Jumpsuit – Die modische Herausforderung

am 25.05.2013 um 12:42 Uhr

Nachdem er bereits 2009 ein ziemlich belebtes Jahr hatte, meldet er sich im Sommer 2013 wieder zurück: der Jumpsuit! Zwar ist der Einteiler super bequem und praktisch, dennoch hat er den schlechten Ruf, eine modische Herausforderung zu sein. Kein Wunder – wer nicht gerade in Richtung Size Zero tendiert, hat es mit dem guten Teil oft schwer. Dabei kann man den Jumpsuit, wenn man ein paar einfache Regeln befolgt, zu einem sehr gelungenen Outfit stylen – mit jeder Figur! Beyoncé, Eva Mendes und Alessandra Ambrosio machen vor, wie es geht!

Warum der Jumpsuit Jumpsuit heißt, ist wohl ganz einleuchtend: Morgens kann man ganz einfach in den Einteiler hinein-„springen“ – et voilà, fertig ist das Outfit, ganz ohne Haare-Raufen und die morgendliche Unschlüssigkeit. Schließlich ist der Jumpsuit Unterteil und Oberteil zugleich – aber da fangen dann auch schon die Probleme an. Der falsche Jumpsuit sieht nämlich schon am durchschnittlich geformten, weiblichen Körper gruselig aus. Nicht selten werden Assoziationen mit Bauarbeitern in Overalls oder Riesenbabys geweckt. Das muss aber nicht so sein, wenn man ein paar wenige Regeln beachtet!

Augen auf: It‘s the Cut, Baby!

Hier lautet das Motto tatsächlich, Augen auf und genau hinschauen! Denn der Schnitt entscheidet alles: Wo ist der Bund des Overalls angesetzt? Auf der Hüfte oder eher in Richtung Bauchnabel? Das ist besonders wichtig, denn Jumpsuits, deren Bund im Low-Cut-Stil auf der Hüfte sitzen, sind nur (!) für sehr schlanke Frauen erlaubt! Alessandra Ambrosio macht so in ihrem Jumpsuit aus altrosafarbenem Panné-Samt mit hochgekrempelten Hosenbeinen eine tolle Figur. Sitzt der Bund etwas höher in der Taille, ungefähr in Nähe des Bauchnabels, ist der Schnitt gerade auch für weiblichere Rundungen schmeichelhaft – dafür muss man nur einen Blick auf Eva Mendes und Beyoncé werfen! Die beiden Frauen wählen den passenden Jumpsuit zu ihrer Figur und machen alles richtig! Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass der Einteiler gerade am Bein etwas lockerer sitzt, egal bei welcher Größe.

Girl it up! Hauptsache feminin!

Wenn man sich für einen eher schlichten Overall entscheidet, muss man darauf achten, die jungenhafte Wirkung des One-Piece mit femininen Accessoires etwas einzuschränken. Bei der Schuhwahl empfiehlt es sich daher, unbedingt auf klobige Schuhe zu verzichten, im Idealfall kombiniert man High Heels oder zarte, flache Sandalen. Auch die Tasche sollte eher klein sein, der Jumpsuit wirkt wuchtig genug und wäre in Kombination mit der XXL-Bag einfach too much. Deshalb ist der beste Begleiter des Jumpsuits die Clutch. Die Haare dürfen ruhig entweder in einer wallenden Mähne getragen oder locker zum hohen Pferdeschwanz gebunden werden.

Und bitte in kurz: Der Playsuit

Der Playsuit, sozusagen der kleine Bruder vom Jumpsuit, ist vor allem im Sommer eine willkommene Alternative. Er ist dabei nicht nur luftiger und hitzetauglicher, sondern auch einen Funken leichter zu kombinieren. Der Playsuit darf auch ruhig aus ungewöhnlicheren Stoffen wie Spitze im Gatsby-Look oder Paisley sein, auch gerne wildgemustert im Jungle-Print oder psychedelischem Zick-Zack!

Na, inspiriert? Dann werfen Sie noch einen Blick in unsere Bildershow mit unseren Jumpsuit-Favoriten!

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