Food-Trend

Food-Trend für den Winter: Wärmende Lebensmittel

am 29.10.2015 um 17:55 Uhr

Wenn es draußen richtig kalt ist und der Winter in seinem Zenit steht, schafft es unser Körper manchmal nicht, uns ausreichend mit Wärme zu versorgen. Die Folge davon ist, dass wir frieren und oft kalte Hände und Füße haben. Doch diesen Winter könnte sich alles zum Guten verändern, denn die chinesische Ernährungslehre hat eine Lösung parat: Bestimmte Lebensmittel haben angeblich eine wärmende Wirkung und übertragen ihre Energie beim Verzehr auf unseren Körper. Erfahren Sie hier und in unserer Bildergalerie , was es mit diesen wärmenden Lebensmitteln auf sich hat und wie Sie diese für eine optimale Wärmezufuhr am besten zubereiten.

In der chinesischen Ernährungslehre werden alle Lebensmittel in jeweils eine Gruppe der fünf Elemente eingeteilt. Danach gibt es kühlende, erfrischende, neutrale, wärmende und erhitzende Lebensmittel. Die Chinesen gehen davon aus, dass die jeweilige Eigenschaft der Speise beim Verzehr auf den Körper übergeht und uns wärmende Lebensmittel demnach Energie spenden. Doch welche Lebensmittel besitzen diesen wärmenden Effekt?

Diese Lebensmittel heizen uns ein

Gemüse: Zur kalten Jahreszeit ist es aufgrund der Vitamine besonders wichtig, viel Gemüse zu essen. Um eine wärmende Wirkung zu erzielen, eignen sich die traditionellen Wintergemüse zum Glück hervorragend. Roter Beete, Kohl, Rot- und Sauerkraut, Kürbis, Süßkartoffeln, Lauch und Fenchel wird eine besonders wärmende Wirkung nachgesagt.

Fleisch: Bei Fleisch sollten Sie darauf achten, dass Sie zu rotem Fleisch greifen. Eine wärmende Wirkung haben demnach Rind, Schwein, Lamm, Wild und Ente. Vor allem Lamm, Wild und Ente passen in unsere traditionelle Winterküche und bieten sich zu einer vielfältigen Zubereitung an. Und auch die Auswahl an Fischsorten mit wärmenden Eigenschaften ist groß. Kabeljau, Sardellen, Scholle, Thunfisch aber auch Hummer und Garnelen sollten Sie im Winter allen anderen Sorten vorziehen.

Obst: Die Auswahl an wärmendem Obst ist trotz der kalten Temperaturen relativ groß. Zwetschgen, Granatäpfel, Kumquats aber auch Datteln, Mangos und Nektarinen gelten als wärmende Obstsorten. Außerdem sollen Maronen, Haselnüsse, Erdnüsse und Walnüsse einen wärmenden Effekt haben.

Eine Prise Extra-Wärme

Wenn Sie nun aus den oben genannten wärmenden Lebensmitteln ein leckeres Gericht zaubern, sollten Sie auf keinen Fall auf die passenden Gewürze verzichten. Um den eigenen Körper mit mehr Wärme zu versorgen, sollten Sie Ihren Speisen die folgenden Gewürze hinzufügen: Anis, Chili, Curry, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Muskat, Pfeffer, Kümmel und Zimt. Damit kriegen Ihre Gerichte nicht nur einen typisch winterlichen Geschmack, sondern kurbeln auch Ihre Körperenergie an.

Erst die richtige Zubereitung sorgt für echte Wärme

Nicht nur die Zutaten der Gerichte sind für die Wärmezufuhr ausschlaggebend, wichtig ist auch die richtige Zubereitung. Die traditionelle chinesische Ernährungslehre geht davon aus, dass Lebensmittel umso mehr Energie speichern können, je länger sie gekocht werden. Deshalb sollten Sie gekochte, gebratene, gedünstete oder gebackene Speisen der Rohkost vorziehen.

Zusätzliche Wärme mit dem passenden Getränk

Es ist natürlich ganz klar, dass Heißgetränke mehr Wärmeenergie liefern, als eiskalte Erfrischungsgetränke. Doch auch bei den warmen Getränken gibt es absolute Spitzenreiter in Sachen Energiezufuhr. Trinken Sie doch mal einen Tee aus Anis, Fenchel, Kümmel oder Vanille. Außerdem sorgen Kaffee und Rotwein– natürlich nur in Maßen – für mehr Körperwärme.

Ob diese Lebensmittel tatsächlich wärmend wirken, ist wissenschaftlich nicht bewiesen, aber wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann schauen Sie sich die Fotoshow an und erfahren Sie, worauf Sie bei einer wärmebewussten Ernährung achten müssen.

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