Beauty-Tipps

Beauty-SOS im Winter: Fünf Tipps gegen trockene Hände

am 05.11.2015 um 17:08 Uhr

Wenn sich die Temperaturen immer öfter im einstelligen Bereich bewegen, wird es Zeit, sich gegen die Kälte zu wappnen. Das sollte nicht nur in Sachen Bekleidung mit warmen Pullovern und dicken Boots geschehen, auch das Beauty-Programm sollte so gestaltet werden, dass die Haut durch die kühlen Temperaturen nicht in Mitleidenschaft gerät. Besondere Aufmerksamkeit sollten Sie jetzt Ihren Händen widmen, denn wie Sie sicher selbst wissen, trocknen diese jetzt besonders schnell aus. Wie Sie Ihre Hände jetzt umfassend und intensiv pflegen können, erfahren Sie hier und in der Bildergalerie .

Der Winter bringt uns nicht nur ordentlich zum Frieren, sondern wirkt sich auch negativ auf unser Hautbild aus, vor allem an den Händen, die ständig in Gebrauch sind und an denen die Haut gleichzeitig leider besonders dünn und anfällig ist. Das Problem: Sowohl die eiskalte Luft im Freien, die nur wenig Feuchtigkeit in sich trägt, als auch die trockene Heizungsluft in den vier Wänden setzen den Händen ordentlich zu. Diese haben nämlich kaum eigene Talgdrüsen oder Fett, durch die sie vor dem Austrocknen geschützt werden. Deshalb heißt es jetzt, die Hände auf eigene Faust geschmeidig zu halten, um rissige Stellen und frühzeitige Alterungserscheinungen zu vermeiden. Doch Achtung: Bei der Pflege ist nicht nur die altbewährte Handcreme gefragt, sondern eine allumfassende Beauty-Routine, der Sie jetzt für einen dauerhaft positiven Effekt nachkommen sollten.

# Tipp 1: Prävention gegen Austrocknen – das richtige Händewaschen

Händewaschen ist essenziell, um die Haut keimfrei zu halten und Infektionen vorzubeugen. Gerade jetzt ist es aber wichtig, dass Sie darauf achten, wie Sie Ihre Hände waschen. Vermeiden Sie beispielsweise zu heißes Wasser, denn dieses weicht die oberste Hautschicht auf und schadet so dem zarten Säureschutzmantel der Haut. Aggressive Seifenprodukte und vor allem auch die klassischen, flüssigen Desinfektionsmittel können die Hände dann nur allzu leicht austrocknen. Waschen Sie Ihre Hände also am besten schonend mit lauwarmem Wasser und milden Seifen, zum Beispiel auf pflanzlicher Basis. Als Desinfektionsmittel eignen sich spezielle schonende, antibakterielle Gele und Lotionen, die der Haut keine Feuchtigkeit entziehen.

# Tipp 2: Allzweckwaffe gegen trockene Hände – Handschuhe!

Wussten Sie, dass Handschuhe nicht nur den praktischen Zweck haben, unsere Hände warmzuhalten? Tatsächlich sind sie auch ein ideales Mittel gegen trockene Haut, da sie dafür sorgen, dass die Hände nicht unmittelbar der kalten Witterung ausgesetzt sind. Auch im Haushalt sollten Handschuhe zum Einsatz kommen, nämlich bei allen Putzaktionen, bei denen die Hände mit chemischen Substanzen und heißem Wasser in Berührung kommen. Tragen Sie also beispielsweise beim Abwasch regelmäßig Gummihandschuhe, um Ihre Haut an den Händen nicht aufzuweichen und auszutrocknen.

# Tipp 3: Geschmeidige Hände über Nacht

Prävention schön und gut, aber was tun, wenn sich die Hände tatsächlich rau und angegriffen anfühlen? Dann gilt es, für eine intensive Pflege zu sorgen. Das funktioniert besonders gut über Nacht, da der Körper und damit auch die Hände ruhen und sich regenerieren können. Das können Sie ganz einfach unterstützen, zum Beispiel in Form von reichhaltigen Handcremes, die Sie großzügig auf Ihren Händen verteilen. Darüber ziehen Sie dann spezielle, dünne Baumwollhandschuhe, die dafür sorgen, dass die Creme an Ort und Stelle bleibt und durch die körpereigene Wärme, durch die die Poren geöffnet werden, intensiv einwirken kann. Sie sehen, auch hier sind Handschuhe wieder eine gute Hilfe im Kampf gegen trockene Haut.

# Tipp 4: Hausgemachtes Wellness-Programm für die Hände

Hausmittel und Naturprodukte sind eine gute Pflegeergänzung, um den Händen mal ein bisschen Wellness im Winter zu gönnen. Und was Sie dafür benötigen, steht sicherlich schon in der Küche bereit, nämlich zum Beispiel feines Salz und Olivenöl. Daraus zaubern Sie sich ein pflegendes und ganz natürliches Peeling: Einfach in einer Schüssel etwas Salz und Olivenöl miteinander vermengen, sodass eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Mit dem Gemisch massieren Sie dann sanft Handrücken und –flächen, ehe Sie es mit lauwarmem Wasser wieder sanft abwaschen. Den Effekt spüren und sehen Sie gleich: Dank des Salzes wurden abgestorbene Hautschüppchen abgetragen, während das Öl Feuchtigkeit gespendet hat. Die Hände fühlen sich also samtweich an.

# Tipp 5: Auf reichhaltige Handcremes setzen

Natürlich wollen wir sie nicht verschmähen, die klassische Handcreme, die auch unterwegs gerne und oft zum Einsatz kommt. Bei diesen sollten Sie jetzt auf die Zusammensetzung achten, denn reichhaltige Inhaltsstoffe sind jetzt das A und O. Dazu gehören beispielsweise Öle wie Jojoba-, Argan- oder Mandelöl, aber auch Sheabutter oder Reisproteine, die sich schützend um die Haut legen und gleichzeitig Feuchtigkeit spenden. Seren oder Gels, die mit Antioxidantien angereichert sind, wirken zudem als Anti-Aging-Mittel und sorgen für ein seidiges Hautbild.

In unserer Bildergalerie haben wir für Sie nochmal unsere fünf Tipps gegen trockene Hände zusammengefasst sowie passende Produkte für die Handpflege zusammengestellt.

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