Top 10: Das sind Deal-Breaker beim Daten

am 01.04.2013 um 10:32 Uhr

Auf der Suche nach einem Partner absolvieren wir Frauen ein vorzeigbares Pensum an wunderbaren, weniger wunderbaren und enttäuschenden und jegliche Hoffnung raubenden Dates. „Nobody is perfect“ – ja und in der Aufregung kann etwas Gedankenlosigkeit durchaus „sympathisch“ sein.

Aber es gibt auch die sogenannten Deal-Breaker, in diesem Fall sind Verhaltensweisen der Männer gemeint, bei denen bei einer Frau wirklich alle (!) Alarmglocken läuten sollten. Wir haben die Top 10 Deal-Breaker, die eigentlich jede Frau in die Flucht schlagen sollten, für Sie zusammengestellt.

1. Schlechte Manieren

Beim Kennenlernen, besonders beim ersten Kontakt oder dem ersten Date, sollten Sie bei folgenden Tendenzen lieber nur eine Staubwolke hinterlassen (die schlechten Anmachsprüche sparen wir uns hier): Wenn Sie einen Mann im Club kennenlernen, gibt es zwei große No Gos: 1. Er ist sturzbetrunken oder er hat einen Hang zum Paarungstanz. Nein, wir lassen uns nicht von hinten antanzen und möchten keinen herzhaften Hüftschwüngen ausgesetzt sein. Ebenso stehen auch Po-Kneifer in der frühen Kennenlernphase absolut nicht auf der Karte und kräftiges Aufstoßen interpretieren wir nicht als männliches Löwengebrüll. Zu guten Tischmanieren gehört auch dem smarten Phone kein Tageslicht in der dunklen Anzug-Innentasche zu gönnen. Ansonsten sollte er Sie spät nachts nach Hause bringen (an die Tür!) oder zumindest Geld für ein Taxi locker machen – die Straßenbahnfahrt nach Mitternacht auf seine Kosten ist keine Option. Und: Anderen Frauen hinterherzuschauen, aus welchen Gründen auch immer, erzielt kein Happy End.

2. Geiz ist nicht geil

Es muss definitiv nicht die Einladung zum 4-Gänge-Menü im Waldorf Astoria sein, aber der Kaffee für 2,50 Euro sollte absolut drin sein. Ohne Einladung ist es letztlich kein Date. Wenn Geiz gleich zu Beginn Einzug findet, wird sich dieser wie ein fieser Bandwurm durch die gesamte Beziehung ziehen.

Geiz ist auch in hygienischer Hinsicht ein absolutes No-Go: Mundgeruch, Achselgerüche etc. Pfui und „next“!

3. Ed von Schleck

Das erste Date war ein voller Erfolg und er bringt Sie bis zu Haustür, nach kurzem Verweilen herrscht die prickelnde Stimmung in Erwartung auf ihn: den ersten Kuss. Und dann passiert das Unvorhersehbare: Wir fühlen uns wie in einem Hunde- oder “Eis am Stil”-Werbesport – zwischen küssen und lecken liegen nämlich Welten. Natürlich kann man versuchen einen Mann an leidenschaftliche und zärtliche Küsse heranzutasten, scheitern allerdings mehrere Versuche, sollten sie die Flinte ins Korn werfen.

4. Baby-Sprache im Bett & dritte Personen

Es ist ein Alptraum: Gerade hat man es auf die zweite Base geschafft und verführt in Hochform, wie ein Laufsteg-Engel, da ertönt „es“ plötzlich: „Zeig mir deine Titti-Wittis“ oder „Gu-gu-gu, wo hat sich denn die kleine Mumu versteckt?“ – und es könnte noch schlimmer kommen. Gleiches Kaliber: Wenn Männer in der dritten Person von sich sprechen, beispielsweise „Der kleine Max möchte gerne ganz doll verwöhnt werden.“ Ob Brüste oder Genitalien beim Namen genannt werden möchten, ist letztlich Geschmacksache.

5. Die F-Wörter: Fetischismus und Fellatio per K(n)opfdruck

Oralverkehr erfolgt auf freiwilliger Basis. Einmal „Kopf runterdrücken“ ist irgendwie ertragbar, aber bei widerwilliger Reaktion der Frau und erneuter Druckausübung des Mannes auf den weiblichen Oberkopf?! Nein!

Auch die starke und sexuelle Fokussierung auf ein Körperteil, hier werden gerne unsere kleinen, hübschen Füße instrumentalisiert, lässt es uns gewiss nicht wohl zu Mute sein. Da fragt man sich doch, was wohl hinter der nächsten Mauer lauert?

6. Narzissmus – Spieglein, Spieglein an der Wand

Selbstliebe ist ja an sich eine gute Sache – aber in Maßen. Ein Spiegel an der Decke über dem Bett schießt allerdings bei weitem über das Ziel hinaus. Männer, die sich selbst am tollsten finden, sind eine gefährliche Spezies. Warnsignale für eine übertriebene Selbstdarstellung: Der Automotor, den sie schon im Treppenhaus laut brummen hören. Er ist schnell beleidigt, wenn Sie nicht gleich zurückrufen oder am nächsten morgen früh raus müssen. Desinteresse an Ihren Bedürfnissen, Geringschätzung Ihres Berufs und gleichzeitige Erhöhung der eigenen Person zählen ebenfalls dazu. Das „Sekt statt Selters“-Prinzip kann auf Dauer in keiner gesunden Beziehung münden.

7. Sorry, wir sprechen kein „Booty“

Er hat kaum Zeit und wenn, dann ruft er kurz nach Feierabend durch und fragt, ob er spontan um 22Uhr „kurz“ vorbeikommen kann. Auch sehr begehrt: Diese Botschaft in eine 160 Zeichen (wovon lange nicht alle verwendet werden) SMS zu verpacken. Booty Calls oder die digitale Version, die Booty-Sms, nach dem Motto „bei Anruf Sex“ sind nicht sehr respekt- oder liebevoll. Besonders, wenn Sie Gefühle für ihn haben, ersparen Sie sich diese emotionale Tortur – weil, Sie es sich wert sind!

8. Jammern & Meckern

Es ist, wie es ist: Die Welt hat sich gegen ihn, gegen ihn ganz allein (!), verschworen. Alles geht schief und selbstverständlich sind ausschließlich die gemeinen, anderen Menschen an seinem Unglück Schuld. Er führt seiner Meinung nach ein Leben unter Murphys Law und versinkt in jammerndem Selbstmitleid oder gleicht einem schimpfenden Rohrspatz. Schlechte Tage haben wir alle, aber ein Mann, der auf hohem Niveau meckert, keine „Cochones“ hat und sich jeglicher Verantwortung entzieht, hat kein langfristiges Partnerpotential. Ebenfalls ein Abtörner:  Ein Mann, der seit wenigen Jahren Vollzeit arbeitet und den Wunsch äußerst gerne wieder 16 Jahre alt zu sein – ganz ohne Verantwortung. Finger weg!

9. Ex und Ödipus

Beim ersten Date wird bereits die Ex-Akte geöffnet und taucht dann später beim gemütlichen Kuscheln im digitalen Bilderrahmen wieder auf? Ebenso ergibt die Schnitzeljagd in seinen vier Wänden kleine Liebesbotschaften in Form von Herzchen-Zetteln, die immer noch nicht vom Flur-Spiegel beseitigt sind oder das mit der Ex selbstgebaute Lebkuchenhaus ist noch im Sommer auf der Fensterbank in der Küche vorzufinden? Nein, wenn die Präsenz anderer Frauen in seinem Leben noch so offensichtlich ist, dann ist Vorsicht geboten. Auch nicht risikofrei: Die Mutter hat bei der Entscheidung des neuen Bettes Mitspracherecht oder er wohnt sogar noch bei „Mama“. Sie wird ihn immer beschützen, wie eine Löwenmutter – und es ist kein Spass mit der Schwiegermutter in spe in den kalten Krieg zu ziehen. Leb’ wohl, mein Liebster!

10. Arbeit nervt & Nachwuchs-Verbot

Wenn ihr Date sich bereits seit längerer Zeit in der Arbeitslosigkeit ausruht und auch keinen Anlass zur Änderung dieser Lebensumstände sieht, dann handelt es sich hier um keinen guten Fang. Erfolg macht einfach ein Stück weit sexy und ein beruflich erfolgreicher Mann – egal, ob als Handwerker oder Unternehmensberater – der sich leidenschaftlich seinem Beruf hingibt und darauf erpicht ist ein „guter Versorger“ zu sein, ist super sexy. Aber ein Leben nur für den Beruf ist auch keine Alternative, teilt ihr Date beispielsweise Ihren Kinderwunsch nicht, machen Sie sich aus dem Staub. Auch, wenn wir denken, wir können ihn bestimmt noch überzeugen, muss man sich eingestehen: Wir wollen keinen Mann an unserer Seite, denn wir für ein gemeinsames Kind erst „überreden“ müssen.

In diesem Sinne: Alles Gute!

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