, den Stella McCartney backstage bestätigte: „Frauen haben eine maskuline Seite und wenn man diese anzapft, findet man eine vollkommen neue Seite an sich.“

30 Minuten Verspätung, dank Papa

Etwas, was Presse und Gäste gar nicht mögen, ist, wenn eine Fashion Show mit großer Verspätung beginnt. Denn der Zeitplan ist eng und eine Verspätung von mehreren Minuten kann mitunter bedeuten, dass man die nächste Show verpasst. Aber die Verspätung beim Defilee von Stella McCartney hatte einen ganz besonderen Grund und deswegen mag man ihr diesen Fehler gerne verzeihen: Ihr Papa und Beatles-Legende Paul McCartney war noch nicht da und ohne sein Beisein wollte die Designerin einfach nicht anfangen.

Schräge Nachhaltigkeit

Stella McCartney ist dafür bekannt, dass ihre Designs absolut vegan sind – also kein Leder, kein Pelz und zudem Materialen, die ökologisch einwandfrei sind. Trotzdem sind ihre Kollektionen immer wieder innovativ und alles andere als „Öko“. Ihre gerade präsentierte Kollektion zeigt sich mit kastenartigen Nadelstreifenanzügen, Strickkleidern mit wunderbaren, halb durchsichtigen Spitzendetails, sowie elegante schulterfreie Abendkleider in Weiß, Schwarz oder Fuchsia. Die Schnitte der Kleider waren voluminös, wadenlang und mit Volants versehen. Die Jacken verzückten durch ungerade geschnittene Säume und versetzte Revers.

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