Liebe

Urlaubsflirt: Flirten im Ausland will gelernt sein

am 26.05.2015 um 12:37 Uhr

Die Sonne reflektiert im weißen Sand, die Füße schreiten durch das kalte Meer, die Glücksgefühle sind am Übersprudeln und überall sieht man knapp bekleidete Strand-Schönheiten: Der Urlaub bietet zweifelsohne die besten Möglichkeiten, sich auf einen spannenden Flirt oder ernsthafte Bekanntschaften einzulassen. Doch Vorsicht, liebe Damen, was das Flirten angeht, ist Deutschland nicht gleich Italien und Spanien nicht mit den USA gleichzusetzen. Wir verraten Ihnen hier und in unserer Fotoshow , wie Sie in zehn beliebten Urlaubsländern die Herzen für sich gewinnen, denn flirten muss gelernt sein.

Hand aufs Herz: Das Flirten gehört nicht unbedingt zu den Kernkompetenzen des Deutschen. Obwohl das Flirten und das spielerische Miteinander – ohne direkt die Eroberung, sondern vielmehr das geheimnisvolle Kennenlernen im Kopf zu haben – das Leben mit Spannung füllt, sehen wir eher den Zweck in einem Flirt. Wir brauchen einen Partner, also flirten wir. Viele Deutsche wollen auch gar keinen Partner und suchen keinen Flirt, weil sie allein viel produktiver und erfolgsorientierter durchs Leben schreiten können. Deutsche Männer pfeifen nicht, deutsche Frauen grinsen nicht neckisch, das brachte schon „Wir sind Helden“ mit den Worten „Die Deutschen flirten sehr subtil“ zum Ausdruck. Führt dazu, dass uns im Urlaub, wenn wir dann wirklich einmal entspannt an die Sache herangehen möchten, schlichtweg die Übung fehlt. Wir helfen Ihnen auf die Sprünge und verraten, worauf es in den verschiedensten Urlaubsregionen beim Flirten ankommt.

Die Franzosen: Oh lá, lá

Wenn Sie tatsächlich in der Stadt der Liebe Ihr Glück versuchen möchten, sollten Sie über Ihren Schatten der typisch deutschen Zurückhaltung springen. Die Franzosen lieben die Offensive und halten nicht viel von stundenlangen Blickduellen. In Frankreich reicht ein Blick aus, um direkt die Initiative zu ergreifen und ins Gespräch überzugehen. Außerdem lieben die Franzosen sich selbst und ihr Land. Mit Lobpreisungen zur französischen Küche, der atemberaubenden Architektur oder dem Eiffelturm können Sie ganz sicher punkten. Ganz wichtig außerdem: Packen Sie Ihr Hochschulfranzösisch aus, irgendwo müssen da noch ein paar Vokabelbrocken im Hirn herumschwirren, denn mit einem primitiven „How are you?“ kann ein Franzose nicht viel anfangen. Mon dieu.

Die Italiener: Keine Angst vor Komplimenten

Wir kennen die Italiener und irgendwie lieben wir sie auch für ihr übertriebenes Hofgemache, oder? Als Frau haben Sie es beim Flirten gar nicht mal so schwer. Punkten können Sie mit einem eleganten Outfit und dem ersten Blickkontakt, denn so suggerieren Sie Interesse, was vom Italiener definitiv belohnt wird. Während eines Gespräches kommt es dem Italiener gar nicht vorrangig darauf an was Sie erzählen, sondern vielmehr darauf, dass Sie authentisch und intelligent wirken. Sollten Sie das schaffen, wird Sie Ihr Gegenüber mit Komplimenten überschütten, Sie wie verrückt umgarnen. Seien Sie auch dabei nicht typisch deutsch und machen Sie sich keine Gedanken darüber, ob das ganze Getue nun wirklich ernst gemeint ist. So etwas nennt man schlichtweg flirten.

Die Spanier: Ein Hoch auf das Leben

Ähnlich den Italienern, legen auch Spanier unheimlich viel Wert auf das äußerliche Erscheinungsbild. Wer sich also nicht gut zu kleiden weiß oder gar lallend auf einen Spanier zugeht, hat schon den größten Fehler überhaupt gemacht.

Doch bevor die Spanier überhaupt zur Sache kommen, ist erst einmal intensiver Blickkontakt gefragt. Lassen Sie sich nicht verunsichern, die Spanier sind die Meister im Augen-Flirten und wissen es, Sie mit Ihren Blicken komplett zu fesseln. Da Spanier selbstbewusste Frauen mögen, werden Sie definitiv Pluspunkte sammeln, wenn Sie nach dem Augenkontakt die Initiative ergreifen. Wundern Sie sich dann allerdings nicht, wenn Sie plötzlich einen Arm auf Ihrer Schulter oder dem Schenkel lieben haben. Von großen Distanzen halten die temperamentvollen Latinos nämlich nicht sonderlich viel. Seien Sie sich sicher, dass Spanier mit zu den besten Flirtpartnern gehören, bei denen der Spaß dank der von Natur aus offenen und lebensliebenden Mentalität ganz sicher nicht ausbleibt.

Die Briten: Immer schön höflich bleiben

Obwohl die Briten grundsätzlich mit einem gesunden Selbstbewusstsein beschenkt wurden sind, gehören Sie nicht zu den angriffslustigen Flirtern. Sie können also gern den ersten Schritt machen, solange Sie immer schön die Manieren behalten. Denn Höflichkeit und gehobene Umgangsformen werden auf der Insel glücklicherweise immer noch sehr groß geschrieben. Was Sie dafür bekommen? Einen Gentleman mit – wie wir meinen – wahnsinnig witzigem Humor. Sollten Sie den typisch britischen, trockenen oder gar schwarzen Humor nicht verstehen: Lachen Sie trotzdem. Ein letzter Rat zum Schluss: Die Queen ist die Queen und sollte in keiner Art und Weise kritisiert werden.

Die Amerikaner: Die Macher des Small-Talk

Als Gott das Selbstbewusstsein auf der Welt verteilte, muss er bei Amerika die doppelte Menge der Eigenschaft springen gelassen haben. Amerikaner sind ungezwungen, schlagfertig und eigentlich für jeden Spaß zu haben. Gleiches erwarten sie auch von ihrem Flirtpartner: Quatschen Sie offen drauf los, sparen Sie dabei allerdings mit der deutschen Direktheit. Amerikaner lieben Smalltalk und wollen beim Kennenlernen nicht in einer Grundsatzdiskussion enden. Ebenso sollten Sie sich nicht bedrängt fühlen, wenn Amerikaner direkt beim ersten Kennenlernen aus dem privaten Nähkästchen plaudern, das ist in den USA vollkommen normal, genauso wie Touristen in seiner Wohnung aufzunehmen. Sie kennen doch sicher folgenden Songtext: Hey, I just met you, and this is crazy but here’s my number, so call me maybe (Deutsch: Hey, ich habe dich gerade erst getroffen und das ist verrückt, aber hier hast du meine Nummer, also ruf mich doch mal an“).

In unserer Fotoshow erfahren Sie, auf welche Flirt-Tücken Sie in Japan, Griechenland, Tunesien, der Türkei und Finnland achten sollten.

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