Adventszeit

Von traditionell bis ausgefallen: Die 10 schönsten Weihnachtsmärkte

am 24.11.2014 um 16:45 Uhr

Die Adventszeit steht vor der Tür und mit ihr öffnen nun die Weihnachtsmärkte ihre Pforten. Rund einen Monat lang heißt es jetzt: Glühwein trinken, gebrannte Mandeln essen und an den Ständen mit Socken, Gewürzen, Süßwaren und Co. vorbei schlendern. Doch Weihnachtsmarkt ist nicht gleich Weihnachtsmarkt: Neben den altbekannten, großen Märkten locken kleinere Versionen mit eher untypischem Waren- und Speiseangebot, sodass für jeden Weihnachtsgeschmack etwas dabei ist. Die zehn schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands stellen wir Ihnen hier und in der Fotoshow vor.

Die Weihnachtsmarkt-Saison ist eingeläutet und die Menschen strömen mal wieder in Massen zu den mal großen, mal eher beschaulichen Märkten in ganz Deutschland. Unter der Vielzahl an Weihnachtsmärkten gibt es einige, deren Besuch sich dieses Jahr besonders lohnt.

Die Traditionellen

Was wäre die Adventszeit ohne die großen, altbewährten Weihnachtsmärkte, deren Namen deutschlandweit bekannt sind? Dazu zählt zum Beispiel der Kölner Weihnachtsmarkt am Dom. Ein riesiges Angebot an typischen Weihnachtsmarkt-Produkten wie Holzspielzeug und Weihnachtsschmuck erwartet die Besucher. Auch Bühnenshows mit Auftritten bekannter Schlagersänger wie Guildo Horn oder, etwas besinnlicher, von Chor-Formationen, gehören zum Programm. In der Mitte des Marktes steht eine 25 Meter hohe Tanne mit tausenden von Lichtern, die den Markt erhellen und ihn in Kombination mit der Lage direkt am Wahrzeichen Kölns zu einem der schönsten in Deutschland machen. Geöffnet hat er dieses Jahr vom 24. November bis zum 23. Dezember, von Sonntag bis Mittwoch 11 bis 21 Uhr, Donnerstag und Freitag von 11 bis 22 Uhr und Samstags von 10 bis 22 Uhr. Somit kommt man hier auch noch nach der Arbeit auf seine Kosten.

Auch der Nürnberger Christkindlesmarkt gehört jedes Jahr zu den Highlights der deutschen Weihnachtsmärkte. Dieses Jahr hat er vom 28. November bis 23. Dezember, von Montag bis Sonntag 10 bis 21 Uhr und am 24. Dezember von 10 bis 14 Uhr geöffnet und findet wie immer auf dem Hauptmarkt von Nürnberg statt. Rund 200 Händler bieten jedes Jahr ihre Waren an, die natürlich von den vielen, typischen Weihnachtstraditionen aus der Stadt beeinflusst sind: Neben den bekannten Lebkuchen und Rostbratwürsten, die es in Hülle und Fülle auf dem Markt zu kaufen gibt, werden zum Beispiel auch Nürnberger „Zwetschgenmännla“ aus getrockneten Pflaumen angeboten. Ein absolutes Highlight ist in Nürnberg auch das Christkind, welches jedes Jahr von einem Mädchen aus der Stadt verkörpert und von den Bürgern gewählt wird. Dieses Jahr darf die Nürnbergerin Teresa Treuheit als Christkind den Markt eröffnen und danach auf zahlreichen Terminen ihre Stadt und den Weihnachtsmarkt als himmlischer Bote vertreten.

Der Mittelalterliche

Neben der Vielzahl an traditionellen Weihnachtsmärkten gibt es in Deutschland auch Märkte, die sich besonders historisch präsentieren. In Siegburg, einem kleinen Städtchen in der Nähe von Bonn, findet zum Beispiel zum 23. Mal der Mittelalterliche Markt zur Weihnachtszeit statt. vom 29. November bis zum 21. Dezember entführt dieser ganz besondere Weihnachtsmarkt in eine ganz andere Zeit. Mit Gauklern, Handwerksleuten und mittelalterlich gekleideten Bürgern wird auf Authentizität Wert gelegt. Beleuchtet wird der Markt natürlich nicht mit elektrischem Licht, sondern mit Fackeln, Kerzen und Öllampen. Attraktionen wie eine Wahrsagerin oder Märchenerzähler für Kinder runden das bunte Programm des Weihnachtsmarktes ab.

Die Ausgefallenen

Weihnachtsmärkte können natürlich auch ganz eigen interpretiert und gestaltet werden. Ein Beispiel dafür ist der „Weihnachtsmarkt der Nationen“ in der historischen Altstadt von Rüdesheim in der Nähe von Mainz. Dort bieten über 100 Stände ein vielfältiges Angebot aus Handwerk, Speisen und Getränken aus zahlreichen Ländern. Ob italienisches Gebäck, Outdoor-Bekleidung aus Australien, russischer Schmuck oder chinesische Tischdecken: Auf diesem Weihnachtsmarkt finden Sie sicher ein ausgefallenes und einzigartiges Geschenk für Ihre Liebsten. Zum täglichen Schlendern über den Weihnachtsmarkt kommen vorweihnachtliche Bräuche und Feste aus anderen Ländern hinzu. Am 13. Dezember wird zum Beispiel der schwedische Luzientag, mit dem in Schweden die Weihnachtszeit eingeläutet wird, mit einem skandinavischen Weihnachtsbuffet in einem Gasthaus gefeiert. Der Weihnachtsmarkt ist vom 24. November bis 21. Dezember, täglich von 11 bis 20 Uhr, Freitags und Samstags bis 21 Uhr geöffnet.

Wo, wenn nicht auf der Reeperbahn in Hamburg, könnte ein Weihnachtsmarkt der etwas anderen Sorte stattfinden? Der „Santa Pauli“-Markt, der vom 20. November bis 23. Dezember von Montag bis Mittwoch 16 bis 23 Uhr, Donnerstags von 16 bis 24 Uhr, Freitag und Samstag von 13 bis 1 Uhr und Sonntags von 13 bis 23 Uhr geöffnet ist, bietet ein Programm, das dem verruchten Image der berühmten Feiermeile gerecht wird. Eher sinnliche statt besinnliche Spielzeuge, Figuren und Co. gibt es auf dem Weihnachtsmarkt zu kaufen, während mitten im Trubel die „Pink Christmas Disco“ mit wechselnden DJs zum Feiern und Tanzen einlädt. Das Winterdeck auf der Bühne vor dem Operettenhaus heizt den Besuchern mit einer kuscheligen Kamin-Lounge und weihnachtlichen Cocktailkreationen bei kalten Füßen ein. Wobei die bei diesem besonderen Weihnachtsmarkt wohl eher weniger vorkommen. Der „Santa Pauli“-Markt wurde übrigens, ganz traditionell, von Hamburgs Drag-Queen-Größe Olivia Jones eröffnet.

Entdecken Sie in unserer Fotoshow diese und fünf weitere Weihnachtsmärkte, von traditionell über historisch bis hin zu exzentrisch .

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