Vintage-Shopping

Warum neu, wenn es auch Vintage geht? Die besten Adressen für ihren Vintage-Kauf

am 04.12.2013 um 17:17 Uhr

Eine elegante Chanel-Perlenkette aus den 60ern, eine weltberühmte Chanel-2.55-Handtasche aus den 70ern, eine Birkin Bag aus Krokoleder von Hermès oder ein gemustertes 60er-Jahre-Jacket von Yves Saint Laurent: Vintage ist mittlerweile nicht mehr nur noch etwas für Sammler und Liebhaber der vergangenen Jahrzehnte, sondern wird zunehmend zu einem Lebensgefühl. Warum muss immer alles neu sein, wenn es schiere Unendlichkeiten an It-Pieces zum Wiederentdecken gibt? Warum man manche Pieces unbedingt Vintage kaufen sollte und wo die besten Adressen sind, verraten wir Ihnen hier.

Vintage – das muss nicht unbedingt staubiger oder muffiger alter Kram sein, ganz im Gegenteil. Vintage-Pieces erzählen ganz oft eine ganz individuelle Geschichte. Vintage darf sich im Übrigen auch erst ein Stück nennen, das älter ist als 30 Jahre, alles andere ist „nur“ Second Hand. Ein zweiter nennenswerter Vorteil ist, dass Vintage-Stücke sehr oft mit zunehmendem Alter sogar noch an Wert gewinnen: Eine zertifizierte Perlenkette von Chanel hat so seit zwanzig Jahren nahezu keinen Wertverfall erlitten, ganz im Gegenteil, eher eine Wertsteigerung. Die edlen Vintage-Ketten kosten mittlerweile zwischen 2000 und 5000 Euro, Tendenz steigend. Für Sammler gibt es noch ein weiteres Plus: Viele der begehrten Teile werden heute gar nicht mehr produziert. Die legendäre 2.55-Chanel-Handtasche mit dem allerersten CC-Emblem? Die gibt es nur noch als Vintage-Errungenschaft!

Zertifizierte Onlineshops: Von Videdressing bis Vestiaire Collective

Die besten Adressen für den unbeschwerten Vintagekauf finden sich heutzutage tatsächlich im Internet. Die bekanntesten und vor allem auch sichersten Vintage-Onlineshops sind hierbei Videdressing und Vestiaire Collective. Dort wird sämtliche Luxusware, egal ob es die Chanel-Clutch, der Vintage Hermès-Rucksack oder der Yves Saint Laurent-Blazer ist, auf ihre Echtheit hin geprüft. Ein extra geschultes Experten-Team achtet auf alles: Sitzen die Nähte richtig? Ist das Logo groß genug, sind die Materialen echt? Raubkopien sind mittlerweile in der Vintage-Branche ein echtes Problem: Manchmal sind die Fälschungen nämlich so gut, dass sie von einem Laien mit bloßem Auge gar nicht erkannt werden können. Erst, wenn das Stück als echt zertifiziert wurde, darf es bei Videdressing oder Vestiaire Collective überhaupt versendet werden und der glückliche Käufer ist sich sicher, ein Original in den Händen zu halten.

Vor allem diese Sicherheit gibt es bei den zahlreichen Vintage-Shops vor Ort leider nicht oft; dort sollte man also bei teuren Käufen immer vorsichtig sein, solange man selbst kein Experte auf dem Plagiatsgebiet ist. Ein weiteres Plus beim zertifizierten Onlinekauf: Sollte man dann doch unzufrieden, oder enttäuscht sein, bietet Videdressing zum Beispiel sogar noch zusätzlich eine exklusive Zufrieden-oder-Geld-zurück-Garantie: Innerhalb von 48 Stunden kann man seine Unzufriedenheit mitteilen und den Artikel ohne Angabe von Gründen zurücksenden.

Von Birkin Bag bis Louboutin: Schätze, soweit das Auge reicht!

Tatsächlich avanciert der Vintage-Markt immer mehr zum einem schier unendlichen Wunderland, in dem man alles findet, was so ein Fahionista-Herz begehrt. Vor allem die Stücke, die für ein schmaleres Portemonnaie oft unbezahlbar sind, wie eine echte Birkin Bag oder eine Chanel 2.55, kann man dort für manchmal nur 50 Prozent des Kaufpreises finden. Manche Pieces sind auch gar nicht erst Vintage, sondern Second Hand, das heißt nur einige, wenige Jahre alt. Im Grunde gilt: Je sichtbarer die Gebrauchsspuren, desto niedriger der Preis. Wen es also nicht stört, dass die so heiß ersehnte 2.55 einige leichte Gebrauchsspuren aufweist, für den ist diese Art des Shoppings eine ideale Alternative zum Neukauf.

Vor allem für Taschen wird das Vintage-Shopping immer attraktiver, aber auch andere Bereiche wie Schmuck oder Bekleidung florieren. Der immer wichtiger werdende Gedanke der Nachhaltigkeit spielt hier ebenfalls eine zunehmende Rolle: Warum sollte man sich gleich einen neuen Stella McCartney-Blazer anschaffen, wenn man zum halben Preis auch ein nur wenige Male getragenes Designerstück für sich entdecken kann? Oftmals sind die Stücke sogar so gut wie neu und mit dem Hinweis „Nur einmal getragen“ versehen. Anstatt also immer alles gleich neu zu kaufen, kann man es zumindest mal in Erwägung ziehen, nach einem gebrauchten, gut erhaltenen Designerstück zu stöbern.

Unser Fazit deshalb: Vintage- sowie Second-Hand-Shopping ist nicht nur eine gute Gelegenheit, wunderschöne, alte Stücke neuzuentdecken, sondern ebenso eine sinnvolle Alternative zum konventionellen Shopping in einer Zeit des Überflusses. Achten Sie dabei aber stets darauf, dass Sie es mit zertifizierten Produkten zu tun haben, sowie vertrauenswürdigen Internetshops wie unseren vorgestellten Favoriten.

Fotos rundum das Thema Vintage-Shopping , finden Sie hier in unserer Bildergalerie.

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