Styling

Linienrichter: So tragen Sie Streifen passend zu jeder Figur

am 04.08.2014 um 18:01 Uhr

Streifen Sie alle Vorurteile ab, denn beim neusten Streifen-Trend geht es nicht nur um die gefürchteten Querstreifen, sondern um eine gestreifte Vielfältigkeit. Ob längs, quer, gezackt, minimalistisch oder in Kombination mit anderen Mustern. Nie war das gute alte Streifenmuster so vielfältig. Wir verraten Ihnen hier und in der Fotoshow, wie Sie und Ihre Figur gekonnt auf Streifzug gehen.

Es mag sein, dass das Ringelshirt zu den unverzichtbaren Klassikern im Kleiderschrank gehört. Aber nicht jede Frau wagt sich in die kleinen Querstreifen, denn dass diese mitunter auch unvorteilhaft auftragen können, ist ein bekanntes Fashion-Gesetz. Zum Glück lassen sich die Linien in alle Richtungen drehen und wenden.

Für eine schlanke Linie: Längsstreifen

Eigentlich ist es die logische Konsequenz: Wenn Querstreifen auftragen, dann müssten Längsstreifen uns doch dünner schummeln. Das tun Sie auch – zumindest strecken sie den Körper optisch. Vor allem, wenn Sie bei den Längsstreifen auf einen Allover-Look setzen. Im Trend sind Sie dabei vor allem mit Kombinationen aus Blazer und Hose oder Rock und Bluse, besonders im so genannten Pyjama-Stil mit fließenden Seidenstoffen. Gerade fürs Büro oder andere wichtige Anlässe lässt sich dieser klassische Trend neu interpretieren, da die jüngsten Streifen-Teile nicht nur in modischen Blockstreifen erscheinen, sondern auch in aufregenden Farbkombinationen. Ganz Mutige können hier auch gerne unterschiedliche Farben und Anordnungen miteinander kombinieren.

Für eine Sanduhr-Silhouette: Streifen-Ordnung

Mit richtig angeordneten Streifen lassen sich allerdings auch weibliche Sanduhr-Silhouetten zaubern und betonen. Dies gelingt vor allem durch in verschiedene Richtungen verlaufende oder unterschiedlich dicke Streifen. Ein Effekt, der sich besonders gut an Kleidern umsetzen lässt: So werden zum Beispiel am Oberteil Längsstreifen eingesetzt, während die Seiten in Richtung Hüfte entweder einfarbig bleiben oder mit schräg verlaufenden Streifen bestückt werden und der Rock im verspielten Ringellook erscheint. So formt sich automatisch eine schmale Taille. Ein Streifen-Trick, der auch mit unterschiedlich breiten Streifen funktioniert, wenn die Streifen von der Mitte des Körpers nach oben und unten hin Schritt für Schritt dicker werden. Eine optische Täuschung, die Ihre Figur optimal in Szene setzt.

Für gezielte Problemzonenbekämpfung: Teilzeit-Streifen

Sie können Ihren Streifzug jedoch auch direkt auf eine Problemzone hin ausrichten: Liegt diese eher am Oberkörper, greifen Sie zu einer längs gestreiften Bluse oder einem Shirt und kombinieren dazu eine einfarbige Hose oder einen Rock – gerne aber auch ein quer gestreiftes Teil, wenn Sie hier und da noch etwas hinzu mogeln wollen. Vor allem in der farblichen Kombination sind Ihnen hier keine Grenzen gesetzt. Wählen Sie entweder klassische Schwarz-Weiß-Kontraste, greifen Sie einzelne Farben am gestreiften It-Piece durch unifarbene Gegenspieler auf oder gehen Sie den Weg des größten Widerstandes und greifen zu kontrastierenden Farben.

Entdecken Sie diese und andere Streifen-Trends in unserer Fotoshow und finden Sie gestreifte Pieces für jede Figur.

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