Szenerestaurants

Kulinarisches Berlin: Die fünf wohlschmeckenden Hotspots der Hauptstadt

am 20.01.2014 um 10:52 Uhr

Haben Sie noch einen Koffer in Berlin? Falls das der Fall ist, sollten Sie den schleunigst abholen und Ihren nächsten Berlin-Besuch mit einer kulinarischen Hauptstadt-Tour krönen. Gutes Essen ist Teil der Berliner Szene und um diese von all ihren schönen Seiten kennenzulernen, nehmen wir Sie hier und in unserer Bildergalerie auf eine Rundreise durch die fünf besten kulinarischen Hotspots Berlins.

Berlin entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Trend-Städte Deutschlands und zieht jedes Jahr tausende Besucher magisch an. Wer das echte Berlin erleben möchte, der macht sich auf die Suche nach den kulturellen und kulinarischen Szenelokalen der Stadt und genau diese stellen wir Ihnen vor.

Veggi-Heaven: Cookies and Cream

Der Name klingt schon mal sehr verlockend. Die Lage im hippen Stadtteil Mitte ebenso. Zu erreichen ist das Cookies and Cream über einen versteckten Eingang in einem Hinterhof der Behrenstraße 55. Wer hier rein möchte, muss zunächst einmal klingeln – witzig diese Berliner. Die Cuisine des Szenerestaurants ist ausschließlich vegetarisch, was selbst große Fleischesser nicht davon abhält, gerne wiederzukommen.

Das Dreigängemenü für 39 Euro lässt sich individuell zusammenstellen und auf der Speisekarte machen ungewöhnliche Kreationen wie gebackene Aubergine mit Teriyaki Jus an Mais, Bohnen und Popcorn neugierig. Doch auch Naschkatzen kommen dank der süßen Leckereien der Cookies-Chefs auf ihre Kosten: Das Schokoladenfondant mit Joghurt-Eis, Tonkabohnen, Erdnüssen und Salz versetzt Sie in kulinarische Ekstase. Zum Schluss wird noch schnell eine Digestif-Auswahl auf die Tischdecke gestempelt, aus der wir Ihnen den Walnussschnaps wärmstens empfehlen – ein himmlisch-hochprozentiger Abschluss.

Urban Flair: Sage Restaurant

Das direkt an der Spree gelegene Sage Restaurant beeindruckt bereits beim Betreten der Location mit einer originellen Einrichtung. Eine Symbiose aus modernem Purismus und urbanen Einflüssen mit unverputzten Wänden vermittelt unmittelbar das für Berlin typische Großstadt-Flair. Das Menü bietet eine große Auswahl an Fleisch-, Fisch- und vegetarischen Gerichten, wie beispielsweise die hausgemachten Fettuccine mit weißem Alba Trüffel und Parmesan oder der karamellisierte Wildlachs im Flusskrebssud mit Gemüsesalat und Frisée. Obwohl das Sage kein klassisches italienisches Restaurant ist, sticht die mediterrane Note ganz klar heraus. Preislich liegen die Speisen zwischen 8 und 37 Euro. Dieses Szenerestaurant lockt ein kunterbuntes Publikum an und bietet so die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild der vielfältigen Berliner zu machen.

Viet-Tea-Time bei Chén Chè

Nach dem urbanen Flair des Sage Restaurants stellen wir Ihnen nun einen Geheimtipp vor, der Ihnen die kulturelle Vielfältigkeit Berlins näherbringt. Das stilvoll und traditionell eingerichtete Teehaus Chèn Ché in der Rosenthaler Straße 13, bringt die 800 Jahre alte Teekultur Vietnams in die Hauptstadt und verwöhnt seine Gäste mit einzigartigen Teespezialitäten, wie einem sorgfältig über mehrere Stunden aufgebrühten Ingwertee. Teefans erfahren hier eine ganz besondere Geschmackswelt, aus der wir Ihnen sinnliche Kompositionen wie den Blau-Butterflyblütentee mit Reismilch ans Herz legen wollen. Wer passend zum Tee noch etwas schlemmen möchte, kann aus einer kleinen Auswahl diverser vietnamesischer Gerichte auswählen, die zwischen 5,80 Euro und 9,40 Euro liegen. Zu empfehlen sind die warmen Bò Bià-Rollen, gefüllt mit Wasserkastanien, würzig geräuchertem Tofu, grüner Papaya und vietnamesischem Basilikum. Das Chèn Ché ist ideal, um etwas zur Ruhe zu kommen und neue Energie zu tanken.

Fiesta Mexicana bei Tipica

In Berlin ein gutes mexikanisches Restaurant mit angenehmer Atmosphäre zu finden, ist nicht ganz einfach. Umso glücklicher sind wir, ihnen unseren nächsten kulinarischen Hotspot präsentieren zu dürfen. Das Tipica in der Rosenstraße 19 bietet Fans geschmacksintensiver Cuisine typisch mexikanische Tacos, Burritos und Fajitas. Diese können Sie ihrem Geschmack entsprechend zusammenstellen lassen und beispielsweise mit Guacamole, Pico de Gallo oder Salsa Verde verfeinern. Hier wird alles frisch zubereitet und traditionelle Zutaten wie Tamarinde, Jalapeños, Habanero Chilli und Koriander sorgen für eine Gaumen-Fiesta der lateinamerikanischen Art. Je nach Gericht liegen die Preise hier zwischen 5 und 16 Euro. Besonderen Genießern empfehlen wir in diesem Fall das Dessert „Tres Leches“, ein in drei verschiedene Milchsorten getränkter Biskuitkuchen.

Kunstvoll kulinarisch im Bocca Di Bacco

Unsere kulinarische Tour durch Berlin endet an der Friedrichstraße 167. Zahlreiche Gemälde zeitgenössischer Künstler schmücken die Wände des Bocca Di Bacco, das schon internationale Stars wie Matt Damon, Demi Moore und Brad Pitt zu seinen Gästen zählen durfte. Das gehobene Ambiente wird nur von der zeitgemäß interpretierten italienischen Küche übertroffen. Zu empfehlen ist unter den Antipasti das Tatar vom Loup de Mer mit Himbeer-Balsamico Sauce und marinierten Steinpilzen.

Bei der Hauptspeise dürfen Sie sich das flambierte Pfefferfilet vom Rind nicht entgehen lassen. Die Preise starten bei 9,50 Euro und enden bei etwa 35 Euro pro Gericht. Dazu bietet das Bocca di Bacco mehr als 250 Rot- und Weißweine sowie Spumanti und Dessertweine an. Der toskanische Merlot „Le Stanze del Poliziano“ ist unsere persönliche Empfehlung und liegt bei 105 Euro die Flasche.

Erkunden Sie bei Ihrem nächsten Besuch unbedingt die Szenerestaurants der Metropole Berlin. Ganz gleich, ob Sie vegetarisches, mexikanisches oder vietnamesisches Essen bevorzugen, mit unseren kulinarischen Empfehlungen sind Sie bestens versorgt. In unserer Bildergalerie geht unsere Rundreise durch die kulinarischen Hotspots Berlins visuell weiter.

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