Sylvie van der Vaart: Offene Worte über den Brustkrebs

am 21.03.2013 um 12:31 Uhr

Vor rund vier Jahren erlebte Sylvie van der Vaart die schlimmste Zeit ihres Lebens. Damals wurde bei der Moderatorin Brustkrebs festgestellt. Sylvie überstand die Erkrankung zwar gut, doch die Angst bleibt, wie sie nun verriet. “Ich muss nächste Woche wieder zur Untersuchung nach Madrid”, sagte die 34-Jährige im Interview mit RTL. “Für mich ist das sehr emotional.”

Als der Brustkrebs 2009 bei Sylvie diagnostiziert wurde, hatte die Blondine noch ihren Mann Rafael an ihrer Seite, wegen dessen Engagement bei Real Madrid sie sich auch in der spanischen Hauptstadt behandeln ließ. Der Nachuntersuchung muss sie sich nun alleine stellen. Auf die Frage: “Wer hilft Ihnen da?” antwortete Sylvie tapfer: “Ich, ich hab mich. Das muss reichen.”

“Ich wollte mein Gesicht gleich mit Perücke sehen”

Damals jedoch war es Rafael, der seiner Frau Kraft gab und sie auch ermutigte, sich mit kurzen Haaren zu zeigen. “Für mich war das eine sehr schwierige Zeit. Ich habe damals von meiner Onkologin gehört: ‘In drei Wochen werden die Haare weggehen’.” Als dann der Moment kam und die Haare ausfielen, “hat es eine Zeit gedauert, bis ich es sehen wollte, bis ich es auch meinem Kind zeigen wollte”, so Sylvie.

Mit ihrem kahlrasierten Kopf kam sie zunächst überhaupt nicht klar. Sie ließ sich von einem Friseur die Haare abrasieren und währenddessen den Spiegel abhängen, wie sie nun verriet: “Ich wollte mein Gesicht gleich mit Perücke sehen.”

Für die Zukunft wünscht Sylvie sich Gesundheit

Anlass des Krebs-Interviews war die Premiere des Kinofilms “Heute bin ich blond”, der auf einem Buch der Autorin Sophie van der Stap über ihre eigene Krebserkrankung basiert. “Während meiner Chemotherapie war ihr Buch eine große Hilfe”, sagte Sylvie, die mit der Autorin inzwischen befreundet ist. “Mein Beweis, dass man während einer Chemotherapie nicht die Feminität verlieren muss, und die Sexualität. Und sich auch noch schön fühlen darf.” Für die Zukunft wünscht Sylvie sich nun vor allem eins: “Ich wünsche mir Gesundheit, und ein gesundes Kind.”

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