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Post-Holiday-Syndrom: Was tun gegen den Blues nach dem Urlaub?

am 18.08.2015 um 17:07 Uhr

Frisch aus dem Urlaub zurück, mit sonnengebräunter Haut und in Gedanken noch bei den leckeren Cocktails am Swimmingpool, steigen wir aus dem Flieger und schon überkommt es uns: Das Gefühl, dass wir am liebsten ganz schnell wieder ein paar Schritte zurückgehen, ins Flugzeug steigen und an den Urlaubsort zurückkehren wollen. Was uns zu Hause erwartet, hat nämlich leider nicht mehr viel mit Entspannung zu tun. Zurück im Alltag heißt es wieder sämtlichen Verpflichtungen nachgehen und den Stapel an Aufgaben abarbeiten, der sich in der Abwesenheit angesammelt hat. Kein Wunder, dass auf den Urlaubsspaß schnell der Urlaubsblues folgt. Wie Sie dem Frust entkommen und sich etwas vom Urlaubsfeeling bewahren können, verraten wir Ihnen hier und in der Bildergalerie .

Vom Sandstrand zurück an den Schreibtisch: Nach dem Urlaub kehrt der Alltag schneller ein als uns lieb ist, nicht wahr? Im Angesicht von Aktenbergen, ungeöffneten E-Mails und unbeantworteten Anrufen, die alle abgearbeitet werden müssen, kann man dann schon einmal in depressive Stimmung verfallen. Doch keine Sorge: Das Post-Holiday-Syndrom lässt sich mit einigen Kniffen gut umgehen.

Auf das Timing kommt es an: Der richtige Einstieg in den Alltag

Sonntag kommen Sie aus dem Urlaub zurück und am Montag geht es gleich ins Office? Ganz schlechte Idee! Der abrupte Wechsel von der Erholungszeit zur Büroroutine sorgt dafür, dass die Entspannung der letzten Tage gleich wieder zunichte gemacht ist. Lassen Sie es ruhig angehen! Für einen fließenden Übergang sorgen Sie zum Beispiel, indem Sie den Urlaub so legen, dass Sie erst am Dienstag oder Mittwoch wieder anfangen müssen zu arbeiten. So entgehen Sie nicht nur der ohnehin schon schlechten Laune am Montag, sondern haben auch eine verkürzte Arbeitswoche, in der Sie das Nötigste abarbeiten, sich aber vor allem erst einmal wieder in Ruhe in den Rhythmus einfinden können, ohne gleich im Stress zu versinken.

Und apropos Rhythmus: Wer im Urlaub gern bis in die Mittagsstunden geschlafen hat und jetzt in den frühen Morgenstunden seinen Weg nur schwer aus dem gemütlichen Bett findet, der sollte beim nächsten Mal auch hier einen gleitenden Übergang schaffen. Gewöhnen Sie sich am besten zwei bis drei Tage vor eigentlichem Arbeitsbeginn an Ihre üblichen Zeitabläufe, indem Sie das frühe Aufstehen schon mal an Ihren restlichen freien Tagen üben.

Schöne Erinnerungen bewahren: Den Urlaub in den Alltag integrieren

Wer sagt, dass der Urlaub nach dem Urlaub vorbei ist? Klar, das Meer ist wieder in weite Ferne gerückt, aber die Erinnerungen, die sie mit nach Hause genommen haben, können lebendig bleiben! Das fängt mit ganz typischen Dingen wie dem Ausdrucken von Urlaubsbildern und dem Schildern der eigenen Eindrücke und Erlebnisse an Freunde und Familie an. Durch das Schwelgen in Erinnerungen und Betrachten der Fotos lassen Sie den Urlaub nochmal aufleben und werden gleich wieder viel entspannter, auch wenn ein bisschen Fernweh natürlich inklusive ist.

Was Sie noch machen können, um dem Urlaubsblues zu entgehen: Wiederholen Sie gewisse Rituale aus der Urlaubszeit. Hat Ihnen der Café au Lait am Morgen besonders gut geschmeckt? Waren die exotischen Thai-Gerichte am Mittag einfach unwiderstehlich lecker? Oder hat der abendliche Spaziergang an der Riviera für absolute Entspannung bei Ihnen gesorgt? Dann führen Sie diese Dinge doch einfach zu Hause fort! Kulinarische Leckerbissen und etwas Bewegung zur Erholung, zum Beispiel an einem See oder Fluss entlang, lassen sich ja schließlich auch hier verwirklichen.

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub: Vorfreude auf neue Ziele

Wer seinen Jahresurlaub kompakt in einem Trip verbrät, der muss natürlich lange auf die nächste Erholungsphase warten. Planen Sie deshalb strategisch und erhöhen Sie so die Vorfreude auf die nächste Auszeit: Wenn der kommende Urlaub nämlich schon wieder in sechs bis zehn Wochen ansteht und damit fast schon in greifbarer Nähe ist, dann hat das Post-Holiday-Syndrom gar nicht erst die Chance, sich breitzumachen! Blicken Sie also mit einem Lächeln zurück und eben auch nach vorne auf neue Urlaubsziele, die Sie sich setzen.

Welche weiteren Tipps wir für Sie gegen den Urlaubsblues haben, erfahren Sie in der Bildergalerie.

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